00:00:01: Tatortgesundheit, euer TrueMate Podcast ab dem Jahr oder im Jahr.
00:00:08: Was könnt ihr erwarten?
00:00:10: Ihr könnt spannende Inhalte erwarten über eure gesamten Medizin, über Nahrung und Nährstoffe, über Tricks und Kniffe eurer Gesundheit, spannende Sachverhalte aber auch einmal Kriminalfälle und nicht bekannte Hintergründe die alle von mir recherchiert worden sind und für euch spannend aufbearbeitet werden.
00:00:31: Ich bin Dr.
00:00:32: Med Frank Essers, Master für Mikronechstofftherapie und Regulationsmedizin und von Haus aus Orthopäde und kann über dreißig Jahre Medizinerfahrung in diesen Podcasts und für Euch einarbeiten!
00:00:48: Ja meine Lieben Zuhörer jetzt nach einem doch relativ hartnäckigen Infekt habe ich mir eine Stimme fast wiedergefunden und kann natürlich jetzt heute wieder ein bisschen nicht drauf sprechen ohne mich nur an meinen KI-Assistenten zu bedienen.
00:01:02: Ja, heute geht es in den zweiten Teil der Einführung in Fette und Co.
00:01:06: Aus Zucker wird fett.
00:01:07: deswegen sind die Zuckerfolgen falls ihr denen noch nicht gehört habt natürlich auch sehr wichtig.
00:01:13: Die Zuckerebellin hat ja schon die Überleitung gebracht dass eben aus Zucker aus Zufallzucker auch fett wird und ein Buch empfohlen, in das ich heute einsteigen werde.
00:01:24: Das ist der Big Fat Surprise!
00:01:26: Und da werde ich aus einem Interview auf Englisch... ...in ein virtuelles Interview einstehen.
00:01:34: Heute seid also gespannt aber zunächst möchte ich mit meinen Karassistenten meine Hausarbeit aus meinem Studiengang Mikronährstofftherapie- und Regulationsmedizin an der FAM in Biedelfeld bearbeiten lassen.
00:01:49: Da habe ich doch recht umfangreich und auch selbst dreihundert über dreihundert Studien mehr angeschaut, die bearbeitet und auch in die Hausarbeit mit eingebracht.
00:01:59: Das Wichtige dabei ist aber auch die Quintessence, die euch – die beiden KI-Assistenten nun ich finde wieder sehr, sehr eindrücklich und gut nachvollziehbar nahebringen
00:02:10: werden.".
00:02:10: Also man geht ja eigentlich immer so ein bisschen davon aus das Produkte, die man in der deutschen Apotheke kauft?
00:02:17: Naja... eine gewisse klinische Präzision mitbringen.
00:02:20: Weißt du, man sieht die weißen Kittel, denkt an strenge Regulierungen und eine wissenschaftlich fundierte Beratung?
00:02:27: Ja das ist so das
00:02:28: klassische Bild dass wir alle
00:02:29: im Kopf haben.
00:02:30: Alles wirkt total seriös und sicher!
00:02:32: Genau.
00:02:33: aber wenn man dann mit dem festen Vorsatz seiner Gesundheit wirklich etwas Gutes zu tun vor diesem Regal mit den Omega-III Produkten steht Dann tap man oft blindlings in eine völlig unregulierte Falle
00:02:45: Und zwar in einer richtig
00:02:46: teure Falle
00:02:47: Absolut.
00:02:48: Eine Falle, die dich im schlimmsten Fall über zehn Euro am Tag kostet.
00:02:53: und das für ein Präparat, dass am Ende vielleicht nicht mal im Ansatz die Wirkung entfalten kann, die du dir erhoffst?
00:02:58: Das ist genau dieser krasse Widerspruch der diesen Markt so ja unfassbar spannend aber eben auch total tückisch macht.
00:03:06: auf den ersten Blick wird uns hier die absolute medizinische Seriosität verkauft
00:03:11: Ja
00:03:12: Aber auf den zweiten Blick.
00:03:13: Naja, wenn du hinter die Kulissen der Hersteller und dieser ganzen Vertriebsstrukturen blickst, dann navigierst du plötzlich durch extrem trübe Gewässer.
00:03:22: Das ist ein echter Milliardenmarkt, der quasi von Halbwahrheiten richtig clevere Marketing und enormen Gewinnmargen lebt.
00:03:30: Genau deshalb begeben wir uns heute auf eine ziemlich tiefgehende inhaltliche Entdeckungsreise durch genau diesen Dschungel!
00:03:37: Wir haben hier nämlich eine unglaublich detaillierte akademische Hausarbeit vorliegen, von Dr.
00:03:42: Med Frank Essers aus dem Jahr-Zweißen-Zweiundzwanzig.
00:03:45: Eine fantastische Quelle übrigens?
00:03:47: Finde ich auch.
00:03:48: und das Besondere an dieser Analyse ist dass sie sich nicht nur in der medizinischen Theorie verliert Sie verbindet diese knallharte Biochemie also wirkt Omega drei überhaupt im Körper direkt mit der wirtschaftlichen Realität.
00:04:04: Richtig, der geht es dann um Makroökonomie.
00:04:06: Um dieses ganze Affiliate-Marketing im Internet und auch um die teils absurden Preisaufschläge bei uns in den heimischen Apotheken!
00:04:14: Unsere Mission heute ist es also dir als Zuhörer einen echten Kompass an die Hand zu geben damit du einfach weißt worauf du beim nächsten Einkauf wirklich achten musst.
00:04:24: Also okay lass uns das mal endpacken
00:04:27: Sehr gern.
00:04:28: wo fangen wir an?
00:04:29: Ich würde sagen beim Fundament Damit wir alle auf dem gleichen Stand sind, bevor wir uns darüber aufregen können wer sich hier eigentlich auf unsere Kosten die Taschen voll macht müssen wir erstmal klären warum wir überhaupt externe Präparate brauchen.
00:04:44: Also warum reden wir pausenlos über Omega-Drei?
00:04:47: Ja das ist eine super Frage.
00:04:49: um das zu verstehen müssen wir uns kurz mal die Funktionsweise unserer Zellen ansehen.
00:04:55: Konkret geht es da um das Verhältnis von zwei Fettsäuregruppen, nämlich Omega-III und Omega-VI.
00:05:01: Wobei Omega- VI in den Medien ja oft so ein bisschen als der ultimative Bösewicht dargestellt wird oder?
00:05:07: Genau!
00:05:07: Das liest man ständig weil daraus im Körper entzündungsfördernde Botenstoffe gebildet werden.
00:05:13: Omega III hingegen liefert quasi das Rohmaterial für die Entzündungshemmendenstoffe.
00:05:18: Okay also... Gut gegen Böse.
00:05:21: Ne eben nicht, die Wahrheit ist wir brauchen zwingend beide.
00:05:25: es geht in der Biologie eigentlich nie um gut gegen böse sondern immer um die exakte Harmonie also die Balance dieser beiden Gegenspieler.
00:05:33: Verstehe also wenn ich jetzt sagen wir mal mich am Fingerschneide brauche ich das Omega-Sex damit eine Entzündung den Heilungsprozess überhaupt erstartet richtig?
00:05:41: Richtig!
00:05:42: Und dann brauche Ich das Omega drei um die Entzünden danach wieder einzufangen und abzumoderieren.
00:05:48: Exakt, so ist es.
00:05:49: Und hier kommt jetzt der entscheidende biochemische Mechanismus aus der Arbeit ins Spiel.
00:05:54: Sowohl Omega-III als auch Omega-VI nutzen in unserem Körper exakt dieselben enzematischen Maschinen um überhaupt verarbeitet zu werden.
00:06:04: Wie kann man sich das vorstellen?
00:06:05: Stell dir das einfach wie eine Produktionsstraße in einer Fabrik vor!
00:06:09: Wenn das Fließband jetzt ausschließlich mit Omega-Sexbauteilen blockiert ist dann kommt es Omega-II einfach nicht zum Zug.
00:06:17: Es steht quasi draußen und wartet vergeblich in der Schlange.
00:06:21: Oh, das leuchtet ein!
00:06:22: Und genau das ist unser Problem heute.
00:06:24: Die Daten von Essers zeigen ganz klar – In vorindustriellen Zeiten lag das Verhältnis dieser beiden Fettsäuren in unserer Ernährung bei etwa eins zu eins, vielleicht maximal zwei zu eins.
00:06:36: Das war so die perfekte evolutionäre Balance.
00:06:39: Also ein faires Tauziehen?
00:06:40: Genau.
00:06:42: Aber unsere westliche Ernährung hat uns heute auf ein gerade zu katastrophales Verhältnis gebracht.
00:06:47: Wir sprechen da heute von Werten zwischen zehn zu eins bis hin zu zwanzig zu eins, und zwar zugunsten von Omega-Sächs.
00:06:54: Wow!
00:06:55: Okay... Beim Tautziehen zu bleiben?
00:06:58: Das ist dann so als hätte die Omega-Sechseite plötzlich zwanzich Leute am Seil und die Omega drei Seite nur einen einzigen.
00:07:05: Da reist ein Jagd komplett vor den Beinen.
00:07:08: Ein Superbild
00:07:09: ja?!
00:07:10: Die enzymatische Produktionsstraße ist also restlos von Omega-Sex blockiert.
00:07:14: Und die Folge ist, dass unser Körper auf zellulärer Ebene permanent, also wirklich pausenlos in so einer stillen, chronischen Entzündungsbereitschaft feststeckt!
00:07:23: Puh okay das klingt gar nicht gut... Meine Fettsäurenwaage hat eine massive Schlagseite aber Moment mal wenn ich das weiß kann ich dann nicht einfach ein bisschen mehr Fisch essen?
00:07:37: Warum muss ich gleich Pillen schlucken oder isoliertes Öl aus Flaschen trinken?
00:07:41: Das denken halt super viele Leute.
00:07:43: Aber die Autor der Arbeit zitierte eine sehr eindrucksliche Studie von RUP.
00:07:47: Experten fordern ja, dass wir dieses Verhältnis wieder auf maximal vier zu eins rund unterdrücken.
