"TATORT Gesundheit", ein TrueMED Podcast!

"Der Glucosetrick", Kohlenhydrate, Zucker und Co, Folge 6/Ernährung, #78

"Der Glucosetrick", Kohlenhydrate, Zucker und Co, Folge 6/Ernährung, #78

Der erste Makronährstoff im Fokus!
Die Links auch hier und in den Shownotes:

**Buchtipp: **
Der Glukose-Trick: Schluss mit Heißhunger, schlechter Haut und Stimmungstiefs – Wie man der Achterbahn des Blutzuckerspiegels entkommt - SPIEGEL-Bestseller #1
ISBN: 3453605993

**LINKs zu weiterführenden Themen:**

**Die Endokaryonten/-symbiose-Hypothese:**

https://www.laborjournal.de/rubric/stichwort/stichwort/w_24_11.php

****"Die Endosymbiosehypothese und Fotosynthese":****

Die Endosymbiontenhypothese (oder -theorie) besagt, dass Chloroplasten – die Orte der Fotosynthese in Pflanzenzellen – ursprünglich freilebende, fotosynthetisch aktive Bakterien waren. Vor etwa 1,5 Milliarden Jahren wurden diese frühen Cyanobakterien (Blaualgen) von einer größeren Wirtszelle aufgenommen, aber nicht verdaut. Stattdessen gingen sie eine lebenslange Symbiose ein.

https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/die-hohen-huerden-der-endosymbiose

**Zucker-Sensoren:**

Zuckersensoren – sogenannte Continuous Glucose Monitoring (CGM)-Systeme oder Flash-Glukose-Monitoring (FGM) – werden zunehmend von Nicht-Diabetikern genutzt, um die eigene Glucosekurve, den Stoffwechsel und den Einfluss der Ernährung auf das Energielevel zu optimieren. Diese Sensoren werden unkompliziert für etwa 10 bis 15 Tage an den Oberarm appliziert.

**"Geeignete CGM-Systeme für Sportler"**

Abbott Libre Sense Glucose Sport Biosensor:
Entwickelt für Athleten zur Echtzeit-Überwachung beim Training.Kompatibel mit Sport-Apps und ausgewählten Garmin-Laufuhren.

Supersapiens: Basiert auf der Abbott-Technologie und bietet eine stark sportfokussierte App.Liefert genaue Analysen zu "Glucose Performance Zones".

Dexcom Stelo / Abbott Lingo: Rezeptfreie Consumer-Sensoren für den Alltag.Gut geeignet, um die allgemeine Kohlenhydrattoleranz im Training zu testen.

**HOMA-Index:**

https://www.wisplinghoff.de/fuer-aerzte/formelsammlung/diabetes-homa-index

**HBa1c:**

https://flexikon.doccheck.com/de/Glykiertes_Hämoglobin

**Nichtalkoholtoxische Fettleber:**

https://www.journalmed.de/gastroenterologie/fettleber/nicht-alkoholische-fettleber

**Quellen des Folgenteils "The Debate":**

https://pro.campus.sanofi/dam/Portal/Germany/Articles/br1dge/pdf/Pathophysiologie-Infografik_final_Digital_DE---AT_neu.pdf

https://www.dkv.com/diabetes-diabetes-mellitus-typ-1-und-2-im-vergleich-verstehen-vorbeugen-und-behandeln.html

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0033-1360021.pdf

https://www.bfr.bund.de/cm/343/erhoehte_aufnahme_von_fruktose_ist_fuer_diabetiker_nicht_empfehlenswert.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Glucose

https://www.gesundheits-lexikon.com/Labormedizin-Labordiagnostik/Glucosestoffwechsel/HOMA-Index

https://de.wikipedia.org/wiki/Insulinresistenz

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenhydrate

https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/lookinside/10.1055/b-0041-180119

https://vitadio.de/ratgeber/pathophysiologie/

MAKE YOUR GUT (DARM) GREAT AGAIN, Aber wie?, Tricks und Kniffe, Teil5, #77

Teil 5 der Ernährungsreihe und damit auch Teil 5 der Darm-reihe. Zunächst der Abschluss für das Darmthema, bestenfalls kommt eine weitere Folge mit Guila Enders der Autorin des Buches "Darm mit Charme"

