"TATORT Gesundheit", ein TrueMED Podcast!

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00:00:01: Tatortgesundheit, euer TrueMate Podcast ab im Jahr oder im Jahr.

00:00:08: Was könnt ihr erwarten?

00:00:10: Ihr könnt spannende Inhalte erwarten über eure gesamten Medizin, Nahrung und Nährstoffe, Tricks und Kniffe eurer Gesundheit, spannenden Sachverhalten aber auch einmal Kriminalfälle und nicht bekannte Hintergründe die alle von mir recherchiert worden sind?

00:00:28: und für euch spannend aufbearbeitet werden.

00:00:31: Ich bin Dr.

00:00:32: Med Frank Essers, Master für Mikronechstofftherapie und Regulationsmedizin und von Haus aus Orthopäde und kann über dreißig Jahre Medizinerfahrung in diesen Podcasts und für Euch einarbeiten.

00:00:48: Ja meine lieben Zuhörer seid begrüßt in der neuen Folge In der Ernährungsstaffel Kohl-Hydrate II.

00:00:58: Ja, wenn ihr in ersten Teil noch nicht reingehört habt ist es relativ sinnvoll den sich auf alle Fälle zuerst anzuhören.

00:01:05: Heute geht es mich weiter im Buch-Tipp der Zuckertrick und heute geht es um die ersten fünf der zehn Zuckerhacks die dort in dem Buch vorkommen.

00:01:15: Zudem geht es aber auch darum später in der Folge heute dass man diese Hacks die in einem Spiegelbestseller vorkommen durchaus kritisch hinterfragt und durchleuchten kann.

00:01:30: Hier ist es sicherlich so, dass man nicht immer alles hundert Prozent umsetzen muss.

00:01:36: die Feinheiten dieser Debatte und auch die Hex sechs bis zehn.

00:01:42: und ja die kritische Betrachtung dieser Hex findet in der nächsten Folge in zwei Wochen statt.

00:01:48: also das ganze Konzept der Kohlenhydratfolgen, es werden jetzt mindestens drei werden.

00:01:54: Vielleicht sogar vier ist in sich geschlossen und relativ wichtig.

00:01:58: und weil Zucker der Treibstoff in unserem Leben ist mit dem Verbrennungstreibstoff Sauerstoff das wird später nochmal kommen.

00:02:07: aber eben Zucker-Kohlenhydrate überhaupt die ganze Kohlenhydratfamilie inklusive auch Ballaststoffe ist hoch spannend aber eben so wichtig.

00:02:18: Es ist schon schon fast tragisch, wie wir uns oft durch den Tag quälen Frank.

00:02:24: Ich meine da sitzt man nachmittags um drei am Schreibtisch die Augen fallen einem fast zu und man greift völlig verzweifelt zum Schokoriegel Und er...er....man denkt der Körper braucht jetzt einfach diesen Zuckerkick oder?

00:02:40: Aber Aber in Wahrheit ist genau dieser Riegel das Ticket für die nächste Talfahrt.

00:02:45: Absolut,

00:02:46: Maria!

00:02:46: Dieses Nachmittagstief ist in den allermeisten Fällen ein klassischer... ...ein hausgemachter Glucose-Crash.

00:02:53: Ich sehe es ja auch täglich in der Praxis.

00:02:55: Nehmen wir nur mal das Beispiel von Bernadette.

00:02:57: Sie ist siebenundfünfzig mitten in den Wechseljahren und hatte mit diesen unglaublich hartnäckigen Kilos zu kämpfen Und eben mit dieser bleierenden Müdigkeit um drei.

00:03:07: Ihr Trick war so simpel wie genial.

00:03:09: Sie hat ihr gewohntes Mittagessen, ein ganz normales Tunfisch Sandwich einfach dekonstruiert.

00:03:15: Oh

00:03:16: das dekconstruierte Sandwich!

00:03:18: Ich liebe diese Geschichte.

00:03:20: Sie hat nichts weggelassen oder?

