"TATORT Gesundheit", ein TrueMED Podcast!

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00:00:01: Tatortgesundheit, euer TrueMate Podcast ab dem Jahr oder im Jahr.

00:00:08: Was könnt ihr erwarten?

00:00:10: Ihr könnt spannende Inhalte erwarten über eure gesamten Medizin, über Nahrung und Nährstoffe, über Tricks und Kniffe eurer Gesundheit, spannende Sachverhalte aber auch einmal Kriminalfälle und nicht bekannte Hintergründe die alle von mir recherchiert worden sind und für euch spannend aufbearbeitet werden.

00:00:31: Ich bin Dr.

00:00:32: Med Frank Essers, Master für Mikronechstofftherapie und Regulationsmedizin von Haus aus Orthopäde und kann über dreißig Jahre Medizinerfahrung in diesen Podcasts und für Euch einarbeiten.

00:00:48: Hallo ihr Lieben Zuhörer.

00:00:50: Da ich selbst heute stimmlich nicht in der Lage bin, einen Podcast aufzusprechen und euch mehrfach in die Aufnahme husten würde, lasse ich heute meinen KI Frank sprechen.

00:00:59: Der sich so wie ich finde schon mir sehr ähnlich anhört.

00:01:03: Es geht heute um das so wichtige Thema Fett Aus Zucker.

00:01:07: dem Thema in vier Folgen dass ich gerade abgeschlossen habe entsteht wenn man davon zu viel zu sich nimmt Speicherfett Das alleine schon eine eigene Thematik hat.

00:01:17: Der Fettstoffwechsel mit seinen anverwandten Regelkreisen ist ungleich komplexer als der Zuckerstoffwechsel, bei dem sich vereinfacht gesagt, sich das meiste um den Energiehaushalt dreht.

00:01:30: Beim Fett ist es aber so dass Fett selbstverständlich auch als Speicherfett als Energielieferant fungiert, aber in den Bausteinen aller Zellen, Verbindungen zwischen Zellen und allen Gewebsbestandteilen in den wesentlichen strukturbildenden Einheiten zentrale Rollen einnimmt.

00:01:46: Ohne fette und anverwandte Stoffe, keine Zellmembrane, keine Nerven, keine spezielle schnelle Nervenleitgeschwindigkeit.

00:01:54: Keine – diese Liste lässt sich beliebig in alle Bereiche des Lebens erweitern!

00:01:59: Wie kann da no fat eine Lösung sein?

00:02:02: Über low-fat lässt sich diskutieren.

00:02:04: was aber ist dann das Richtige und was das falsche

00:02:06: Fett?!

00:02:08: Diese Podcastreihe Fat in der Ernährungsstaffel soll mit den vielen Mythen im Kosmos des Verhaltens.

00:02:16: Seit Jahrzehnten wurde uns allen das Gleiche erzählt.

00:02:19: Wir sollten Butter streichen, keine Eier mehr essen und tierische Fette meiden um unser Herz zu schützen.

00:02:26: Aber woher kam dieses Dogma eigentlich?

00:02:28: Der entscheidende Wendepunkt war das Jahr nineteenhundertsechzig.

00:02:31: Damals erschien der Forscher Enzel Keyes als Mr.

00:02:34: Cholesterol auf dem Cover des Time-Magazins.

00:02:38: Genau zu dieser Zeit veröffentlichte die American Heart Association ihren Bericht.

00:02:43: Es war die erste offizielle Empfehlung einer nationalen Organisation weltweit, gesättigte Fette zur Vorbeugung von Herzkrankheiten zu reduzieren – doch ein wichtiger Punkt wird oft übersehen!

00:02:53: Im Jahr nineteen-achtundvierzig war die American heart association eine kleine finanziell schwache Vereinigung von Kardiologen.

00:03:01: Dann wählte Proctor Plus Gamble, der Hersteller des Pflanzenfets Crisco diese Organisation als Begünstigte eines nationalen Radio-Wettbewerbs aus.

00:03:11: Der Schäck belieft sich auf US dollar.

00:03:14: Nach heutigen Wert sind das über US dollars.

00:03:18: Das katapultierte die Organisation an die Spitze.

00:03:21: Plötzlich wurden verarbeitete Pflanzenöle als gesunde, ärztlich empfohlene Alternative dargestellt während gesättigte, tierische Fette demonisiert wurden.

00:03:31: Wer diese Zusammenhänge verstehen möchte sollte das Buch The Big Fat Surprise der Journalistin Nina Teichholz lesen.

00:03:39: Es zeigt detailliert wie fehlerhafte Wissenschaft institutionelle Interessen und kommerzielle Einflüsse unsere Ernährungsempfehlungen geprägt haben.

00:03:48: Licken wir kurz auf die Biochemie Denn fett ist nicht gleich fett.

00:03:51: Wir unterscheiden gesättichte einfach ungesättigde und mehrfach ungesettigde Fettsäuren.

00:03:57: Das eigentliche Problem liegt bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren, genauer gesagt beim Verhältnis von Omega-VI zu Omega-III.

00:04:04: Unsere Vorfahren hatten ein Verhältnis von Omega VI zu Omega III von etwa eins zu eins bis maximal drei zu eins.

00:04:12: Heute liegt dieser Wert durch hochverarbeitete Samenöle wie Soja, Mais und Sonnenblumenöl bei fünfzehnt zu eins oder höher.

00:04:20: Dieses Ungleichgewicht fördert chronische, stille Entzündungen im gesamten Gefäßsystem.

00:04:26: In der medizinischen Praxis war das gut zu beobachten.

00:04:29: Patienten ersetzten Butter durch Margarine um ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

00:04:34: doch margarine enthielt lange Zeit viele industrielle Transfettsäuren.

00:04:38: so wurde ein natürliches Lebensmittel unwissend gegen etwas ausgetauscht dass dem Stoffwechsel schadet.