MEIN 4 Stufen- Darm-Pflegeplan:

**Präbiotika (Ballaststoffe)- Ernährungskur für das Mikrobiom (ggf. Probiotikatherapie):**
Schritt für Schritt 4-Stufenplan:

mit

**STUFE 1: Ernährung für die Bakterien**

XOS: Xylooligosaccharide (XOS): Spezielle, wasserlösliche Präbiotika (Ballaststoffe). Sie werden oft als Nahrungsergänzungsmittel (teilweise in Kombination mit GOS) genutzt, um das Wachstum nützlicher Darmbakterien zu fördern

PHGG: PHGG steht für partiell hydrolysiertes Guarkernmehl. Es ist ein natürlicher, wasserlöslicher Ballaststoff, der aus den Samen der Guarpflanze gewonnen und zur Unterstützung der Darmgesundheit eingesetzt wird

Kartoffelstärke: einfach BIO aus dem Bio-shop

Nie mit der Enddosis beginnen, der Darm könnte "explodieren":
Tag 1-3: XOS 0,25g; PHGG 1g, K-stärke 3g
-
Tag 4-6: XOS 0,5g; PHGG 2g, K-stärke 3g
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Tag 7-9: XOS 0,75g; PHGG 3g, K-stärke 7g
-
Tag 10-12: XOS 1g; PHGG 4g, K-stärke 10g
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Danach: XOS 1g; PHGG 5g, K-stärke 10-13g
-
-

**STUFE 2**
**LABORWERTE**
HEUTE IFABP, früher Zonulin

**STUFE 3**
Stuhl: ggf. Stuhl-Mikrobiomunterssuchung später zum nachjustieren

**STUFE 4**
Mögliche Präbiotika erst als letzte Stufe, wenn Labor UND Mikrobiom Immer noch nicht gut:
z.B. als eine sehr gute Wahl:
Darmflora plus select von Dr. WOLZ

Wie ernähren wir uns? Nahrung-Ernährung-Nahrungsergänzungsmittel, Die große Ernährungs-Staffel, Teil 1, #73

Nahrung-Ernährung-Nahrungsergänzungsmittel:
ein großes Themenfeld, quasi unübersichtlich, ein Dickicht von verschiedenen Meinungen, Fakten und auch vielen Fake-News. Mein Podcast wird objektiv und unabhängig einen Weg durch diesen Dschungel von Ernährungsempfehlungen, Nahrungsergänzungsmitteln und Co und Ernährungsbedingte Mythen auf dem sogenannten 2. Gesundheitsmarkt aufdecken, und den Weg zur wahrhaft gesunden Ernährung weisen.

Karrierefaktor Sex, die Sexualtherapeutin Nancy Hanisch klärt auf #72

Nancy Hanisch auf! Die Sexualtherapeutin möchte das Bewusstsein stärken für arbeitsplatzbedingte Beziehungsituationen und -probleme.
Mehr dazu auch in Ihrem Podcast "Berufsverkehr".

"Karrierefaktor Sex" im Job: Warum drei Fragen Konflikte entschärfen und Teams gesund halten

Du spürst es im Team, bevor es jemand ausspricht: Die Stimmung kippt, Menschen ziehen sich zurück, Gerüchte machen die Runde. Oft geht es offiziell um Aufgaben, Termine, Leistung. Inoffiziell geht es um Beziehungen, Gefühle, Macht, Scham. Und genau da entstehen die teuersten Reibungsverluste, menschlich und gesundheitlich.

Die überraschend wirksame Lösung ist keine neue Richtlinie und kein schickes Werte-Poster. Es sind drei einfache Fragen, die Führungskräfte und Teams wieder handlungsfähig machen, gerade wenn Liebe, Affären oder Beziehungsstress in den Arbeitsalltag hineinspielen.