00:07:51: Okay und was brauche ich dafür?
00:07:54: Dafür brauchst du eine tägliche Dosis von etwa einem Gramm EPA und DHA – das sind diese spezifischen Omega-III-Fettsäuren.
00:08:03: Und um auf dieses eine Gramm pro Tag zu kommen, müsstest du über deine ganz normale Ernährung jeden verdammten Tag zweihundert Gramm Alaska-Selags essen.
00:08:12: Warte!
00:08:13: Jeden Tag?
00:08:14: Jeden
00:08:15: tag ein halbes Pfund Fisch ja...
00:08:17: Das ist ja völlig absurd.
00:08:19: Ich meine abgesehen davon dass das extrem ins Geld geht hätte ich nach ein paar Wochen doch massive Bedenken wegen Schwermetallen und Mikroplastik.
00:08:27: Ganz genau.
00:08:28: Das Fazit der Quelle ist da auch sehr deutlich Ohne hochwertige Ergänzungsmittel kommen wir in unserer modernen Welt aus diesem gigantischen Defizit einfach nicht mehr heraus.
00:08:39: Wir können das schlichtweg nicht mehr artgerecht
00:08:41: eressen.".
00:08:41: Okay,
00:08:41: das ist für mich jetzt echt so ein Aha-Moment!
00:08:43: Ich dachte wirklich immer ab und zu malen Fischbrötchen an der Nordsee reicht da völlig – aber gut wenn die biologische Notwendigkeit also derart eklatant Warum lese ich dann gefühlt alle paar Monate eine Schlagzeile, die Omega-III als völlig nutzloses Schlangenöl
00:08:59: abtut?
00:08:59: Ja dieser mediale Rundumschlag ist wirklich faszinierend zu beobachten.
00:09:04: Wenn man sich nämlich so wie Essers das getan hat, die eigentliche Faktenlage ansieht, zeichnet sich ein komplett anderes Bild.
00:09:11: Inwiefern?
00:09:12: Er hat über dreihundert Studien aus den verschiedensten medizinischen Fachrichtungen analysiert Gynäkologie, Neurologie,
00:09:20: Orthopädie
00:09:20: – was auch immer.
00:09:21: Und das Ergebnis ist absolut eindeutig!
00:09:24: Omega-III ist extrem sicher und hat fast überall hoch signifikante positive Effekte.
00:09:30: Also es wirkt definitiv?
00:09:32: Ja, absolut!
00:09:33: Negative Auswirkungen sind laut den Daten eine absolute Rarität.
00:09:37: Aber
00:09:38: woher kommt dann diese ganze schlechte Presse?
00:09:40: Irgendjemand muss sich das ja ausgedacht
00:09:42: haben.
00:09:43: Da gibt es einen ganz klaren Wendepunkt, und zwar im Jahr zwei Tausend
00:09:47: Achtzehn.
00:09:48: Da gab's ein echten Cochrane-Skandal.
00:09:51: Cochrain?
00:09:52: Das ist doch diese renommierte Institution für Metaanalysen oder?
00:09:56: Genau!
00:09:57: Die haben zwei tausend achtzehn eine riesige Metaanalyse veröffentlicht und behauptet Omega drei habe kaum einen Einfluss auf kardiovaskuläre
00:10:06: Todesfälle
00:10:07: also Herzinfakte usw.. Daraufhin startete die Laienpresse dann eine beispiellose Kampagne gegen Omega-III im Allgemeinen.
00:10:15: Ah,
00:10:15: hier wird es wirklich interessant!
00:10:17: Lass mich mal kurz überlegen.
00:10:18: das ist ja ungefähr so als würde ich Fahrräder auf der Autobahn testen?
00:10:23: Ich stelle fest okay für den Transport von vierzig Tonnen Fracht bei Tempo Hundertdreißig sind Fahrrädern völlig ungeeignet.
00:10:30: und am nächsten Tag schreibe ich in der Zeitung Fahrzeuge mit Rädern sind völlig nutzlos.
00:10:35: Ja, das trifft den Nagel wirklich perfekt auf den Kopf.
00:10:38: Genau das war das Problem bei diesem Cochrane Review!
00:10:42: Die haben für ihre Analyse nämlich erstens nur Herzkrankheiten untersucht und zweitens fast ausschließlich Studien mit niedrig dosierten Kapseln reingenommen.
00:10:50: Also gar keine hochdosierten Öle.
00:10:52: Kaum – und daraus dann den Schluss zu ziehen dass Omega-III generell nicht wirkt also zum Beispiel auch nicht bei Rheuma oder die Gehirnfunktion, dass es laut der Quelle ein völlig unzulässiger medialer Rundumschlag
00:11:05: Wahnsinn!
00:11:06: Okay, das heißt also die Dinger sind hochwirksam.
00:11:09: Wir brauchen sie zwingend und die Medien haben uns da völlig verunsichert?
00:11:13: Genau.
00:11:14: Wenn wir jetzt also wissen dass wir das Zeug kaufen müssen dann lass uns doch mal in den Markt eintauchen In die Makroökonomie.
00:11:23: Wer verkauft uns das unter welchen Bedingungen?
00:11:26: Willkommen
00:11:27: im wilden Westen der Nahrungsergentungsmittel Dieser Markt, der boomt momentan gigantisch.
00:11:33: Wir sprechen hier von einem Wachstum von etwa sechs Prozent pro Jahr.
00:11:37: und das Spannende ist Deutschland und Italien machen zusammen über fünfundfünfzig Prozent des gesamten europäischen Umsatzes aus.
00:11:45: Wow!
00:11:46: Wie Europäer speziell wir Deutschen geben da also richtig viel Geld aus.
00:11:51: aber das ist doch staatlich reguliert oder?
00:11:53: Schön
00:11:53: wär's.
00:11:53: es gibt hier kaum Regulierung.
00:11:55: Nahrungsergänzungsmittel bedürfen in Deutschland keiner Zulassung wie ein Medikament, sondern nur einer simplen Anmeldung.
00:12:03: Rein rechtlich gesehen gelten die schlicht als Nahrungsmittel.
00:12:07: Okay, warte!
00:12:08: Das heißt der Gesetzgeber behandelt eine Omega-Drei-Kapsel rechtlich genauso wie ne Tütechips oder Gummibärchen?
00:12:17: Exakt so ist es – jeder, dass das quasi auf den Markt werfen.
00:12:21: Dabei gäbe es eigentlich ein super Instrument für Ärzte, um da Licht ins Dunkel zu bringen.
00:12:26: Den sogenannten HS-Omega-III-Index.
00:12:33: Der würde von Professor Von Schacke entwickelt?
00:12:36: Damit kann man den Omega-III Spiegel direkt in der Membran der roten Blutkörperchen extrem präzise messen!
00:12:43: In den USA ist das bei Kardiologen längst klinische Routine.
00:12:46: Und bei uns?
00:12:47: In Europa hinken wir da massiv hinterher... Das macht hier fast kein Hausarzt standardmäßig.
00:12:52: Also tappen wir in Deutschland als Konsumenten eigentlich völlig im Dunkeln?
00:12:56: Niemand testet mein Blut standardmäßig und auf dem freien Markt darf jeder irgendwelche Pillen als Gesundheitswunder verkaufen?
00:13:05: Ja,
00:13:05: das ist leider die traurige Realität!
00:13:08: Du bist als Konsumant komplett auf dich allein gestellt.
00:13:11: Okay...das bereitet mich jetzt schon mal darauf vor beim nächsten Einkauf extrem kritisch zu sein.
00:13:17: Es ist ja schließlich mein Geld.
00:13:20: Wie finde ich denn in diesem Dschungel das richtige Produkt für mich?
00:13:23: Hat der Autor der Arbeit das auch getestet?
00:13:26: Hat ja.
00:13:27: Und da wird es jetzt mikroökonomisch richtig spannend!
00:13:30: Er hat quasi einen Lion-Test gemacht, er schickte eine unbedarfte Mitarbeiterin ohne Vorwissen einfach mal ins Internet um ein Produkt zu kaufen.
00:13:39: und was hat sie gekauft?
00:13:40: Sie wählte prompt dass absolut schlechteste Produkt der gesamten Analyse aus.
00:13:45: Es hieß Novel Nutrology.
00:13:48: Und warum hat sie es gekauft?
00:13:49: Weil das Design super schick war und das Marketing perfekt.
00:13:53: Klar, klassisches Opfer von Instagram-Werbung!
00:13:56: Genau –
00:13:56: und der Schlimme war die Inhaltsstoffe waren völlig inakzeptabel aber der eigentliche Skandal war das Affiliatsystem dahinter.
00:14:04: Der Verkäufer also der Influencer hat satte vierzig Prozent Provision kassiert.
00:14:09: Vierzig
00:14:09: Prozent?!
00:14:10: Es heißt fast die Hälfte von dem Geld dass ich ausgeben will um meine Zellen zu heilen Wandert direkt in die Tasche von irgendeinem Typen, der mir einen Rabattcode ins Gesicht hält?
00:14:20: Ja.
00:14:21: Ein völlig kamputes System!
00:14:23: Okay... aber ganz ehrlich das Internet ist ja voll von sowas.
00:14:26: Wenn ich auf Nummer sicher gehen will, scroll' ich doch nicht durch Social Media Sondern ich gehe in die Fachapotheke.
00:14:33: Da habe ich doch meine weiße Kittelfraktionen, die mich seriös berät.
00:14:36: Tja genau diese Apothekenrecherche hat er Auto auch gemacht.
00:14:41: Er ging in eine wirklich fasierte Apotheke Und hier platzt in der Arbeit im Grunde die Bombe.
00:14:47: Das Ergebnis war sowohl therapeutisch als auch wirtschaftlich schlichtweg katastrophal.
00:14:53: Warte mal, die Apotheke!
00:14:55: Der Ort, den wir bei unserer Gesundheit wirklich am meisten vertrauen?
00:14:59: Verkaufen sie uns auch Schrott?
00:15:01: Schlimmer noch nehmen wir mal konkrete Zahlen aus der Quelle.