00:04:45: Das zeigt, wie wichtig es ist Leitlinien kritisch zu hinterfragen.

00:04:49: Es bringt uns zu einem weiteren Missverständnis in der Herzkreislaufgesundheit dem Cholesterin.

00:04:54: Die vereinfachte Formel lautet oft HDL sei das gute und LDL das schlechte Cholsterin.

00:05:00: Doch diese pauschale Betrachtung ist veraltet.

00:05:02: Der Gesamtwert des LDL-Cholesterins allein sagt noch nichts über das Risiko von Gefäßablagerungen aus.

00:05:14: Oxidiertes LDL und Apolipoprotein B, kurz APOB sind hier maßgeblich.

00:05:20: Kleine, dichte und oxidierte LDL-Partikel dringen viel leichter in die Gefäßwand ein als große lockergebaute Partikel.

00:05:28: Hier wird auch die Debatte um Statine komplexe.

00:05:31: Statine werden häufig verschrieben, um den LDL Spiegel rasch zu senken.

00:05:35: Sie blockieren jedoch einen zentralen enzymatischen Weg in der Leber – Den Mevalonatweg.

00:05:40: Genau dieser Weg ist aber auch für die körpereigene Synthese von Coenzyme Q-X verantwortlich.

00:05:45: Wird dieser Weg blockiert, kann der C-X Spiegel im Gewebe stark sinken.

00:05:50: Coen-Zymen Q- X ist essentiell für die zelluläre Energiegewinnung in den Mitochondrien besonders im Muskelgewebe und im Herzen.

00:05:57: Dieser Mangel ist ein Hauptgrund warum viele Statinanwender unter Musgeschmerzen und Müdigkeit leiden.

00:06:03: Statine haben in Hochrisikofällen ihre Berechtigung, sollten aber nicht unkritisch als Standardlösung eingesetzt werden.

00:06:09: Was sollte stattdessen an erster Stelle stehen?

00:06:12: Bevor langfristig Medikamente eingesetzt wird empfiehlt sich ein gezielter Muskelaufbau in Kombination mit angepasster Ernährungen.

00:06:19: Progressives Krafttraining baut funktionelle Muskelmasse auf, die als Stoffwechselsenker für Glucose und Lipide dient und die Insulinsensitivität verbessert.

00:06:29: Kombiniert mit therapeutischen Dosen von Omega-III Fettsäuren gezielter Q-Zähnergänzungen und nährstoffreichen Fetten entsteht eine solide Basis für die Stoffwechsel und Herzkreislaufgesundheit.

00:06:41: Medikamente sollten das letzte Mittel sein, wenn Lebensstil und Ernährungsumstellungen nicht ausreichen.

00:06:46: Diese Einführung bildet den Auftakt meiner Folgenserie zum Thema Fette bei Tatortgesundheit.

00:06:52: In den kommenden Teilen und Folgen werden wir tiefer in die biochemischen Zusammenhänge und praktische Ansätze eintauchen.

00:07:10: in der Staffel Ernährung, in eurem Podcast Tatortgesundheit.

00:07:15: Willkommen bei The Debate!

00:07:18: Hier ist vielleicht direkt mal eine paradoxe Wahrheit zum Einstieg Okay ich

00:07:23: bin gespannt Sie

00:07:24: könnten ab heute aufhören auch nur ein einziges Milligramm Polisterin zu essen Also wirklich null Milligramm über ihre Ernährung aufnehmen.

00:07:33: Und ihre Leber würde trotzdem unermüdlich weiterarbeiten und etwa zwei Drittel des Cholesterins in ihrem Blutkreislauf schlichtweg selbst herstellen.

00:07:44: Ja, das ist schon faszinierend!

00:07:46: Und es zeigt wie sehr wir dazu neigen die Dinge kontrollieren zu wollen, die wir auf dem Teller vor uns sehen?

00:07:52: Genau

00:07:53: anstatt eben diese unsichtbaren Prozesse in unseren Zellen zu akzeptieren.

00:07:57: Aber genau dieses Spannungsfeld macht unser heutiges Thema ja so relevant.

00:08:01: Absolut

00:08:02: und deshalb analysieren wir heute den Umgang mit Blutfetten, das kardiowaskuläre Risiko.

00:08:08: Das Ganze basiert auf aktuellen kardiologischen Leitlinien und ernährungswissenschaftlichen Publikationen.

00:08:14: Richtig!

00:08:15: Die zentrale Frage unseres Diskurses lautet eigentlich Sollte der primäre Fokus, der Risiko Minimierung auf strengen Zielwerten für das sogenannte schlechte LDL-Kolesterin liegen.

00:08:26: Also durch frühe pharmakologische Intervention wie Statine?

00:08:29: einfach!

00:08:30: Weil unser Kollesterinspiegel maßgeblich genetisch programmiert ist.

00:08:34: Ich vertrete heute genau diese Position.

00:08:37: Die zielgerichtete medizinische Senkung ist für mich der unverzichtbare evidenzbasierte Standard um Herzinfarkte zu verhindern

00:08:44: Und ich vertrete da eine fundamental andere Perspektive.

00:08:47: Okay

00:08:48: Ich werde argumentieren, dass ein qualitativer ganzheitlicher Ansatz durch Lebensstil und Ernährung – wir reden hier etwa von der mediterranen Küche -, der weitaus wirkungsvollere Hebel ist.

00:09:01: Anstatt die körpereigene Biochemie an einem einzigen Punkt also Medikamentös zu blockieren müssen wir das System als Ganzes adressieren um die Gefäße zu schützen.

00:09:11: Dann lassen Sie uns doch direkt bei dieser körpereigenen Biochemie ansetzen.

00:09:16: Das Fundament meiner Argumentation ist ja die Kausalkette der Arteriosklerose.