00:03:22: Keine Kalorien gezählt keine Kohlenhydrate verbannt.

00:03:26: sie hat einfach nur die Reihenfolge geändert erst den Salat und die eingelegten Gurken vom Teller gemümmelt dann den Tunfish gegessen also das Protein Und das getostete Brot ganz zum Schluss.

00:03:40: Genau das!

00:03:41: Und das Ergebnis?

00:03:42: Nach nur drei Tagen war ihr Drang nach dem Mittagsschlaf komplett weg und nach gut einer Woche hatte sie über zwei Kilo abgenommen, ohne Diät.

00:03:51: Aber um zu verstehen warum das so gut funktioniert müssen wir uns die Physiologie dahinter anschauen.

00:03:58: Stell dir den Magen einfach wie ein Waschbecken vor – und den Dünndarm als das Abflussrohr darunter.

00:04:04: Das Waschbecken Das ist so ein wunderbar plastisches Bild von Jesse Entschoss P. Der Magen ist oben breit und unten schmal, genau wie ein Becken Und alles was wir essen landet da drin und tröpfelt dann so ganz allmählich mit etwa drei Kalorien pro Minute durch dieses Abflussrohr in den Darm wo es dann ins Blut aufgenommen wird.

00:04:25: Richtig!

00:04:26: Und jetzt stell dir vor, du schüttest als erstes Nudeln oder Toastbrot in dieses Waschbecken.

00:04:31: Diese reinen Stärke Moleküle rutschen fast ungehindert direkt durch das Abflussrohr.

00:04:36: Im Darm werden sie blitzschnell in Glucose zerlegt, schießen ins Blutt und

00:04:40: BUMM!

00:04:41: Wir haben eine riesige Glucosespitze... ...und die Bauchspeichedrüse muss Unmengen an Insulin ausschütten um das Chaos zu beseitigen.

00:04:50: Aber wenn wir die Reihenfolge ändern, passiert etwas Magisches im Darm.

00:04:53: Ja!

00:04:54: Weil die Ballaststoffe aus dem Gemüse – also zum Beispiel Bernadette Salat oder der Brokkoli den Gustavo immer vor dem Restaurantbesuch gegessen hat wie ein Schutzschild wirken.

00:05:05: Sie haben drei echte Superkräfte.

00:05:08: Erstens Hemmen sie die Alpha-Amylase Das ist das Enzym dass Stärke überhaupt erst in Glucose aufspaltet.

00:05:16: Zweitens verlangsamen sie die Magenentlehrung.

00:05:20: Das Wasser im Waschbecken fließt also viel langsamer ab.

00:05:24: und drittens, und das ist für mich die schönste Metapher Sie spannen ein elastisches engmaschiges Netz an den Wänden des Dünndarms auf.

00:05:33: Dieses Netz ist der entscheidende Punkt.

00:05:35: es blockiert die schnelle Aufnahme der Glucose Moleküle ins Blut.

00:05:40: Die Kohlenhydrate, die wir danach essen kommen zwar immer noch im Darm an, aber sie sickern nur noch ganz langsam und gleichmäßig ins Blut.

00:05:49: Die berühmte Cornell-Studie von twentyfünfzehn hat gezeigt das genau diese Reihenfolge erst Ballaststoffe dann Proteine und Fette und ganz am Schluss Stärke und Zucker die Glukosespitze einer Mahlzeit um Sage und Schreibe dreiundsebzig Prozent senkt Und die Insulinspitze um achtundvierzig

00:06:10: Prozent.

00:06:12: Das ist fast die Wirkung von Diabetes-Medikamenten, nur eben völlig ohne Nebenwirkungen.

00:06:18: Und wir müssen nicht mal auf unsere Nudeln verzichten!

00:06:21: Aber sag mal Frank – was ist eigentlich mit diesem uralten Mythos das man Obst niemals nach dem Essen essen sollte?

00:06:28: Mir wurde früher immer erzählt, dass würde dann im Magen liegen bleiben und anfangen zu gären oder zu faulen.