00:15:05: ein Produkt namens Vitalix plus Omega drei hat alle Negativ-Rekorde gebrochen.
00:15:11: Wir wissen ja jetzt, wir brauchen eine therapeutische Tagesdosis von etwa zwei Gramm, richtig?
00:15:18: Ja um das Defizit auszugleichen
00:15:20: Genau!
00:15:21: Um auf diese Zwei Gramm zu kommen, müsstest du mit diesem Apothekenprodukt jeden Tag über zehn Euro bezahlen.
00:15:28: Zehn Euro am Tag?
00:15:29: Ja
00:15:30: Was sind ja über dreihundert Euro im Monat?
00:15:33: Ausschließlich für ein einziges Nahrungsergänzungsmittel.
00:15:37: Das kann doch kein Mensch bezahlen
00:15:38: Eben.
00:15:39: Und deshalb gibt es noch einen Trick – die empfohlene Dosis auf der Packung ist geradezu homeopathisch, sie entspricht nur einem Sechzehntel der eigentlich nötigen Menge!
00:15:51: Du kaufst also ein heilos überteuertes Produkt und dosierst es dann auch so niedrig, dass es praktisch wirkungslos
00:15:57: bleibt.
00:15:58: Die meisten Apothekenprodukte in der Analyse waren massiv überteuert.
00:16:04: Ich bin gerade echt ein bisschen sprachlos, also ich stehe jetzt ziemlich disillusioniert da.
00:16:10: Instagram zockt mich ab die Apotheke lässt mich im Stich.
00:16:13: was um alles in der Welt soll ich denn dann kaufen?
00:16:16: Die Arbeit liefert zum Glück eine sehr klare Lösung.
00:16:19: Der erste Filter ist die Form Ölige Darreichungsformen Also flüssiges Öl aus der Flasche sind diesen kleinen Kapseln immer vorzuziehen.
00:16:27: Wahrscheinlich weil ich auf einen Esslöffelöl viel mehr Wirkstoff kriege als wenn nicht zwanzig Kapseln schlucken muss oder
00:16:33: Genau, es ist viel effizienter.
00:16:36: Der zweite Punkt ist du musst auf das Verhältnis und die genaue Ausweisung von EPA und DHA auf dem Etikett
00:16:42: achten!
00:16:43: Wenn das dann nicht transparent draufsteht, kaufe's nicht.
00:16:46: Gibt es denn eine konkrete Empfehlung aus der Arbeit?
00:16:49: Ein Produkt, dass diesen ganzen Test bestanden hat?
00:16:52: Ja mit weitem Abstand empfiehlt Dr.
00:16:54: Essers die Produkte der Marke Norsan Das Omega-III Totalöl für Nichtvegataria, da reicht dann etwa ein Esslöffel pro Tag und für Veganer das entsprechende vegan Öl auf Algenbasis.
00:17:09: Da stimmt das Preis Leistungsverhältnis – die Reinigung von Schadstoffen ist extrem transparent!
00:17:15: Also was bedeutet das jetzt alles für dich als Zuhörer?
00:17:18: Fassen wir das mal zusammen.
00:17:20: Omega-Drei ist für unsere Zellen absolut essentiell, wir bekommen durch unsere normale Nahrung heute viel zu wenig davon und die Medien haben die Studienlage nach dem Jahr zwei Tausend achtzehn einfach komplett falsch dargestellt.
00:17:33: Richtig!
00:17:34: Und die wichtigste Lektion für den Geldbeutel, wenn du im Supermarkt oder in der Apotheke stehst, meide schicke Verpackungen fallen nicht auf diesen Apothekenwucher rein und setze am besten auf hochfertiges flüssiges Öl.
00:17:47: Das ist die perfekte Zusammenfassung!
00:17:50: Und weißt
00:17:50: Du?
00:17:51: Ganz zum Schluss der Arbeit bringt der Autor noch einen wie ich finde völlig neuen und faszinierenden Aspekt ins Spiel... ...der das Ganze bald revolutionieren könnte.
00:18:00: Oh
00:18:00: was
00:18:00: denn?!
00:18:01: Krillöl!
00:18:03: Das sind doch diese winzigen Krebstierchen, oder?
00:18:05: Genau.
00:18:06: Krill steht ganz am Anfang der Maritim-Nahrungskette und das bedeutet im Gegensatz zu den großen Fischen haben die sich noch gar nicht mit Schwermetallen oder Umweltgiften vollgefressen.
00:18:16: Ach
00:18:16: krass!
00:18:16: Dass sie gibt total Sinn
00:18:17: Ja,
00:18:18: oder?!
00:18:19: Das wirft die Frage auf
00:18:20: ob Krillöl
00:18:21: vielleicht die saubere Zukunft sein könnte Die normale Fischöle und pflanzliche Öle in Sachen Reinheit bald komplett in den Schatten stellt.
00:18:30: Was ist wirklich ein... unglaublich faszinierender Gedanke.
00:18:34: Und definitiv etwas, worüber du mal nachdenken solltest, wenn du das nächste Mal im Reformhaus oder in der Apotheke nach dem richtigen Öl suchst!
00:18:42: Wir danken dir jedenfalls fürs Zuhören bei dieser ausführlichen Analyse.
00:18:45: Bleib kritisch und bis zum nächsten Mal
00:18:57: das Produkt, was man auf alle Fälle favorisieren sollte.
00:19:02: Die Grillöle kommen natürlich... hier muss man wieder sehen dass die Grillöne wie bei eigentlich allen tierischen Produkten wir natürlich konkurrieren in dem Fall mit den grillfressenden Wahlen und anderen Fischen.
00:19:15: Also alle sind ja keine Fische, aber Meeresbewohner die eben Grill fressen.
00:19:18: Ob man Grill nun züchten kann in irgendwelchen Grillfarmen das wird erforscht.
00:19:23: Das ist wohl nicht ganz so einfach weil Grill an Meeresströmungen gebunden ist und auch nur in Meeres strömungen sich richtig vermehren und bilden kann.
00:19:31: Und natürlich auch im Wesentlichen in den Arktis-Zonen.
00:19:34: also Arktes und Antarktes vorkommen hier vor allem in der Antarktis und da gibt es gerade fundamentale Änderung des Klimas sehr stresswirkend auf die Grillpopulation sich auswirken.
00:19:49: Es macht aber immer Sinn, sich in der Nahrungskette den unteren Nahrungsketten Bewohnern zuzuordnen und zuzuwenden weil diese noch nicht so belastet sind.
00:19:59: Hier fällt mir gerade noch eine Geschichte ein.
00:20:01: wir hatten einen Dozenten, einen Orthopäden- und Naturheilkundler aus dem Bodenseekreis In unserer Ausbildung in Bielefeld und der hatte mal etwas Gutes für sich zu tun.
00:20:13: Omega-Dreifettsäuren mal weggelassen, und dachte es kann man mit Ernährung machen hat also dann fette Fische zu sich genommen weil Meeresfische Man könnte auch vor Wellen zum Beispiel nehmen die sind da nicht ganz so belastet oder deutlich weniger belastete.
00:20:26: Zander ist aus von Fisch aber er ist auch wieder natürlich oftmals in den Gewässern doch belasteten.
00:20:30: Aber die Meeres Fische Also Haareng und ähnliches Heilbutt ist auch ein fetter Fisch.
00:20:36: Da hat er sie zu sich genommen und hat dann eine Schwermittel-Schwermetallbelastungsstudie an sich durchgeführt.
00:20:44: Und hat festgestellt, der fühlte sich auch gar nicht so fit wie er eigentlich dachte.
00:20:48: also er hat gesund gelebt Er war auch fit aber er hatte sich eigentlich durch diese Omega Dive Fettsäuren Zufuhr aus einem natürlichen Mittel mehr versprochen.
00:20:57: Dann ist bei dieser Schwermetallstudie herausgekommen dass er in vielen Bereichen, Quechsel oder andere Blei, andere Schwermetalle einfach überlastet war und da musste sich hinterher sogar dann über Monate oder Wochen und Monate entgiften.
00:21:11: Wie das geht kann ich später noch mal sagen.
00:21:14: daher ist es wichtig dass man Omega drei Fettsäure Produkte zu sich enden die zunächst einmal bestenfalls aus kleinen Fischen hergestellt werden.
00:21:25: Zuchtfische sind natürlich auch an dem selben belasteten Wasser aber gerade noch Sahnen nimmt Schwermetalle im Produktionsprozess aus den Fischölen heraus.
00:21:41: Ich empfehle sowieso halbe Halbe, halb Fischöl und halb Algenöl immer jeden Tag in Wechsel aber das muss jeder für sich selber entscheiden was jetzt demnächst noch als ein Produktmittel zukommt.
00:21:52: da bin ich einfach noch in der Überprüfung und werde dann bestimmt spätestens in einer separaten Omega-Drei-Fettsäuren Folge über Zenzino sprechen.
00:22:00: Die sprechen ein bisschen davon, dass man Omega-Dreffettsäuren mit... Also auch aus dem Fischbereich.
00:22:07: Auch aus dem Algenbereich und aus dem Pflanzenbereich mit einem Olivenöl aber eben auch mit Naturprodukten mit extra Stoffen vermengt weil dann das Omega Drei besser aufgenommen wird.
00:22:23: Das werde ich da noch vertiefen.
00:22:25: Jetzt geht es aber direkt weiter in das nächste Thema.
00:22:30: Ja, die Zuckere Bellen.
00:22:31: Birgit hat ja schon davon gesprochen dass es im Fettbereich ein ganz faszinierendes Buch gibt The Big Fat Surprise.
00:22:38: Hört nun jetzt gleich aus dem Englischen übersetzt ein Interview in dem Nina Teichholz die Autorin über die Geschichte erzählt wie sie zum Schreiben des Buches gekommen ist dem neun Jahre intensive literaturische Herche vorangegangen sind.
00:22:58: Also meine Damen und Herren, Jungen und Mädchen ich freue mich sehr heute die Autorin von The Big Fat Surprise hier zu haben nämlich Nina Teichholz.