00:09:21: Ja

00:09:22: Wir wissen heute zweifelsfrei, dass LDL-Kolesterin nicht nur ein Marker ist Es isst die direkte Ursache für verkalkte Gefäße.

00:09:31: Moment!

00:09:31: Lassen sie uns diesen Begriff für einen Augenblick präzisieren.

00:09:35: Gerne

00:09:35: Wir werfen oft mit Werten wie LDL und HDL um uns, als wären das einfach gute oder böse Substanzen.

00:09:43: Aber also Fette sind ja von Natur aus nicht wasserlöslich.

00:09:47: Richtig!

00:09:48: Wenn sie Öl in ein Glas Wasser gießen, schwimmt es oben.

00:09:52: Genauso verhielt es sich reines Cholesterin in unserem Blut.

00:09:56: Deshalb verpackt der Körper diese Fette in kleine Transportubote aus Eiweiß

00:10:01: – die

00:10:02: Lipoproteine

00:10:04: Genau.

00:10:04: Und das Low Density Lipoprotein, also das LDL ist dieses U-Boot, dass das Cholesterin von der Leber zu den Zellen im Körper transportiert.

00:10:13: Exakt!

00:10:14: Und das HDL, das High Density Lipoprothein fungiert als eine Art Flotte von Müllabfuhren.

00:10:23: Es betreibt den sogenannten Reversencholesterintransport Das heißt, es nimmt überschüssiges Cholesterin aus dem Gewebe auf und bringt es zur Leber zurück.

00:10:35: Wenn wir uns jetzt exklusiv auf Medikamente zur Senkung von LDL fokussieren, ignorieren wir oft völlig dass wir durch Ernährung und Lebensstil dieses schützende HDL stabilisieren können und eben auch entzündungshemmende Prozesse anstoßen.

00:10:51: Das bestreite ich auch gar nicht.

00:10:53: Aber wir müssen uns doch ansehen, was kassiert wenn zu viele dieser LDLU-Boote zirkulieren?

00:10:59: Klar!

00:10:59: Wenn die Konzentration im Blut hoch ist dann dringen diese Lipoproteine in das Endothel ein also die innerste Schicht unserer Blutgefäße und dort oxidieren sie.

00:11:11: unser Immunsystem erkennt das sofort als Gefahr.

00:11:14: Es schickt Makrophagen, also Fresszellen die sich an diesem oxidierten LDL buchstäblich überfressen.

00:11:21: Und zu Schaumzellen werden?

00:11:23: Exakt!

00:11:24: Sie werden zu Schaugenzellen.

00:11:26: Diese sterben dann ab und bilden so einen nekrotischen fettigen Kern in der Gefäßwand.

00:11:31: Das Gewebe verkalkt das ist diese klassische Plakettbildung.

00:11:36: Ja...

00:11:36: ...und wenn dieser instabile Plug aufplatzt, bildet sich sofort ein Blutgerinsel.

00:11:42: Das Gefäß ist dicht und wir haben einen Herzinfarkt- oder Schlaganfall.

00:11:47: Dieser Prozess ist biochemisch so direkt an die schiere Menge der zirkulierenden LDL-Partikel gekoppelt, dass eine massive Senkung dieses Wertes doch absolute Priorität haben muss!

00:12:01: Das ist die Pathophysiologie, ja.

00:12:03: Aber...

00:12:03: Und da die Leber nun mal das meiste davon selbst herstellt und zwar gesteuert durch unsere Genetik kommen wir um pharmakologische Therapien wie Statine bei hohem Risiko einfach nicht herum.

00:12:15: Wissen Sie in der Theorie klingt das nach einer perfekten mathematischen Gleichung weniger LDL im Blut gleich weniger Plagg?

00:12:23: Weil

00:12:23: es klinisch belegt ist!

00:12:25: Aber dann machen sie sich meiner Meinung nach zu einfach.

00:12:28: Sie degradieren die Ernährung quasi zu einem bloßen Tropfen auf den heißen Stein der Genetik.

00:12:33: Naja, weil sie das in Bezug Aufbruch-Kolesterin oft auch ist... Nehmen wir doch mal das ganz klassische Beispiel aus der Praxis!

00:12:40: Das Frühstücksei.

00:12:42: Oh ja, das Ei.

00:12:43: Ein einziges durchschnittliches Hühnerei liefert rund fourhundertsiebzig Milligramm Kolesterin.

00:12:49: Nach der alten naiven Ernährungstheorie müsste der Verzehr von Eiern den Blutkolesterinspiegel also massiv in die Höhe treiben.

00:12:57: Aber was passiert wirklich?

00:12:59: Die körpereigene Synthese geht runter.

00:13:02: Genau, die Leber registriert das Cholesterin aus dem Darm und fährt ihre eigene Produktion einfach herunter – eine negative Rückkopplung!

00:13:11: Unser Körper reguliert das extrem streng.

00:13:13: Das zeigt doch ganz klar dass der Versuch, Cholsterin über das bloße Weglassen von bestimmten Nahrungsmitteln zu steuern biochemisch nahezu irrelevant ist….

00:13:23: Da stimme ich Ihnen bei dem Eibeispiel völlig zu.

00:13:26: Aber, und das ist ein großes aber – Ihre Schlussfolgerung ist falsch!

00:13:30: Inwiefern?

00:13:31: Die moderne Ernährungstherapie funktioniert eben nicht über die Simple weglassen von Cholesterin.

00:13:37: Das ist wirklich ein Relikt aus den Neunzehntenhundertsiebzigerjahren

00:13:41: Sondern….

00:13:42: Herzgesunde Ernährungen wirkt durch aktive tiefgreifende Eingriffe in den Stoffwechsel der Leber.

00:13:49: Lassen Sie uns zum Beispiel über Ballaststoffe sprechen Spezifisch über Beta-Glucan.

00:13:54: Also der wasserlösliche Ballaststoff, der reichlich in Hafer vorkommt?