## Die wichtigste Regel bei Liebe im Büro: Erst Werte leben, dann Regeln schreiben

Wenn Unternehmen über Beziehungen am Arbeitsplatz sprechen, starten sie oft mit Verboten, Compliance und Eskalationsstufen. Das wirkt sauber, löst aber selten das eigentliche Problem: Menschen wissen nicht, wie sie miteinander umgehen sollen, wenn es persönlich wird.

Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin und Autorin von „Karrierefaktor Sex“, setzt früher an: bei dem, was im Betrieb wirklich passiert, nicht bei dem, was auf der Website steht.

> "Ich meine nicht diese Werte, die in Form von einer schicken Unternehmenskultur irgendwo auf der Homepage nette Worte gefasst worden sind, sondern ich meine das, was wir wirklich im Betrieb finden." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin)

Hier ist der Punkt: Beziehungen am Arbeitsplatz werden dann riskant, wenn sie im Schatten stattfinden, wenn niemand Worte findet, wenn Führung wegschaut und Teams anfangen auszuweichen. Dann wird es „komisch“, wie Hanisch es nennt. Und „komisch“ ist im Arbeitskontext fast immer ein Frühwarnsignal.

Warum das so wichtig ist: Werte sind kein Image-Thema. Werte sind ein Betriebssystem. Sie entscheiden, ob Menschen sich trauen, Spannungen anzusprechen, bevor daraus Krankmeldungen, Kündigungen oder offene Konflikte werden.

> "Wie gehen wir wirklich miteinander um? Grüßen wir uns. Gibt es den Moment, wo wir fragen, hey wie geht es dir wirklich?" (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin)

## Karrierefaktor Sex bedeutet: Macht, Gerüchte und Freiwilligkeit werden plötzlich zum Kernthema

Sobald Gefühle im Spiel sind, verändert sich die Wahrnehmung im Unternehmen. Leistung wird neu interpretiert, Motive werden unterstellt, Teams werden misstrauisch. Dr. med. Frank Essers beschreibt, wie stark das in Strukturen eingreift, wenn Sexualität und Karriere sich berühren.

> "Das sind schon Dinge, die wirklich in die ganze Struktur eines Unternehmens eingreifen." (Dr. med. Frank Essers, Orthopäde)

Hanisch benennt dabei einen Mechanismus, der vielen bekannt vorkommt, aber selten professionell besprochen wird: der Flurfunk-Satz über „hochschlafen“. Sie nutzt ihn, weil er im Unternehmen ohnehin existiert und weil er auf ein reales Machtgefälle hinweist.

> "Ich habe diesen geflügelten Satz Männer schlafen sich runter und Frauen schlafen sich hoch benutzt, nicht um jemanden zu diffamieren, sondern weil es eben was ist, was ganz, ganz häufig durch Flure geistert." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin)

Und dann wird es ernst. Denn sobald Hierarchie beteiligt ist, steht Freiwilligkeit im Raum. Nicht als moralische Debatte, sondern als Schutzfaktor für Menschen und Organisation.

> "Hier steht das Thema Freiwilligkeit zur Debatte, also wie freiwillig ist was. Und Freiwilligkeit sollte nun immer die oberste Prämisse darstellen, gerade wenn es um Intimität geht und Vertrauen." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin)

Was Unternehmen daraus ableiten sollten: „Karrierefaktor Sex“ ist kein Klatschthema. Es ist ein Führungs- und Gesundheitsthema.

"Berufsverkehr" und Karrierefaktor Sex, eine Sexualtherapeutin klärt auf, Osterspecial, #71

# Karrierefaktor Sex am Arbeitsplatz: Warum Schweigen krank macht und Werte Gesundheit schützen

Sie gehen morgens mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit, halten den ganzen Tag innerlich die Luft an und sind abends so erschöpft, dass Schlaf zur Lotterie wird. Viele suchen die Ursache bei Workload, Projektdruck, Meetings. Ein häufiger Auslöser bleibt dagegen unsichtbar, weil niemand darüber sprechen will: Gefühle, Nähe, Verliebtheit, Affären, Trennungen im Job.