00:23:09: Ein bahnbrechendes Buch in vielerlei Hinsicht ein New York Times Bestseller aber noch viel wichtiger in meinen Augen da ich mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Gesundheit beschäftige.
00:23:26: Es wird immer wieder als Ausgangspunkt für Menschen genannt, die verstehen wollen wie wir in der Ernährungswelt an diesen Punkt gelangt sind und was im Gesundheitswesen aktuell passiert.
00:23:39: Ihr Name ist Nina Teichholz.
00:23:42: Vielen Dank dass Sie bei mir sind.
00:23:44: Nina
00:23:44: Danke für die Einladung.
00:23:45: es ist schön hier zu sein.
00:23:47: Ich würde gerne wie üblich mit ihrer Geschichte beginnen denn ich denke sie begann ähnlich wie bei so vielen anderen In Bezug auf ihre Ernährung und ihre allgemeine Sicht auf die Wissenschaft und die Diät, die uns allen als gesund verkauft wurde.
00:24:04: Könnten Sie mir etwas über Ihre Anfänge erzählen?
00:24:07: Und wie sie dazu gekommen sind Bücher über Ernährung zu
00:24:10: schreiben?".
00:24:17: Im Grunde hat sich die Regierung um den Jahre herum eingemischt und uns vorgeschrieben, was wir essen sollen.
00:24:33: Das hat die Ernährung meiner Familie stark verändert.
00:24:36: Wir haben die Butter zwar nie gegen Margarine getauscht aber die Vollmilch war weg!
00:24:44: Das schmeckt ja furchtbar.
00:24:46: Also habe ich gar keine Milch mehr getrunken!
00:24:49: Wir essen auch nicht mehr so viel rotes Fleisch, meine Mutter ging spazieren und wir haben Gemüse angebraten – wir haben also unsere Ernährung umgestellt.
00:24:57: Übrigens habe ich bestimmt neun Kilo zugenommen die ich meine ganzen zwanziger lang nicht wieder los geworden bin.
00:25:03: Ich habe mich nicht besonders gesund gefühlt und sah auch nicht gut
00:25:06: aus.".
00:25:06: Aber eigentlich war ich nicht.
00:25:08: Ich habe mich immer für Ernährung interessiert, weil ich dachte, ich strenge mich nicht genug an und müsste mehr Sport
00:25:13: treiben.".
00:25:14: Dabei war ich ja schon sehr aktiv – bin täglich zehn Kilometer gelaufen oder dreißig Kilometer Rad gefahren aber es hat einfach nichts gebracht!
00:25:36: Fettphobie hatten.
00:25:37: Wir waren regelrecht phobisch gegen Fett, dann wurde ich Journalistin und arbeitete für den National Public Radio.
00:25:44: Ich war eine zeitlang Auslandskorrespondentin in Lateinamerika, kam zurück und beschloss mich dem Printbereich zuzuwenden statt Radio zu machen.
00:25:53: Ich habe verschiedene Dinge ausprobiert und bin schließlich bei einem Magazin namens Gourmet gelandet das es heute nicht mehr
00:26:00: gibt.".
00:26:00: Es war ein fantastisches Food-Magazin und ich war für Pionierarbeit in der Lebensmittelindustrie zuständig, für investigative Recherchen.
00:26:09: Das war damals neu – schließlich war die Lebensmittelindustrie einen Billionen Dollar markt!
00:26:14: Das Thema wurde kaum untersucht.
00:26:15: deshalb würde ich Anfang der zweitausender Jahre beauftragt eine Reportage über Transfette zu
00:26:21: schreiben.".
00:26:22: Was waren Transfette überhaupt?
00:26:24: Niemand wusste es.
00:26:26: Ich selbst wusste auch nicht, was Transfettes sind aber es war eine echte Offenbarung für mich als Journalistin.
00:26:32: ich interviewte Wissenschaftler und was hörte ich?
00:26:35: Ich sprach mit Wissenschaftlern die von der Pflanzenölindustrie angeheuert wurden um bei wissenschaftlichen Konferenzen im Hintergrund zu stehen und andere Wissenschaftler zu schikanieren die negative Erkenntnisse über Transfett gewonnen hatten.
00:26:51: Schrift, die erzählte das Vertreter der margarine Industrie in ihr Büro gekommen waren und versucht hatten eine Studie mit negativen Ergebnissen zu Transfetten aus der Veröffentlichung zu nehmen.
00:27:03: Transfette waren übrigens in Margarine und auch in Crisco enthalten.
00:27:07: Crisco wird aus Pflanzenöl hergestellt, dass gehertet wird und in allem verwendet wurde Kuchen, Kekse, Cracker einfach alles.
00:27:15: Es machte etwa zehn Prozent unserer Nahrungsmittel aus und alle Kalorien stammten aus Transfetten!
00:27:21: Es war also ein riesiges Problem – ich sprach mit «wissenschaftler die verläumdet und deprimiert wurden und denen völlig unbegründete finanzielle Interessenkonflikte vorgeworfen wurden».
00:27:32: Ich konnte einfach nicht fassen was in dieser angeblichen Wissenschaftswelt vorsicht ging.
00:27:37: Mein Vater ist Ingenieur und wir sind damit aufgewachsen rational darüber zu sprechen Wie Wissenschaft funktioniert mit Hypothesen, gegenteiligen Beobachtungen die eine Überprüfung der Hypothese notwendig machen und der Antithese.
00:27:50: So hatte ich mir Wissenschaft vorgestellt.
00:27:52: Und nun sprach ich mit Wissenschaftlern und es wirkte wie im wilden Westen unglaubliche finanzielle Interessenkonflikte, Schlammschlachten und Mobbing – das war ein echter Augenöffner für mich!
00:28:03: Ich schrieb einen Artikel über Transfette der zum meist gelesenen Artikel der Zeitschrift in jüngster Zeit wurde.
00:28:14: Ich recherchierte mehrere Jahre lang für dieses Buch und sprach mit sogenannten Ölchemikern, also mit Experten der Pflanzenölindustrie.
00:28:21: Eine Art Obsession für Samenöle.
00:28:23: das fing mit meinem Buch an denn ich habe darüber
00:28:26: geschrieben.".
00:28:40: Und
00:28:43: dann?
00:29:01: dass die Studie nie das gezeigt hatten, was wir dachten.
00:29:16: Es stimmte nicht, dass gesättigte Fettsäuren Herzkrankheiten verursachen.
00:29:20: Für dieses Buch recherchierte ich etwa neun Jahre lang und las Tausende von wissenschaftlichen Arbeiten um zu lernen wie man wissenschaftliche arbeiten versteht wenn die Forscher ihre Ergebnisse falsch darstellen ob ihre tatsächlichen Ergebnisse nicht in den Schlussfolgerungen widerspiegelt werden weil in diesem Bereich eine so starke Voreingenommenheit gegenüber einer bestimmten Art konventioneller Weisheit herrscht, habe ich hunderte von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt interviewt.
00:29:49: So entstand das Buch The Big Fat Surprise.
00:29:52: Es war ein riesiges Unterfangen und ich denke es ist wirklich erstaunlich!
00:29:56: Denn erstens erzählt es die faszinierende Geschichte wie wir diese grundlegend falschen Vorstellungen über Fett- und über die Art unserer Ernährung übernommen haben – und über diese grundlägende Idee dass Nüsse, Samen, fettarme Milchprodukte, Pflanzenöle – das nichts davon stimmt.
00:30:17: Und zweitens erzählt es die Geschichte, warum sich diese Ernährungsweise so lange gehalten hat, obwohl keine klinischen Studien ihre gesundheitlichen Vorteile belegen konnten und alle klinische Studien ihr widersprachen?
00:30:30: Klinische Studien sind die strengsten wissenschaftlichen Tests, die man durchführen kann und nichts konnte diese Ernahrungsweise bestätigen!
00:30:37: Und doch hat sie sich gehalten und hält sich bis heute.
00:30:40: Und so stellt sich die Frage nach dem Warum, das führt uns zur gesamten Politik des Fachgebietes!
00:30:45: Man kann die Ernährungswissenschaft nicht verstehen ohne die verschiedenen Faktoren wie Politik – die verschiedenen Unternehmenskräfte, die finanziellen Interessen und sogar die ideologischen Interessen wirklich zu verstehen.
00:30:57: Das ist alles eng mit dieser verrückten Welt der Ernährungswissenschaft verwoben…und ich denke …das ist im Grunde die Geschichte, wie ich hierher gekommen
00:31:06: bin.".
00:31:07: Ja, und es ist sehr interessant wie unterschiedlich wir angefangen haben über diese Dinge nachzudenken.
00:31:13: Denn du warst dabei als diese Dinge eingeführt wurden.
00:31:17: Du warst in deinen Teenager-Jahren und Zwanzigern Als dieser Wandel stattfand Und du konntest die negativen Auswirkungen auf dich selbst sehen Und du kondest die Zusammenhänge noch nicht so richtig erkennen weil es schwierig ist, wenn man mittendrin steckt.
00:31:32: Ich erinnere mich als ich im Kindergarten war.
00:31:35: in der Cafeteria hingen riesige Banner mit Obst Gemüse Getreide Nüssen und Samen Und es hieß immer begrenzt die Fleischportionen.
00:31:43: Fleisch ist ungesund.
00:31:44: das Mittagessen dort war einfach nur grauenhaft.
00:31:47: Pizza Texas Cheese Toast Apfelsaft nur Zucker kein hochwertiges Eiweiß oder gesättigte Fettsäuren.
00:31:54: Wenn man sich das ansieht heutzutage sieht man dass Fettleibigkeit bei Kindern früher auftritt.
00:32:00: Die Frage ist also, wann die Zusammenhänge endlich erkannt werden?
00:32:30: The Big Fat Surprise, denn genau das tut es.
00:32:34: Es deckt diese Interessenkonflikte auf.
00:32:37: Ich kann mir nur vorstellen wie tief sie in diese Materie eingetaucht sind als Sie das geschrieben haben.
00:32:43: Es ist unglaublich, wie weit das geht.
00:32:45: Ja es ist wirklich eine Herausforderung!