00:13:59: Ganz genau!

00:14:00: Wenn Sie täglich etwa drei Gramm Beta-glucan zu sich nehmen –was einer ordentlichen Portion Haferflocken am Morgen entspricht– passiert etwas enorm Faszinierendes im Dünndarm.

00:14:11: Das Beta-glukan bildet dort ein zähflüssiges Gel und dieses Gel bindet Gallensäure.

00:14:19: Lassen Sie mich hier vielleicht kurz einhaken, damit wir das Konzept klar nachvollziehen können.

00:14:24: Warum ist die Bindung von Gallensäure im Darm so entscheidend für den Cholesterin-Wert in Blut?

00:14:30: Wie genau funktioniert es auf zellulärer Ebene?

00:14:33: Das

00:14:34: ist eine sehr wichtige Frage!

00:14:36: Also, Gallens säure wird in der Leber produziert und sie besteht zu einem großen Teil aus Cholesterin.

00:14:43: Okay

00:14:44: Normalerweise recycelt der Körper diese Geilensäure.

00:14:48: Sie wird am Ende des Dünndarms wieder ins Blut aufgenommen und zurück zur Leber transportiert.

00:14:54: Das ist ein hochgradig effizienter Kreislauf.

00:14:57: Ein Recyclingsystem, ja?

00:14:59: Genau Wenn das Beta-Glucan aus dem Hafer die Geilnsäure nun aber im Darm bindet, wird sie mit dem Stuhl ausgeschieden.

00:15:07: Der Kreislauf ist also unterbrochen

00:15:10: A, verstehe Und die Lebergerät unter Zugzwang

00:15:13: Exakt.

00:15:14: Die Leber muss neue, gallen Säure produzieren um die Fettverdauung aufrechtzuerhalten.

00:15:19: Dafür braucht sie dringend Cholesterin.

00:15:22: Also tut sie das einzige was ihr übrig bleibt.

00:15:24: Sie zieht es aus dem Blut Richtig!

00:15:26: Sie bildet mehr LDL-Rezeptoren Auf ihrer Oberfläche und fischt Das zirkulierende LDL Cholesterin massiv Aus dem Bluttkreislauf heraus.

00:15:36: Der LDL Wert im Blut sinkt messbar.

00:15:38: Das ist keine Esoterik, das ist wirklich harte Biochemie.

00:15:42: Haferflocken zwingen die Leber ihr eigenes Cholesterin zu verbrauchen.

00:15:46: Das ist ein exzellent erklärter Mechanismus – wirklich!

00:15:50: Und ich bestreite die biochemische Plausibilität dieses Vorgangs auch überhaupt nicht.

00:15:55: Aber wir müssen hier über die Qualität dieses Effekts sprechen.

00:15:59: Okay lassen Sie hören.

00:16:01: Stellen sie sich die Leiber für einen Moment als eine Fabrik vor.

00:16:05: Diese Fabrik hat ein genetisch programmiertes Thermostat, das die Cholesterinproduktion regelt.

00:16:11: Bei vielen Menschen – besonders jenen mit einer genetischen Veranlagung – ist dieses Thermostat einfach defekt!

00:16:17: Es steht permanent auf Vollgas

00:16:20: Und Sie sagen Hafer reicht nicht aus um diese Fabrik quasi auszulasten?

00:16:24: Ganz genau.

00:16:25: Wenn Sie Hafer essen, entziehen sie der Fabrik zwar ein wenig Endprodukt in Form von Gallensäure – die Fabrik nutzt einen Teil des zirkulierenden LDLs ja?

00:16:36: Immerhin!

00:16:37: Aber das defekte Thermostat selbst bleibt völlig unberührt.

00:16:42: Die Fabrik produziert auf Hochtouren einfach weiter neues Cholesterin.

00:16:47: Die messbare Senkung durch Beta-Glucan liegt im klinischen Alltag bei vielleicht fünf bis zehn Prozent

00:16:53: was schon mal ein Anfang ist.

00:16:54: Ein Anfang, ja!

00:16:55: Wenn Sie aber einen Patienten mit einem extrem hohen LDL haben der vielleicht schon atherosklerotische Veränderungen in den Gefäßen zeigt dann brauchen wir eine Reduktion um fünfzig Prozent oder noch mehr.

00:17:07: Das ist natürlich ein anderes Szenario.

00:17:09: Da reicht Hafer nicht, da brauchen wir einen echten chemischen Schalter der das Thermostat auf zellulärer Ebene repariert und genau das ist der Wirkmechanismus der Statine.

00:17:20: Okay

00:17:21: dann erklären Sie doch mal diesen Schalter.

00:17:24: Wie genau greifen Statiene in diese Leberfabrik

00:17:28: ein?

00:17:28: Statien sind Inhibitoren eines ganz spezifischen Enzyms Der sogenannten HMG-CoA Reduktase.

00:17:37: Das ist das absolute Schlüsselenzym in der Mevalonatkaskade, also dem Produktionsband auf den die Leberzelle Schritt für Schritt-Kolesterin herstellt.

00:17:46: Ja?

00:17:46: Wenn wir dieses Enzym medikamentös blockieren wird das Förderband angehalten... ...die intrazelluläre Kollesterinkonzentration fällt drastisch ab!

00:17:55: Und die Zelle muss

00:17:56: reagieren?!

00:17:57: Genau

00:17:57: und jetzt passiert derselbe Mechanismus den sie beim Hafer beschrieben haben nur eben um ein vielfaches Potenter.

00:18:04: Die Zelle gerät in einer Art Mangelzustand, aktiviert regulatorische Proteine und zwingt die DNA massenhaft neue Baupläne für LDL-Rezeptoren auszulesen.

00:18:15: Die Leber wird überzogen mit Millionen neuer Rezeptoren, die das LDL wie ein gigantischer Staubsauger aus dem Blut ziehen.