Genau dieses Schweigen kann zum Gesundheitsrisiko werden. Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin **Nancy Hanisch** bringt es auf den Punkt: Wenn Beziehungen am Arbeitsplatz tabuisiert werden, entstehen Spekulation, Ausgrenzung und Dauerstress. Und Dauerstress ist der direkte Weg in Fehlzeiten, Burnout und Depression.

## Berufsverkehr am Arbeitsplatz: Gefühle sind da, ob geplant oder nicht (Karrierefaktor Sex)

Viele Unternehmen behandeln Liebe und Sexualität im Arbeitskontext wie ein Randthema. Dabei ist es für die meisten Teams Alltag, weil Arbeit der Ort ist, an dem wir Zeit teilen, Druck erleben und Nähe entsteht.

Hier ist der Kernmechanismus: Wer viel Zeit miteinander verbringt, teilt Eindrücke, Herausforderungen und Stress. Das verbindet. Dazu kommt, dass digitale Kommunikation die Grenze zwischen Büro und Privatleben verwischt.

> "Die wahrscheinlichste Variante ist relativ kurz erklärt, nämlich dort wo ich am meisten Zeit mit jemandem verbringe." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin)

Warum das gerade jetzt relevanter wird: Arbeitsbeziehungen sind längst nicht mehr nur „Kollegin am Schreibtisch nebenan“. Es sind Netzwerk-Events, Dienstreisen, Jubiläen, Projektphasen, Chats am Abend. Nancy beschreibt diesen erweiterten Arbeitsraum sehr konkret:

> "Das ist nicht immer nur die direkte Kollegin oder der direkte Kollege am Schreibtisch nebenan, sondern damit ist natürlich auch gemeint, wen treffe ich bei Netzwerktreffen." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin)

Und dann passiert etwas, das viele unterschätzen: Kolleginnen und Kollegen wirken emotional näher als Menschen zu Hause, weil man sich nicht erst „updaten“ muss. Man war ja im selben Kontext, hat dieselben Insider, dieselben Spannungen, dieselben kleinen Momente.

> "Kolleginnen und Kollegen erscheinen uns oft viel näher, weil wir diese Erklärung da nicht zusätzlich brauchen." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin)

**Was das mit Gesundheit zu tun hat:** Nähe am Arbeitsplatz ist nicht automatisch problematisch. Problematisch wird es, wenn sie in einer Umgebung stattfindet, die keine Sprache, keine Regeln und keine Haltung dafür hat.

## Warnsignale: Wenn Verliebtheit, Angst und Flurfunk zu chronischem Stress werden

Die entscheidende Frage ist nicht, ob Beziehungen im Job entstehen. Sie entstehen. Die Frage ist, wie das Umfeld reagiert, wenn Gefühle sichtbar werden oder wenn jemand versucht, sie zu verstecken.

Nancy verknüpft das Thema direkt mit einem der größten Kostentreiber im Gesundheitskontext: psychische Belastungen und Fehlzeiten. Der Weg dorthin beginnt oft nicht mit „zu viel Arbeit“, sondern mit **Daueranspannung**, weil Menschen Angst haben, dass Gefühle Konsequenzen haben.

> "Was ist denn wenn am Anfang von einer Burnout Diagnose, von einer Depression oder ähnlichem, da vielleicht ein Verliebtheitsstand oder Gefühle für jemand anderen und wir hatten aber keine Möglichkeit uns mitzuteilen." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin)

Hier ist die Sache: Kurzfristiger Stress kann aktivieren. Gefährlich wird es, wenn keine Regeneration mehr kommt. Nancy beschreibt genau diese Chronifizierung:

> "Diese kurze Dauer [wird] nicht mehr von einer Regenerationsphase abgelöst und dann, ja wir sagen chronifiziert." (Nancy Hanisch, Sexualtherapeutin und Organisationspsychologin)

Und wie fühlt sich das im Alltag an? ... Hört rein in die Folge