00:32:47: Man muss jede Studie nachschlagen die Finanzierung überprüfen und alles nachverfolgen.
00:32:52: Es stellt sich heraus dass diese unschuldige Stiftung in Wirklichkeit ein Freund ist.
00:32:57: Für Kellogg's ist es wirklich ein Rätsel wie eine Kriminalgeschichte aber es erfordert auch die Fähigkeiten eines investigativen Journalisten.
00:33:05: Das merkwürdige an der Ernährung ist, dass unsere Wissenschaftsjournalisten es gibt da ein paar Dinge auf die wir uns verlassen, um die Wissenschaft zu vermitteln.
00:33:15: Also Ernährungsjournalisten aber Journalisten in diesem Bereich – ich weiß nicht wie das passiert ist im Grunde genommen aus der Welt der Ernährung kommen?
00:33:22: Haben Kochbücher geschrieben oder waren Köche oder so?
00:33:25: Sie betrachten das Ganze eher als Lifestyle-Themen!
00:33:28: Aber die Realität ist….
00:33:29: selbst wenn sie Wissenschaftsjournalist sind gibt es eine Art Ehrfurcht vor der Wissenschaft, die von den Gesundheitsbehörden nicht hinterfragt wird.
00:33:38: Es gibt kaum jemanden, der die Wissenschaft wirklich hinterfragt und einen Wissenschaftler herausfordert, denn wer ist man schon als einfacher Reporter um einen Wissenschaftlern wie sie herauszufordern?
00:33:49: Ich denke da herrscht viel Nervosität oder Unsicherheit.
00:33:53: Aber wenn man darüber nachdenkt weiß man dass es in jedem journalistischen Bereich immer so ist!
00:33:58: Sie kennen doch den Spruch Folge dem Geld.
00:34:01: Man muss dem Geld folgen um heraus zu finden welche Kräfte in dieser Geschichte am Werk sind.
00:34:07: Ernährungsjournalisten tun das aber nie Wie gesagt von ihren Kochbuchautoren, dafür sind sie einfach nicht ausgebildet.
00:34:15: Das ist eine Billionen-Dollarindustrie!
00:34:17: Natürlich wird sie manipuliert aber niemand folgt dem Geld.
00:34:21: Erstens und zweitens ist es wirklich schwer die Wissenschaft zu verstehen – und die Wissenschaft ist absichtlich kompliziert gestaltet so dass der Durchschnittsmensch selbst der durchschnittliche Wissenschaftler sie nicht nachvollziehen kann.
00:34:34: Oh mein Gott ein Zehnschrittemodell.
00:34:36: wie soll ich das denn kritisieren?
00:34:38: Es an gute Informationen zu kommen.
00:34:42: Ich denke, das Feld wurde einfach nicht ausreichend untersucht.
00:34:46: Selbst diese kürzlich veröffentlichte Studie mit veganen Zwillingen – ich weiß nicht ob sie die gesehen haben, sie ist auf Netflix dieser beliebte Netflix-Film der erschienen ist!
00:35:00: Ich habe diesen Stanford-Forscher untersucht, der diese Studie durchgeführt hat.
00:35:04: Er ist ein ziemlich Einflussreicher Wissenschaftler einer der einflussreichsten Ernährungswissenschaftler in den USA und niemand hat sich seine Finanzierungsquellen
00:35:12: angesehen.".
00:35:12: Nun ist stets sich heraus, dass er Veganismus liebt.
00:35:15: Er isst Veganer – seit er seine wissenschaftliche Karriere begonnen hat?
00:35:19: Er hat also eine tief verwurzelte Voreingenommenheit!
00:35:23: Aber sein gesamtes Zentrum in Stanford wird von Beyond Me finanziert….
00:35:28: Oh nein es wird von beyond me unterstützt...
00:35:30: Ja und anscheinend bin ich die erste, die darauf hinweist.
00:35:33: Es steht doch so offen da.
00:35:34: sie machen kein Geheimnis daraus.
00:35:36: aber genau das meine ich.
00:35:38: Es gibt einfach keine gute Berichterstattung darüber.
00:35:42: doch so einfach herauszufinden.
00:35:44: Warum schreibt nicht jeder Journalist darüber?
00:35:46: anscheinend, bin ich die einzige, die nachgeschaut hat?
00:35:49: Ich glaube, die Leute haben einfach Angst, die Dinge zu sehr ins Wanken zu
00:35:53: bringen.".
00:35:53: Denn wie du schon sagtest wird die Wissenschaft nicht nur unnötig kompliziert und schwer verständlich gemacht sondern es ist fast unmöglich sie wirklich zu verstehen.
00:36:03: Schreibt man in diesen Fachzeitschriften, sollte man sich nicht mit dem festgefahrenen Status quo an Freunden richtig?
00:36:34: Genau das passiert ja auch in der Ernährungswissenschaft.
00:36:37: Deshalb ist es so schwer, an verlässliche Informationen zu kommen und deshalb sagen sich viele Leute verdammt!
00:36:44: Ärzte und Ernährungberater sind im Moment die allerletzten Anlaufstellen für Gesundheitsfragen – sie recherchieren lieber selbst, probieren Dinge an ihrem eigenen Körper aus und experimentieren.
00:36:56: Denn all diese Autoritäten, denen wir von klein auf vertrauen sollten haben sich als falsch
00:37:01: erwiesen.".
00:37:02: Sie sind wirklich in diesem System aufgewachsen, dass ihnen diese Dinge vermittelt und sie hätten ihre Kurse nicht bestehen oder ihre Abschlüsse nicht erlangen können wenn sie das nicht getan hätten.
00:37:15: Man muss sich einfach nur daran halten und ich bin total begeistert von den Leuten die ihre eigenen Marken aufbauen unabhängig auf Twitter und anderswo weil ich denke dass genau dieser Art von Umbruch nötig ist Und ich glaube, dass da jede Menge Begeisterung herrscht.
00:37:32: Ja, ich meine das Problem bei denen die das tun ist es so als ob ihnen beigebracht wurde Pillen zu verschreiben oder so?
00:37:39: Bei denen eine Besuch als erfolgreich gilt und sie werden anhand des Systems in dem Sie arbeiten beurteilt wenn sie Ihnen am Ende des Besuchs ein Rezept aushändigen.
00:37:49: Sie verschreiben ihnen eine Pille und die Ärzte sehen all die Probleme mit denen sie zu Ihnen kommen.
00:37:55: eine Reihe von Problemen!
00:37:58: sind etwas übergewichtig und ihr Blutdruck ist erhöht.
00:38:02: Du bist etwas high, ich weiß nicht ob deine Nebenhöhlen dir Probleme bereiten.
00:38:07: das sind alles separate Probleme und separate Medikamente für sie und das liegt daran dass dies maßgeblich von der Pharmaindustrie beeinflusst wird die davon profitiert.
00:38:17: je mehr man weiß
00:38:19: Als Arzt bist du ein Einkommenszentrum für Sie?
00:38:22: Du generierst Einkommen Und je mehr Pillen du verschreibst, je mehr Pillen der Patient nimmt, desto besser für sie.
00:38:30: Ja klar das ist eben Kapitalismus.
00:38:32: aber in Wirklichkeit wenn Sie ihre Ernährung umstellen würden würde sich all diese die meisten dieser verschiedenen Beschwerden die sie haben verbessern.
00:38:41: ich glaube dass diese Dinge nicht direkt miteinander zu tun haben aber sie alle hängen mit ihrer grundlegenden Stoffwechsel Gesundheit zusammen die sie verändern und verbessern können Durch Ernährungsumstellung, als ich meine Essgewohnheiten änderte und meine fettarme Diätaufgabe – und ich fing an mehr Fett zu essen hatte keine Angst mehr vor Fleisch und reduzierte Getreide und Stärke.
00:39:04: Und ich fand es einfach unglaublich!
00:39:06: Die Rosacea diese Hautverfärbung ist verschwunden.
00:39:10: und dann auch noch die Nasennebenhöhlen Entzündungen, die ich jedes Jahr hatte.
00:39:15: Ach ja, und du weißt schon.
00:39:17: Jetzt kann ich mein Gewicht mühelos kontrollieren.
00:39:19: das ist schön und ich schlafe besser.
00:39:21: und wissen sie die Leute finden alle möglichen Dinge die Sie.
00:39:25: wenn Du Dir das nicht einredest hast Du keine Ahnung dass diese Dinge mit der Ernährung zusammenhängen Und für einen Arzt werden sie niemals.
00:39:33: So wird es den Ärzten leider nicht beigebracht.
00:39:36: Deshalb liegen die Ärzte falsch oder sind unzuverlässig.
00:39:40: Man sollte sagen Es sei nicht ihre Schuld.
00:39:42: so würden sie es eben lernen Und die Ernährungswissenschaftler und Dietologen folgten im Grunde den Vorgaben der Regierung.
00:39:51: Empfehlungen, damit sie keine selbstständig denkenden Menschen sind – Sie laden diese Ratschläge einfach herunter!
00:39:58: Und dann...
00:39:59: Ich wiederhole es dir und leider weißt du, dass ich tatsächlich diejenige bin, die es komplett gelesen hat.
00:40:05: Unsere Ernährungsrichtlinien basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ich kann ihnen alle klinischen Studien nennen, die dem widersprechen sowie das Scheitern der ...
00:40:14: Sie verweisen auf klinische Studien, die ihre Wirksamkeit belegen sollen – und man weiß, dass sie nicht funktionieren!
00:40:21: Aber die meisten Angehörigen der Gesundheitsberufe?
00:40:26: Nein, ich meine sie betreiben einfach keine unabhängige Forschung auf diesem Niveau.
00:40:30: Es ist schlichtweg unmöglich!
00:40:32: Der durchschnittliche Arzt hat ja nicht einmal Zeit irgendwelche Studien zu lesen – wissen Sie?
00:40:37: Sie lesen so etwas wie kurze Zusammenfassungen von Aufsetzen aber niemand mag das.
00:40:42: dafür braucht es einen Verrückten und jemandem mit viel Zeit.
00:40:46: Ich lese wirklich all die wissenschaftlichen Texte.