00:18:23: Das ist eine fundamentale Hocheffektive Korrektur eines genetischen Fehlers.

00:18:29: Ich erkenne die brillante Eleganz dieses biochemischen Eingriffs bei Hochrisikopatienten auch absolut an!

00:18:36: Die Evidenz bei bereits bestehender Erkrankung ist da eher drückend.

00:18:40: Schön, dass wir uns da einig sind...

00:18:42: Aber mein Problem ist die massenhafte, fast schon präventive Anwendung dieses Staubsaugers in der Breite der Gesellschaft.

00:18:49: Denn wir greifen ja massiv in den Stoffwechsel ein – was zu Nebenwirkungen führt, die wiederum enorme Ängste bei Patienten

00:18:56: auslösen.".

00:18:57: Und da sprechen sie einen ganz wunden Punkt an!

00:19:00: Denn genau diese Ängsten, die oft massiv durch das Internet befeuert werden, treiben Patienten paradoxerweise oft direkt in die Arme von gefährlichen unregulierten Alternativen….

00:19:11: Sie meinen pflanzliche Präparate?

00:19:12: Genau, weil viele glauben Natur sei automatisch besser als Farmer.

00:19:18: Das perfekte Beispiel dafür das wir hier unbedingt ansprechen müssen ist Rotschimmelreis.

00:19:24: Ah ja, Rotschimmelreis!

00:19:26: Das ist tatsächlich ein faszinierendes Phänomen.

00:19:29: Patienten setzen klinisch geprüfte Statine ab, weil sie Angst von Nebenwirkungen haben und kaufen sich dann im Reformhaus oder online irgendwelche Kapseln mit rot fermentiertem Reis.

00:19:41: Es ist ein Wahnsinn!

00:19:43: Denn wissen Sie was in diesem Reis durch die Fermentation mit dem Schimmelpilz eigentlich entsteht?

00:19:48: Monakulin-K

00:19:49: Richtig – Ein Molekül namens Monakulinkar.

00:19:53: Und wenn wir uns die chemische Struktur von Monakulinkar ansehen, dann ist es zu einhundert Prozent identisch mit Lovastatin.

00:20:01: Einen der ersten zugelassenen Statine auf dem Markt.

00:20:04: Exakt!

00:20:05: Die Patienten schlucken also buchstäblich einen Statin das in einem Pilz herangewachsen ist – glauben aber sie nehmen ein ach so harmloses Naturheilmittel.

00:20:14: Und

00:20:14: das Problem ist hier vor allem die fehlende Regulierung… richtig?

00:20:18: Ja Wenn eine Apotheker ein Statin ausgibt, dann sind da exakt zwanzig oder vierzig Milligramm des Wirkstoffs drin.

00:20:26: Bei diesem Rotschimmelreis gibt es überhaupt keine Standardisierung!

00:20:30: Man weiß nie was man bekommt!

00:20:32: Genau – Eine Kapsel enthält fast nichts die nächste die dreifache Dosis.

00:20:37: und noch viel schlimmer Bei mangelhafter Fermentation entstehen sogenannte Zitrinine.

00:20:43: Das sind gefährliche Mycotoxine, also Schimmelpilzgifte die nachweislich dienieren und die Leber schädigen.

00:20:51: Die amerikanische FDA hat diese Produkte als ungeprüfte Arzneimetzel sogar verboten!

00:20:56: Es ist auch absurd – Man lehnt eine hochreine streng dosierte Therapie ab um undefinierte Pilzgift belastete Kapseln zu schlucken nur weil das Etikett grünes und natürlich verspricht.

00:21:08: Da bin ich voll und ganz bei Ihnen.

00:21:10: Rotschimmelreis ist unregulierter pharmakologischer Wildwest, es krägt perfekt die kognitive Dissonanz in der Gesundheitsbranche.

00:21:19: Gut!

00:21:20: Aber... Und hier müssen wir differenzieren.

00:21:23: Wenn wir über echte Alternativen sprechen dann meine ich keine zweifelhaften Supplemente.

00:21:29: Ich meine physiologische Interventionen in der Ernährung Und wir dürfen die Angst der Patienten vor Statinen nicht einfach als Hysterie abtun.

00:21:39: Ich nenne es nicht Hysteri, aber die Faktenlage zu den Nebenwirkungen... Moment!

00:21:44: Sie erwähnten vorhin das blockierte Förderband – Die Mevalonatkaskade.

00:21:49: Richtig.

00:21:50: Dieses Förderband produziert aber eben nicht nur Cholesterin.

00:21:54: Ein Seitenarm dieses Weges produziert Coenzyme Q-X.

00:21:59: Das Ubiquinone?

00:22:00: Genau Das ist ein absolut essentielles Molekül für die Energieproduktion in den Mitochondrien, also unseren zellulären Kraftwerken.

00:22:08: Besonders in den Muskelzellen!

00:22:10: Ja das ist biochemisch korrekt.

00:22:13: Wenn Statine das Enzym blockieren sinkt zwangsläufig auch der C-X Spiegel im Gewebe.

00:22:18: Das ist der angenommene Mechanismus hinter dem Sams.

00:22:22: Samms für unsere Zuhörer, das steht für Staten-associated muscle symptoms.

00:22:28: Also die Muskelschmerzen, Krämpfe und Schwäche die Patienten oft berichten.

00:22:32: Ganz genau!

00:22:33: Wenn wir die Energieproduktion im Muskel drosseln ist es doch völlig logisch dass Müll gehen also muskelschmerzen auftreten können.

00:22:40: wenn wir stattdessen auf hochwertige Ernährungsinterventionen setzen umgehen wir diese Drosselung der Mitochondrien völlig.

00:22:47: Da muss ich intervenieren.

00:22:49: In der klinischen Praxis zeigt sich ein völlig anderes Bild.

00:22:54: Wenn Sie sich doppelblinde placebo-kontrollierte Studien ansehen, stellen sie fest dass der absolute Großteil dieser Muskelschmerzen auf den Nocebo-Effekt zurückgeht.

00:23:04: Ja die Patienten erwarten Schmerzen weil sie den Beipackzettel gelesen haben oder weil sie im Internet davor gewarnt wurden und das Gehirn generiert dieses reale Schmerzempfinden.

00:23:15: Echte schwere Myopathien durch Statine sind extrem selten.

00:23:20: Aber sie existieren?

00:23:21: Ja, Sie existieren aber das Risiko steht in keinem Verhältnis zum Nutzen der Herzinfarktprävention.

00:23:28: Aber lassen Sie uns doch nochmal auf Ihre Alternativen blicken!

00:23:31: Welche Nahrungsmittel sollen denn bitte schön die Potenz eines Statins

00:23:34: ersetzen?!

00:23:35: Es geht eben nicht darum, den mechanischen Hammer eines Statins eins zu eins zu ersetzen.

00:23:41: Es geht darum die Integrität der Gefäße so zu verändern dass das zirkulierende Cholesterin weniger Schaden anrichtet.

00:23:49: Wie wollen Sie das machen?

00:23:50: Nehmen wir Fette und hier meine ich ganz spezifisch Omega-III Fettsäuren Eikosa pentasäure also EPA Und Dokusahexaseure DH wie sie in fetten Seefischen oder bestimmten Algen vorkommen.

00:24:04: Wie genau schützen diese das Gefäßsystem, wenn sie den LDL-Wert an sich kaum massiv senken?

00:24:12: Der Wirkmechanismus ist faszinierend vielfältig.

00:24:16: Zunächst einmal senken hochdosierte Omega-III Fettsäuren die Trieglützeride in der Leber drastisch.

00:24:22: Mhm, das stimmt!

00:24:24: Sie drosseln die Synthese von fettreichen Partikeln – aber noch viel wichtiger ist was sie direkt in der Zellwand tun….

00:24:31: EPA und DHA bauen sich in die Membranen unserer Endothelzellen, also der Gefäßwende ein.

00:24:37: Und verändern deren Struktur?

00:24:39: Richtig!

00:24:40: Sie machen die Zellwände flexibler und widerstandsfähiger.

00:24:44: Zudem – und das ist der entscheidende Punkt – produziert der Körper aus diesen Fettsäuren sogenannte Resolvine- und Protektine.

00:24:52: Signalmoleküle?

00:24:53: Hochpotente Signalmoleküle ja….

00:24:56: sie lösen Entzündungen in den Gefäßen aktiv auf.

00:24:59: Wir haben vorhin darüber gesprochen, dass Makrophagen oxidiertes LDL fressen und eine Entzündungsreaktion auslösen.

00:25:06: Die Schaumzellen ja?

00:25:07: Genau!

00:25:08: Omega-III bremst genau diese entzündliche Überreaktionen des Immunsystems aus.

00:25:14: Sie entschärfen gewissermaßen die Bombe an der Gefäßwand – anstatt nur zu versuchen weniger Bombenmaterial zerkulieren zu lassen.

00:25:21: Das ist ein starker Punkt hinsichtlich der Entzündenmodulation.

00:25:25: Aber wenn wir schon über Makronährstoffe und Fette sprechen, dürfen wir das offensichtlichste Problem nicht übersehen.

00:25:33: Sie spielen auf Adipositas an?

00:25:35: Natürlich!

00:25:36: Fett liefert neun Kilo Kalorienprogramm – mehr als doppelt so viel wie Kohlenhydrate oder Eiweiß.

00:25:43: Adipositas sind gewaltige Treiber für kardiovaskuläre Ereignisse.

00:25:50: Wenn Ernährung also die Lösung sein soll, dann ist doch der logische und strukturell sicherste Schritt eine strikte Low-Fat Ernährungen.

00:25:59: Eine Reduktion des Gesamtfets auf unter dreißig Prozent der täglichen Kalorien entlastet den Stoffwechsel

00:26:04: massiv.".

00:26:05: Da muss ich Ihnen jetzt vehement widersprechen – das reine Low-fat Dogma ist ein wissenschaftlicher Irrweg der in den Neunzehnten und neunzig Jahren der paradoxerweise zu mehr Herzkreislauferkrankungen geführt hat!

00:26:17: Wieso

00:26:17: das denn?

00:26:18: Kalorienrestriktion funktioniert doch bei Gewichtsverlust.

00:26:21: Ja, in der Theorie!

00:26:23: Aber in der Praxis essen Menschen die Fett weglassen als Ersatz oft große Mengen an raffinierten kurzkettigen Kohlenhydraten und Zucker

00:26:31: Weil die Low-Fet Produkte sonst nach nichts schmecken?

00:26:34: Exakt Sie schmecken sonst wie Pappe.

00:26:36: Und was passiert im Körper?

00:26:38: Die Leber nimmt diesen Überfluss an Zucker und wandelt ihn durch die sogenannte DeNovo-Lipogenese sofort in Triglyceride um.

00:26:45: Das ist extrem gefässschädigend.

00:26:47: Das ist ein Problem, ja.

00:26:49: Und noch viel gravierender!

00:26:50: Wenn wir nur auf die reine Menge des Fettes schauen, ignorieren wir die Qualität – das eigentliche Gift für unsere Gefäße sind Transfettsäuren.

00:26:58: Sie

00:26:58: meinen die industriell Teilgehärteten Fette?

00:27:01: Genau die!

00:27:03: Pflanzenöle sind von Natur aus flüssig weil ihre chemischen Doppelbindungen in einer bestimmten Konfiguration vorliegen der sogenannten CIS-Konfiguration.

00:27:13: Das macht sich chemisch gebogen und damit flexibel.