00:40:51: Das ist nichts, was man vom Durchschnittsmenschen erwarten kann.
00:40:56: Als Gesundheitsfachkraft haben Sie also durch
00:40:58: Ihre Recherchen
00:40:59: all diese klinischen Studien, die sie untersucht haben genau durchforstet.
00:41:05: Welche Ereignisse haben Sie beim Lesen des Buches besonders beachtet?
00:41:10: Was waren die wichtigsten und entscheidendsten Momente in der jüngeren Geschichte?
00:41:14: Wir haben diesen enormen Ernährungsumstieg von Fettreich zu Fettarm beobachtet.
00:41:20: Welche Faktoren sind dabei für die menschliche Gesundheit am wichtigsten?
00:41:24: Ja, Fragen über Fragen.
00:41:26: Und diese werden heute nicht mehr beantwortet, sondern in der nächsten Folge.
00:41:29: in zwei Wochen geht es dann mit Nina weiter.
00:41:32: Aber jetzt geht es in ein Thema, das maximal spannend ist.
00:41:38: Nina hat es auch schon angesprochen – das Thema Transfette!
00:41:46: Stellen Sie sich mal kurz vor, es ist das Jahr zwei tausendunddrei.
00:41:50: Sie gehen in Kopenhagen in eine kleine Bäckerei kaufen sich ein Croissant und essen es.
00:41:57: Ein herrliches Szenario ja?
00:41:59: Nicht wahr!
00:42:00: Aber wenn sie jetzt exakt dasselbe Croissant also Rezept technisch am selben Tag in Berlin gekauft hätten dann naja Dann hätten sie eine chemisch fundamental andere Substanz zu sich genommen
00:42:12: Richtig.
00:42:13: Und dieser kleine aber feine Unterschied bestand aus industriellen Transfettsäuren, also einem Stoff der auf der einen Seite wirklich das absolute Rückgrat der modernen industriell Lebensmittelproduktion war und auf der anderen Seite jedenfalls laut der gesamten medizinischen Datenlandschaft zu den gefährlichsten Dingen gehört die wir unseren Herzkranzgefäßen überhaupt antun können.
00:42:38: Genau das ist unser Thema für unseren heutigen intellektuellen Schlagabtetausch im Dickicht der Lebensmittelpolitik.
00:42:45: Wir fragen uns, wie geht eine Gesellschaft mit so einem industriellen Nebenprodukt um?
00:42:51: Eine sehr gute Frage!
00:42:52: Verlassen wir uns da auf Aufklärung, pragmatische technologische Begleitung und näher die aufbeschworene freiwillige Selbstregulierung der Industrie – dass es nämlich der Weg den Deutschland gegangen ist.
00:43:05: Oder braucht es wie so oft gefordert die harte, verbietende Hand des Gesetzes?
00:43:09: Und das ist exakt der Kern unseres Diskurses heute.
00:43:12: Wir stützen uns dabei auf die offiziellen Berichte des Lebensmittelverbands Deutschland, der EU und des Bundesinstituts für Risikobewertung kurz BFA auf ein paar sehr schonungslose medizinische Faktenblätter.
00:43:27: Um unsere Fronten hier direkt mal zu klären, ich vertrete ganz klar die Position das die sogenannte Minimierungsinitiative der deutschen Lebensmittelwirtschaft von zwei tausend zwölf ein ja ein absolutes Erfolgsmodell war.
00:43:40: es war einfach Ein pragmatischer Weg der kleine Betriebe geschützt hat.
00:43:45: Das sehen sie so
00:43:46: Absolut, es hat funktioniert.
00:43:48: Wir haben das Problem gelöst ohne den Markt durch irgendwelche Schockverbute sofort zu zerstören.
00:43:54: Da komme ich natürlich aus einer völlig anderen, sagen wir mal, zynischeren Richtung.
00:43:59: Für mich war diese Freiwilligkeit ein fast schon tragikomisches Lobbytheater Eine reine Verzögerungstaktik.
00:44:06: Theater.
00:44:07: Das ist jetzt aber sehr hart formuliert.
00:44:09: Es ist die Wahrheit.
00:44:10: Während Dänemark das Problem bereits, wie sie anfangs sagten gesetzlich aus der Welt geschafft hat, haben wir in Deutschland fast zwei Jahrzehnte lang Arbeitskreise gebildet bis die EU dem Treiben zwanzig einundzwanzig dann endlich eine Ende gesetzt hat.
00:44:25: Okay also lassen Sie uns doch direkt mal in die Realität der Lebensmittelproduktion eintauchen.
00:44:32: Wenn wir über diese Initiative ab zwölf sprechen, müssen wir ja erstmal verstehen wer da eigentlich reguliert werden sollte.
00:44:40: Wir reden hier nämlich nicht nur von drei gesichtslosen Großkonzernen die einfach mal auf einen roten Knopf drücken und zack ist das Fett ausgetauscht!
00:44:49: Wir sprechen von zehntausenden kleinen Bäckereien von Gastronomiebetrieben regionalen Produzenten
00:44:57: Ja, die armen Fritteusenbesitzer.
00:44:59: Ein starres Gesetz hätte diese Betriebe von heute auf morgen vor eine technologische Wand fahren lassen.
00:45:05: Das muss man doch wirtschaftlich berücksichtigen!
00:45:08: Moment – Technologische Wand?
00:45:11: Also die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN, die FAO hat schon im Jahr zwei Tausend neun unmissverständlich klargestellt das industrielle Transfett absolut null gesundheitlichen Nutzen haben.
00:45:23: Null!
00:45:24: Das bestreitet ja auch niemand….
00:45:26: Ja,
00:45:26: aber sie bergen ein immenses lebensbedrohliches Risiko für Herzkreislauferkrankungen.
00:45:32: Wenn ein Stoff de facto toxisch für unsere Blutgefäße ist?
00:45:36: Warum muss ich dann jahrelang Rücksicht auf die Bequemlichkeit der Friteusenhersteller nehmen?
00:45:41: Weil Bequenlichkeit hier schlichtweg das völlig falsche Wort ist!
00:45:44: Es geht um die Schiere Physik und Chemie des
00:45:47: Backens.
00:45:48: Lassen Sie uns das kurz erklären also warum diese Fette überhaupt in der Welt waren.
00:45:52: Bitte sehr Wir sprechen über die Erfindung der sogenannten Teilhydrierung.
00:45:56: Man hat damals flüssige Pflanzenöle genommen, die vor allem billig waren und hat sie chemisch verändert.
00:46:02: Genau!
00:46:02: Man hat Wasserstoffgas unter massivem Druck in dieses flüssigen Öl gepumpt – das ist der wunderbare Prozess.
00:46:08: Richtig ja….
00:46:09: Und das Ergebnis ist ein Fett, dass Hitze stabil ist.
00:46:13: Wenn eine Bäckerei einen Berliner frittiert, braucht sie ein Fette, das bei hundred-achtzig Grad nicht sofort verbrennt und toxischen Rauch entwickelt …und noch wichtiger?
00:46:22: Es macht Produkte streichfähig.
00:46:24: Und extrem lange haltbar, genau.
00:46:26: Exakt!
00:46:27: Ein normaler Blätterteig braucht einfach feste Fettschichten damit er beim Backen schön aufgeht.
00:46:32: Wenn sie dafür flüssiges Rapsöl nehmen dann naja Dann läuft ihnen der Teig einfach vom Blech
00:46:38: Klar.
00:46:39: Die Teilhydrierung war also absolut kein böser Plan der Industrie sondern ein echter technologischer Segen um die Massenversorgung günstig und vor allem sicher zu machen.
00:46:50: Also ich finde das Wort Segen in diesem Kontext wirklich immer wieder faszinierend.
00:46:54: Es ist doch eher ein klassischer faustischer Pakt, den wir da auf zellulärer Ebene geschlossen haben.
00:47:00: Faustischer pakt?
00:47:01: Erklären Sie das mal!
00:47:02: Naja
00:47:03: technologisch ist es clever unbestritten.
00:47:06: Wir haben flüssiges Öl mit Wasserstoff unter Druck gesetzt damit der Donut drei Wochen im Regal überlebt aber als Preis dafür verkürzt sich halt die Lebensdauer des Konsumenten.
00:47:19: Das ist aber sehr reißerisch.
00:47:20: Lassen Sie uns doch mal schauen, was diese Teilhydrierung auf molekularer Ebene genau macht?
00:47:26: Denn das erklärt ja erst, warum sie uns krank macht.
00:47:29: Bitte ich bin gestandt!
00:47:31: Ein natürliches ungesättigtes Pflanzenöl hat in seiner molekularen Struktur so einen Knick.
00:47:37: Stellen Sie sich das Molekül einfach wie einen Boomerang vor und weil diese Boomerangs krumme sind lassen Sie sich nicht eng aneinander stapeln.
00:47:45: deshalb ist das Öl flüssig.
00:47:47: Mhm leuchtet ein.
00:47:48: Wenn die Industrie nun diesen Wasserstoff unter Druck dahinein pumpt, wird dieser Knick begradigt.
00:47:54: Aus dem Boomerang wird also ein Kerzengrader starb
00:47:57: und gerade Stäbe lassen sich hervorragend stapeln wie Legosteiner sozusagen.
00:48:03: ganz genau
00:48:04: Deshalb wird das Fett bei Raumtemperatur fest.
00:48:07: Das ist exakt die Struktur, die der Bäcker für seinen Blättertreik braucht.
00:48:12: völlig richtig aber jetzt kommt eben der Preis für diesen sogenannten Segen.
00:48:15: Wenn wir diesen Blätterteig essen, gelangen diese Kerzengeraden industriellen Legosteine in unseren Körper.
00:48:22: Und unser Körper baut sie brav in unsere Zellmembranen ein.
00:48:26: Was biochemisch ja erst mal ein normaler Vorgang ist?
00:48:30: Ja aber die Membran, die eigentlich flexibel und geschmeidig sein sollen wie so eine flüssige Ölschicht werden plötzlich starr-und unbeweglich einfach weil diese geraden Transfettmoleküle sich so extrem dicht aneinander packen
00:48:42: Was dann direkte, messbare Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel hat?