00:27:16: Ja

00:27:17: Die Industrie wollte aber billige, feste und ewig haltbare Fette für Fertigbackwaren, Frittierfett- und Margarine.

00:27:25: Also pumpte man bei der Fethärtung Wasserstoffatome in das Öl um die Struktur künstlich gerade zu biegen.

00:27:32: Das ist dann die Transkonfiguration

00:27:34: Und die ist unnatürlich.

00:27:36: Unser Körper hat in Millionen Jahren Evolution nie gelernt, mit diesen linearen, starren Molekülen umzugehen.

00:27:43: Und

00:27:43: was passiert wenn diese Transfette in den Blutkreislauf gelangen?

00:27:46: Es ist verheerend!

00:27:48: Sie bauen sich in die Zellmembranen ein und machen sie starr und dysfunktional.

00:27:53: Auf Ebene der Lipoproteine blockieren sie die enzymatischen Prozesse in der Leber so ungünstig dass sie gleich einen doppelten toxischen Effekt ausüben.

00:28:02: Sie treiben das

00:28:04: gefährliche LDL massiv nach oben, und das ist das Schlimme.

00:28:08: Sie zerstören gleichzeitig unsere Schutzflotte – das HDL-Kolesterin.

00:28:13: Keine natürliche Substanz tut das in diesem Ausmaß!

00:28:16: Da haben sie recht...

00:28:17: Und wenn wir uns jetzt eine Ernährung wie die mediterrane Küche ansehen mit reichlich kaltgepresstem Olivenöl, Nüssen und Avocado dies oft gar nicht streng low fat?

00:28:28: Die kann gut und gerne vierzig Prozent Fettanteil haben

00:28:31: Aber es sind eben die richtigen Fette.

00:28:32: Genau Weil es einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind, hält sie die Gefäße elastisch und schützt vor Infakten.

00:28:40: Die Fettqualität ist der wahre Schlüssel nicht die bloße Reduktion.

00:28:44: Ich stimme Ihnen absolut zu was die Toxizität von Transfetten angeht!

00:28:49: Das ist wirklich biochemischer Wanderlismus.

00:28:51: Ein gutes Wort dafür.

00:28:53: Und es ist ja nicht umsonst so, dass Gesundheitsbehörden weltweit diesen fetten, sukzessive die Zulassung entziehen.

00:28:59: Und ja – Die mediterrane Ernährung ist zweifellos exzellent!

00:29:03: Schön Aber lassen Sie uns diese Debatte jetzt noch mal in eine realistische Perspektive rücken.

00:29:09: Nehmen wir eine Analogie?

00:29:10: Gerne

00:29:11: Wenn sie eine genetische Hypercholesterinemie haben oder wenn sie bereits Plucks in ihren Herzkranzgefäßen tragen dann brennt in ihrem Stoffwechsel quasi ein Feuer.

00:29:22: Die Umstellung der Ernährung, also das Meiden von Transfetten, der Verzehr von Olivenöl und Ballaststoffen.

00:29:28: Das ist der absolute Versuch keine weiteren Brandbeschleuniger mehr in das brennende Haus zu tragen.

00:29:34: Und das ist zweifellos essentiell!

00:29:36: Ein sehr treffendes Bild.

00:29:38: Ja aber keine Brandbeschläunige mehr ins Feuer zu schütten löscht dieses Feuer noch lange nicht?

00:29:44: Naja...

00:29:45: Doch Wenn das LDL um fünfzig oder sechzig Prozent gesenkt werden muss, um den Entzündungsbrand in den Gefäßfänden zu ersticken und die Plak zu stabilisieren.

00:29:56: Dann reicht es einfach nicht aus ein paar Nüsse zu essen und auf Großhaus zu

00:30:00: verzichten.".

00:30:01: Das behauptet ja auch niemand!

00:30:03: Das Statin, die zielgerichtete Pharmakotherapie ist in diesem Fall der chemische Feuerlöscher.

00:30:09: Wer den Feuerlöscher aus purer Angst vor Lebenwirkungen ablehnt riskiert schlichtweg dass das Haus niederbrennt.

00:30:15: Ich

00:30:15: verstehe ihren Standpunkt vollkommen und ich leugne ja auch nicht die Notwendigkeit dieses Feuerlölschers bei einem akuten Großbrand.

00:30:24: aber Um in ihrem Bild zu bleiben, ein Haus brennt nicht einfach spontan ab.

00:30:30: Die Ernährung das ist die bauliche Integrität Das ist die Brandschutzmauer – das Fundament des gesamten Hauses.

00:30:37: Wenn wir Patienten in der Praxis immer nur den chemischen Feuerlöscher in die Hand drücken und sagen Nehmen Sie diese Pille ohne dabei das Fundiment zu sanieren Dann betreiben wir doch reine Symptombekämpfungen.

00:30:50: Aber eine überlebenswichtige Symptomekämpfung

00:30:53: Natürlich!

00:30:55: Aber ein gesundes Endothel, ein hoher HDL-Wert und niedrige Triglyceride durch Omega III.

00:31:01: Und pflanzliche Fasern – all das verhindert doch oft erst dass der Brand überhaupt entsteht oder außer Kontrolle gerät.

00:31:07: Wissen

00:31:07: Sie ich finde es fast unsere beiden Positionen eigentlich hervorragend zusammen.

00:31:11: Denke ich auch

00:31:12: Wir beide erkennen an, dass das karadiobaskuläre Risiko ein extrem vielschichtiges komplexes Problem ist.

00:31:19: Aus meiner Perspektive bleibt festzuhalten Das bei einem Prozess der derart stark durch die genetische Cholesterinproduktion der Leber determiniert wird, die medikamentöse LDL-Senkung einfach die verlässlichste sicherste und am besten belegte Methode bleibt.

00:31:35: Sie hemmt ganz gezielt das Enzym HMG-CoA Reduktase sie erhöht die LDL Rezeptoren und zieht den gefährlichen Plackbaustoff messbar aus dem Verkehr.

00:31:45: Und mein Resümee lautet dass wir den menschlichen Körper eben nicht auf isolierte enzymatische Schalter reduzieren dürfen.

00:31:52: Ja

00:31:52: Die logische Konsequenz aus der Komplexität unseres Fettstoffwechsels muss lauten, das Fundament zu stärken.

00:32:00: Eine Ernährung die schädliche Transfette wirklich konsequent eliminiert und stattdessen auf die zellschützende Funktion hochwertiger ungesättigter Fette sowie faserreicher Ballaststoffe setzt, adressiert das Risiko einfach systemisch.

00:32:15: Sie entschärft Entzündungen direkt am Gefäß, was kein Statin der Welt ganz alleine leisten

00:32:21: kann.

00:32:21: Absolut!

00:32:22: Was in diesem Diskurs ebenfalls sehr deutlich wurde ist unsere völlige Übereinstimmung im Bezug auf gefährliche Pseudotherapien.

00:32:28: Oh ja – Rotschimmelreis.

00:32:30: Genau.

00:32:31: Unregulierte Produkte wie Rotschimmelreis sind aufgrund von Mycotoxinen und völlig schwandenen Dosen toxische Sackgassen.

00:32:38: Die Entscheidung, wie man sein Lipidmanagement nun gestaltet, ist ganz offensichtlich keine binäre Entwederoderfrage?

00:32:43: Nein überhaupt nicht….

00:32:45: Sie ist zutiefst von der individuellen Ausgangslage und dem kardiovaskulären Gesamtrisiko des Patienten abhängig.

00:32:52: Ganz genau, es geht am Ende immer um den Kontext!

00:32:56: Wer sich exklusiv auf die Medikamenteuse-Lösung und die Genetik verlässt verpasst die enorme Chance durch Zellmembranmodifikation und Entzündungshemmung echte Resilienz aufzubauen.

00:33:08: Richtig

00:33:09: Wer sich hingegen etwas blauäugig nur auf seine Nüsse und den Hafer verlässt, unterschätzt möglicherweise ein massives genetisches Pulverfass in seinem Körper.

00:33:18: Es gibt im vorliegenden Material einfach noch so viele biochemische Nuancen- und Mechanismen die es lohnen weiter erforscht und gelesen zu werden.

00:33:27: Dem

00:33:27: kann ich wirklich nur zustimmen!

00:33:29: Wir blicken hier auf einen System aus Hochkomplexen ineinandergreifenden Zahnrädern.

00:33:35: Manchmal brauchen wir das präzise pharmakologische Werkzeug, um das zentrale Zahnrad der Leber zu blockieren.

00:33:44: Und manchmal reicht es eben, dass gesamte Getriebe durch das richtige hochwertige Öl am Laufen zu halten.

00:33:50: Ein schönes Schlusswort!

00:33:52: Herauszufinden welches Gleichgewicht bei welchem individuellen Profil die Gefäße am besten schützt bleibt wohl die größte und wichtigste Kunst der präventiven Medizin.

00:34:02: Ja ihr Lieben Zuhörer, auch heute am Veröffentlichungstag ist meine Stimme nicht in der Lage sinnvoll ein Podcast aufzunehmen.

00:34:10: Ich denke aber auch so habt Ihr heute eine sehr wertvolle Einführung in das Thema Fett erhalten die Euch nun in Freude auf den nächsten Folgen warten lässt.

00:34:18: Bitte überlegt schon mal die folgenden wichtigen Dinge.

00:34:20: Erstens Kennt Ihr Euren Körperfettanteil?

00:34:23: Zweitens Kennte Ihr euren wisteralen Fettanteils?

00:34:27: Drittens kennt ihr eure Cholesterinwerte, aber auch wirklich mit all den modernen wichtigen Komponenten.

00:34:33: Viertens lebt ihr einen anabolen Lebensstil und sind eure Omega-III Fettsäure Reserven ausreichend aufgefüllt?

00:34:41: Fünftens habt ihr schon mal über eine Coenzyme Q-X Einnahme nachgedacht.

00:34:46: Diese Fragen und noch weitere sollen euch in den folgenden Folgen für einen aufgeklärten und verantwortungsvollen Umgang mit dem Thema Fett motivieren!

00:34:54: Werdet so resistent gegen irreführende und falsche Versprechen, und Erklärungen der Fett- und auch Antifettindustrie.

00:35:01: Vielen Dank für euer Vertrauen!

00:35:03: Die nächste Folge kommt dann in zwei Wochen.

00:35:05: Ja meine lieben Zuhörer, ihr hört den TrueMate Podcast Tatort Gesundheit überall da wo ihr Podcast hört Und freut euch auf die nächsten Folgen.

00:35:15: Ich hatte schon darüber gesprochen was da kommt.

00:35:18: Gerne könnt ihr mir eine Sterne geben.

00:35:21: Ihr könnt mich verlinken verleiten und an andere Hörer empfehlen, weil ich glaube das was ich hier zu sagen habe

00:35:28: eben als

00:35:29: Two-Made als ehrliche oder wahren Medizin

00:35:32: geht

00:35:33: eigentlich niemanden nicht an sondern jedem.

00:35:38: Es geht jeden an und es hat

00:35:39: uns kaum jemandem

00:35:40: der meinen Podcast nicht hören sollte.

00:35:43: Und ich freue mich wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet wenn jetzt wieder heißt Tata Gesundheit Euer Two-Med Podcast von Dr.

00:35:50: Mede Frank Essers Euren Gesundheitskompass, eurem Reiseleiter auf eurer Reise zu eurer wahren Gesundheit.

00:35:59: Dem

00:36:00: Master der Mikronährstofftherapie und die Öhrungspolitik und noch viel mehr!

00:36:05: Bis demnächst tschüß.