00:48:47: Richtig!
00:48:47: Es ist sogar noch schlimmer.
00:48:49: Man muss es so sagen ein doppelter toxischer Schlag.
00:48:53: Die Leber
00:48:53: wird durch diese starren Fette komplett irritiert.
00:48:56: Transfette erhöhen einerseits das LDL-Cholesterin...
00:49:00: Also das schlechte Cholesterin?
00:49:01: Genau.
00:49:02: Das ist das was sich an den Wänden unserer Herzkranzgefäße ablagert und diese Plugs bildet.
00:49:07: Gleichzeitig, und das ist das eigentlich heimtückische an der Sache, senken sie das HDL-Kolesterin.
00:49:12: Den körpereigenen Aufräumdienst wenn man so will?
00:49:15: Exakt!
00:49:16: HDL ist dafür da dieses überschüssige Kolesterin aus dem Blut zu fischen und zur Leber zurückzutransportieren.
00:49:23: Transfette pumpen also nicht nur mehr Müll in unsere Blutbahnen Sie feuern gleichzeitig die Müllabfuhr.
00:49:29: Eine schöne Metapher.
00:49:30: Das
00:49:30: Resultat ist verheerend.
00:49:32: Die Arterien verstopfen einfach.
00:49:34: Laut der ETH Zürich lässt schon eine Erhöhung der Transfette um zwei Prozent in der täglichen Energiezufuhr das Herz-Kreislaufrisiko um bis zu dreißig Prozent in die Höhe schnellen.
00:49:47: Dreißig prozent!
00:49:48: Das ist ein unfassbarer Hebel für so eine lächerlich kleine Menge
00:49:52: Fett.".
00:49:53: Also ich widerspreche diesen medizinischen Mechanismen ja überhaupt nicht, dieser Doppelschlag auf den Cholesterinstoffwechsel ist durch unzählige Studien glasklar belegt
00:50:03: Na immerhin.
00:50:04: Aber und hier kommt der Punkt, an dem die Diskussion für mich oft heuchlerisch wird!
00:50:09: Wir tun in der Gesellschaft immer so als wäre das eine rein künstliche völlig unnatürliche Erfindung aus irgendeinem bösen Chemielabor, für den wir die Industrie jetzt hart bestrafen müssen.
00:50:20: Wollen Sie jetzt allen Ernstes auf das Panzenparadoxon hinaus?
00:50:24: Aber natürlich will ich das – das ist nämlich essentiell um diese ganze Debatte objektiv zu halten….
00:50:31: Transfette kommen ganz natürlich in unserer Umwelt vor.
00:50:36: Doch,
00:50:37: Wiederkäuer also Kühe scharfe Ziegen haben in ihrem Vormagen dem Pansing Bakterien und diese Bakterie stellen bei der Verdauung pflanzlicher Fasern ganz natürlich Transfettsäuren her!
00:50:50: Das ist ja auch richtig, aber...
00:50:52: Diese Fette landen in der Bio-Vollmilch.
00:50:55: In der Almbutter im Rindersteg.
00:50:57: das sind Lebensmittel die wir als Menschheit seit Jahrtausenden bedenkenlos konsumieren.
00:51:03: Die EU selbst nimmt diese natürlichen Transfette explizit von ihren Verboten aus.
00:51:09: Also warum verteufeln wir den Bäcker während die Kuh auf der Weide exakt denselben Stoff produziert?
00:51:15: Ich liebe dieses Argument wirklich, weil es... naja.
00:51:19: Es klingt auf den ersten Blick total logisch, löst sich aber biochemisch komplett in Luft auf!
00:51:25: Es ist das absolute Lieblingsversteck der Lebensmittelindustrie.
00:51:28: Wieso
00:51:29: Versteck?
00:51:30: Es ist ein Fakt.
00:51:31: Die Industrie sagt – die Kuh macht das auch.
00:51:35: Aber nein tut sie eben nicht.
00:51:37: Chemisch gesehen ist ein Transfett nicht einfach ein Transfed.
00:51:40: Aber Moment mal….
00:51:42: Die Konfiguration der Doppelbindung ist doch in beiden Fällen trans, also begradigt.
00:51:47: Das ist Schulchemie!
00:51:49: Ja die Geometrie an sich ist ähnlich das stimmt aber die Position dieser Bindung im Monikül ist eine völlig andere.
00:51:56: Die natürlichen Transfette aus dem Pansen einer Kuh allen voran die sogenannte Vakzehnsäure haben die Doppellbindung an einer ganz bestimmten Stelle
00:52:05: und das macht den Unterschied
00:52:07: einem gewaltigen.
00:52:08: Weil der Mensch seit Zehntausenden von Jahren Fleisch und Milch konsumiert, hat unser Stoffwechsel die passenden Enzyme entwickelt.
00:52:15: Stellen Sie sich diese Entzüme wie Schlüssel vor, die in ganz bestimmte Schlösser passen?
00:52:20: Unser Körper hat schlichtweg den Schlüssel für diese Vakzeinsäure.
00:52:23: Aha!
00:52:23: Und für die industriellen Transfette fehlt uns dieser Schlüssel.
00:52:27: dann oder wie?
00:52:28: Exakt – bei dieser industriell Teilhydrierung, die wir vorhin besprochen haben, entsteht ein wildes Chaos an verschiedensten Molekülen Hauptsächlich die Ehleidensäure.
00:52:39: Für diese spezifischen im Labor erzwummenen Moleküle hat die Evolution uns eben keine Schlüssel
00:52:45: mitgegeben.".
00:52:46: Okay, das heißt sie können nicht verarbeitet werden?
00:52:49: Genau!
00:52:50: Sie schwirren völlig unreguliert durch unseren Blutkreislauf und richten das von mir beschriebene Chaos an den Zellmembranen an.
00:52:57: Die Datenlage zeigt ganz klar... Ruminante, also tierische Transfette haben in normalen Mengen keinen messbaren negativen Effekt.
00:53:06: Industrielle Transfete hingegen sind pures Gift!
00:53:09: Das ist keine intellektuelle Akrobatik – das ist harte Biochemie.
00:53:13: Also gut, das ist ein starker Punkt.
00:53:14: Ich gebe Ihnen recht, dass die spezifischen molekulare Form da wohl den Ausschlag gibt.
00:53:19: Aber lassen Sie uns doch von der Zellmembran mal wieder zurück in den Supermarkt gehen?
00:53:23: Gerne!
00:53:25: Zurück in die reale Welt der Regulierung.
00:53:27: Sie werfen der deutschen Politik ja vor, jahrelang nur Broschüren gedruckt und Arbeitskreise veranstaltet zu haben.
00:53:33: Was hier auch stimmt!
00:53:34: Aber wir müssen uns den juristischen Rahmen ansehen in dem das überhaupt passierte.
00:53:38: Wussten sie eigentlich dass es nach europäischem Recht genauer gesagt durch die Lebensmittelinformationsverordnung schlichtweg verboten war den genauen Transfettgehalt auf die Verpackung zu drucken?
00:53:48: Warten Sie mal... Sie meinen ein Hersteller durfte nicht einfach auf sein Produkt schreiben?
00:53:53: Achtung enthält fünf Gramm Transfette?
00:53:55: Schreiben Dieses Produkt ist frei von Transfetten.
00:53:59: Ach was?
00:54:00: Ja, es gab keine rechtliche Handhabe für solche Health Claims.
00:54:04: Die Zutatenliste durfte lediglich das kryptische Wort teilweise gehärtete Fette enthalten.
00:54:11: Das heißt der deutsche Gesetzgeber und die Wirtschaft konnten das Problem gar nicht über transparente Etiketten regeln weil die EU's blockiert hat.
00:54:20: Also das ist ein faszinierendes Stück bürokratischer Irresinn!
00:54:24: Gebe ich zu.
00:54:25: Aber es untermauert doch exakt meine Argument!
00:54:28: Inwiefern
00:54:28: das denn?
00:54:29: Wenn die EU ist verbietet, diese Gefahr explizit auf das Etikett zu schreiben – dann ist das doch der ultimative Beweis dafür, dass Aufklärung allein überhaupt nicht funktionieren kann.
00:54:40: Wie soll der Konsument das
00:54:41: wissen?!
00:54:42: Moment….
00:54:42: Der Umkehrschluss war in Deutschland eben nicht das sofortige staatliche Verbot... Man hat gesagt, okay wenn wir den Konsumenten nicht über das Etikett warnen können müssen wir dafür sorgen dass der Bäcker das Fett gar nicht erst einkauft.
00:54:58: Und hier kommt diese Minimierungsinitiative ins Spiel
00:55:02: Die Zettelwirtschaft.
00:55:03: Von wegen!
00:55:04: Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hat damals sixty-fünf Tausend Betriebe angeschrieben, man hat praxisnahe Leitfäden für Siedelfette entwickelt – man hat den Bäckern wirklich erklärt wie sie ihre Temperaturführung in der Friteuse ändern müssen damit Sie andere Fette nutzen können die keine Transfette mehr enthalten.
00:55:23: Und das nennen Sie einen Erfolg?
00:55:25: Ja Das war keine PR Maßnahme, das war eine massive technologische Umschulung einer kompletten Branche.
00:55:32: Aber
00:55:33: glauben Sie ernsthaft, das wäre in der Form passiert.
00:55:37: Wenn nicht schon der Druck aus dem Ausland da gewesen wäre, Dänemark hat im Jahr two-thausend drei eine harte zwei Prozent Obergrenze eingeführt von heute auf morgen und Dänemark ist nicht im Chaos versunken!
00:55:49: Denemark ist auch kleiner.
00:55:50: Die Bäckereien dort mussten das Problem lösen und sie haben es gelöst, dieser deutsche Glaube an den mündigen Bürger der sich bitte schön selbst informieren soll.
00:55:59: Darf ich da mal einhaken?
00:56:00: Es ist nicht exakt die Aufgabe eines modernen Staates genau diesen mündige Bürger zu fördern.
00:56:07: wenn wir als Staat jedes noch so kleine Risiko sofort verbieten nehmen wir den Menschen doch die komplette Eigenverantwortung.
00:56:14: Wer teilweise geherrt hat in der Zutatenliste liest, konnte sich sehr wohl entscheiden die Packung wieder ins Regal zu legen.
00:56:20: Da muss ich Ihnen aus Sicht der Verhaltenspsychologie vehement widersprechen!
00:56:26: Der mündige Bürger ist in diesem Kontext eine absolute Illusion.
00:56:31: Stellen Sie sich doch mal die reale Situation im Supermarkt vor.
00:56:34: Na gut…
00:56:35: Eine alleinerziehende Mutter oder ein gestresster Angestellter nach einem neun Stunden Arbeitstag?
00:56:40: Man steht vor dem Kühlregal, das Kind quengelt.
00:56:44: Man hat vielleicht drei Sekunden Zeit um eine Tiefkühlpizza auszuwählen.
00:56:48: Sie sagen also der Konsument liest die Zutatenliste einfach nicht?
00:56:52: Selbst
00:56:52: wenn er sie liest!
00:56:53: Die kognitive Belastung ist viel zu hoch... Man müsste das Kleingedruckte lesen, dass Wort teilweise gehärtet überhaupt erst mal finden.
00:57:01: Das
00:57:01: traue ich den Menschen durchaus zu!
00:57:03: Ja aber dann müsste man wissen, dass das Transfette bedeutet.
00:57:06: Dann müsste man sich an die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung erinnern maximal ein Prozent der Nahrungsenergie am Tag was etwa zwei Komma fünf Gramm sind
00:57:16: Gut...das ist viel verlangt ja
00:57:19: Und dann müsste man grob im Kopf überschlagen, wie viel Gramm davon jetzt wohl in dieser speziellen Pizza stecken.
00:57:25: Da es ja nicht mal draufstehen darf!
00:57:27: Das ist keine Eigenverantwortung – das ist eine unlösbare mathematische Textaufgabe im
00:57:31: Feierabendstress.".
00:57:33: Ich verstehe die Problematik der kognitiven Überlastung beim Einkaufen wirklich….
00:57:38: aber sie unterschätzen völlig die Lenkungswirkungen, die diese Leitlinien damals auf den Großhandel hatten.
00:57:44: Wir müssen gar nicht auf den armen Supermarkt-Kunden schauen….
00:57:47: Ach nein...
00:57:48: Nein, denn die deutschen Zahlen belegen doch den Erfolg der Freiwilligkeit.
00:57:52: Bereits im Jahr zehnt also fast zehn Jahre bevor dieses EU-Verbotgriff hat das BFR offiziell festgestellt dass die Transfetaufnahme in der deutschen Bevölkerung im Durchschnitt bereits auf ein gesundheitlich völlig unbedenkliches Maß gesunken war.
00:58:08: Ja
00:58:08: im Durchschnitt!
00:58:09: Ein Durchschnitzwert ist extrem trügerig.
00:58:12: Es gab immer noch sogenannte Vielverzehrer.
00:58:15: Die gibt es immer
00:58:17: Menschen, die sich oft von billigem Fast-Food, Mikrowellenpopkorn oder industriellen Backwaren erneuert haben.
00:58:24: Diese spezielle Gruppe war durch ihren reinen Durchschnitt überhaupt nicht geschützt.
00:58:28: Aber die Extremwerte sind doch auch massiv gesunken!
00:58:31: Im Jahr twohntausendeins hatten Backwarenen in Deutschland im Schnitt noch vier Komma zwei Prozent Transfette – das war bedenklich hoch wegen dieser alten Backmargarin, die wir vorhin besprochen haben.
00:58:43: Eben
00:58:44: Aber durch die Initiative, durch diese Umschulung der Handwerker ist das quasi in sich zusammengefallen.
00:58:51: Die Industrie hat neue Verfahren entwickelt wie die Umästerung – das braucht nun mal Zeit!
00:58:56: Zeit, die Leben gekostet hat.
00:58:57: Hätte
00:58:58: man im Jahr zwei-tausend drei ein Gesetz wie in Dänemark erlassen, hätte man in Deutschland womöglich den halben Bäckereimittelstand in die Insolvenz getrieben, weil die Alternativfette in dieser schieren Menge noch gar nicht am Markt verfügbar waren?
00:59:11: Das ist die klassische wirtschaftliche Abwehrhaltung, Entschuldigung.
00:59:15: Wir brauchen Zeit, sonst gehen wir pleite.
00:59:18: Interessanterweise funktioniert Innovation bei der Industrie oft genau dann rasend schnell wenn das Gesetz den Zeitplan einfach mal diktiert?
00:59:25: Das ist spekulativ!
00:59:27: Gar nicht – als die EU endlich anfing laut über die Oberglänze nachzudenken da waren die Alternativfette plötzlich in rauen Mengen verfügbar.
00:59:35: Freiwilligkeit ist ja ein schönes Konzept.
00:59:38: Aber bei einem Stoff, der maßgeblich zur häufigsten Todesursache in Europa nämlich Herz-Kreislauferkrankungen beiträgt, ist der dänische Weg der einzig Richtige – das Risiko gar nicht erst in den Markt lassen!
00:59:48: Ich betrachte das als einen klassischen Konflikt zweier völlig plausibler Weltanschauung.
00:59:54: Für mich bleibt die deutsche Strategie ein faszinierendes Beispiel dafür, wie ein Staat einen komplexen technologischen Wandel moderieren kann ohne sofort zur Gesetzeskeule zu greifen – doch!
01:00:06: Die Sensibilisierung der Produzenten, der Bäcker und der Köche hat das Problem an der Wurzel gelöst.
01:00:12: Weil man eben nicht nur bestraft sondern echte Alternativen aufgezeigt hat.
01:00:16: Der deutsche Weg war vielleicht etwas bürokratischer Ja aber er hat die Transformation ohne Kollateralschäden für die Wirtschaft gemeistert
01:00:24: Und für mich bleibt einfach die Erkenntnis, dass wir viel zu lange gewartet haben.
01:00:29: Wenn die Biochemie eindeutig belegt das wir es mit einem toxischen Stoff zu tun haben der für den Körper absolut keinen Nutzen aber massive Risiken birgt dann gehört er reguliert.
01:00:39: Punkt
01:00:39: Da wären wir uns wohl nicht
01:00:40: einig.
01:00:56: Ja, ich glaube in der Bewertung des Weges werden wir heute tatsächlich nicht mehr vollständig zusammenfinden aber das Schöne an dieser Debatte ist ja dass wir uns beim Ergebnis absolut einig sind.
01:01:05: Das stimmt wohl!
01:01:07: Ganz gleich, ob es nun der drohende EU-Knüppel war oder eben die kooperative Vernunft der Wirtschaft wie ich argumentiere.
01:01:15: Wir dürfen aufatmen ja!
01:01:17: Die wilden Zeiten der frühen Zweitausender in denen der Blätterteig förmlich vor Transfetten triefte sind zum Glück vorbei und das ist ein immenser Gewinn für unsere kollektive Lebenserwartung.
01:01:27: Absolut!
01:01:28: Unsere Herzkranzgefäße haben wirklich allen Grund zur Freude Und damit verabschieden wir uns für heute.
01:01:35: Wenn Sie den West am Bahnhof ein flockiges Croson oder zu Hause eine Tüte mikrowellen Popcorn genießen, können sie ja einmal in sich gehen und gedanklich den Hut ziehen – entweder vor der kompromisslosen dänischen Gesetzlebung oder vor der ausufernden aber am Ende doch sehr effektiven deutschen Zettelwirtschaft!
01:01:55: Die Entscheidung, wer den größeren Anteil an ihrem unbeschwerten Genuss hat, überlassen wir ganz ihnen.
01:02:01: Wer jetzt denkt das Thema Transfette sei vorbei?
01:02:04: Weil die EU-EU-Aufgabe im Jahr- und Jahrzehnte-Jährige in der nächsten Folge auch noch mal vertiefen wird wenn es darum geht wie wir überhaupt mit Fetten umgehen.
01:02:22: Und dann natürlich folgendes... Wie geht es in zwei Wochen weiter?
01:02:26: Ja, ich werde weiter in die Feinheiten einsteigen wie ihr euer Leben mit oder ohne Fett.
01:02:33: Mit low oder no Fett auf keinen Fall.
01:02:37: Wie er mit Zucker und Fett umgeht und natürlich eine richtige Rundesache wird das Ganze erst.
01:02:42: Aber ihr braucht die Grundlagen wenn nach dem nächsten großen Thema Protein und Eiweiße am Ende dann die Ernährungsbefehlungen in Bezug auf die drei Makronährstoffe, Zucker also Kohlenhydrate und Zucker Fette und Fettsäuerin und Proteine Aminosäuren und Eiweiße dann zusammenkommen und erst in eine richtige Empfehlung eingearbeitet werden können.
01:03:08: Also in zwei Wochen geht es weiter.
01:03:09: ich freue mich auf euch!
01:03:11: Ja meine lieben Zuhörer ihr hört den TrueMate Podcast Tatort Gesundheit überall da wo ihr podcast hört Und freut euch auf die nächsten Folgen, ich hatte schon darüber gesprochen was da kommt.
01:03:24: Gerne könnt ihr mir eine Sterne geben, ihr könnt mich verlinken verleifen und an andere Hörer empfehlen weil ich glaube das was ich hier zu sagen habe eben als True-Mate, als ehrliche oder wahre Medizin geht eigentlich niemanden nicht an sondern jedem!
01:03:43: Das geht jeden an und es hat jetzt kaum jemanden der mein Podcast nicht hören sollte Und ich freu mich, wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet.
01:03:52: Wenn es wieder heiß ist, taler Gesundheit, euer TrueMate Podcast von DrMate Frank Essers eurem Gesundheitskompass euren Reiseleiter auf eurem Reise zu eurer wahren Gesundheit
01:04:04: dem
01:04:05: Master der Mikronährstofftherapie und Regierungsphädiatrie und noch viel mehr bis demnächst tschüß.