00:06:35: Ah der klassische Renaissance Mythos!

00:06:38: Die Ärzte im vierzehnten Jahrhundert glaubten tatsächlich das Früchte auf dem Mageninhalt schwimmen dort verfaulen und dann giftige Dämpfe ins Gehirn schicken.

00:06:47: Das ist natürlich biologischer Unsinn.

00:06:49: Erstens ist der pH-Wert in unserem Magen extrem sauer, so zwischen eins und zwei.

00:06:54: Da kann überhaupt nichts faulen – weil in dieser Säure fast keine Bakterien überleben können!

00:07:00: Und zweitens dauert der Verdauungsprozess von Obst nur ein paar Stunden viel zu kurz als dass da irgendwelche nennenswerten Vollnisprozesse einsetzen könnten.

00:07:08: Gott sei Dank!

00:07:09: Das heißt wir können unser Obst ganz beruhigt als Dessert essen Und das ist biochemisch sogar die allerbeste Entscheidung, weil die Fructose im Obst dann auf das Ballaststoffnetz trifft.

00:07:21: Dass das Gemüse davor schon im Darm aufgespannt hat.

00:07:25: Es verhält sich genau wie bei den anderen Kohlenhydraten Die Fructase gelangt viel langsamer ins System, die Leber wird nicht überflutet und wir vermeiden die gefürchtete Fructosespitze.

00:07:36: Das

00:07:36: bringt uns direkt zu einem ganz großen Missverständnis in der Ernährungsmedizin.

00:07:41: Maria dem ewigen dem

00:07:44: fast schon

00:07:45: zwanghaften

00:07:45: Kalorienzellen.

00:07:47: Weißt du eigentlich, wie man den Kalorienehalt von Lebensmitteln ursprünglich bestimmt hat?

00:07:52: Oh!

00:07:52: Das war doch dieses Experiment mit dem Eiskalorimeter von Lavoisier und Laplace im späten achzehnten Jahrhundert

00:07:59: oder?!

00:08:00: Sie haben ein Lebensmittel in einem geschlossenen Metallzylinder getrocknet und es dann buchstäblich angezündet Und dann gemessen, wie sehr das schmelzende Eis um den Zylinder herum erwärmt wird.

00:08:12: Genauso läuft es im Prinzip heute noch aber unser Körper ist doch kein lebloser Ofen.

00:08:17: Wir können doch ein Buch nicht nach der Seitenzahl bewerten und glauben wir wüssten worum es geht.

00:08:22: Hundert Kalorien aus Fructose und hundert Kalorian aus Proteinen erhitzen im Kalorimeter vielleicht das Wasser um exakt denselben Wert Aber in unserem Körper bewirken sie völlig unterschiedliche Dinge.

00:08:33: Fructose geht direkt in die Leber, befeuert die Fettleber und die Insulinresistenz während das Protein die Muskeln aufbaut und uns zättigt.

00:08:41: Ja wir müssen den Körper wirklich als ein feinstoffliches Wunderwerk begreifen – und nicht als einen simplen Verbrennungsmotor!

00:08:50: Wenn wir immer nur Sturrkalorien reduzieren aber die falschen Moleküle essen dann rebelliert das System wie bei Marie aus Pittsburgh die mit ihren achtundzwanzig Jahren eine ganze Liste von Beschwerden hatte.

00:09:04: Psoriasis, chronische Erschöpfung, Schilddrüsenprobleme und sie hat sich so sehr angestrengt, hat nie die zweitausend Kalorien überschritten aber sie hat fast nur fettfreie Diätprodukte.

00:09:20: Marie steckte in einer klassischen, reaktiven Hypoglychemie fest.

00:09:24: Sie hat ständig Stärke und zuckerhaltiges Nex gegessen um ihren vermeintlich niedrigen Blutzucker auszugleichen.

00:09:30: Aber dieses Nex haben jedes Mal eine neue Glucosespitze ausgelöst.

00:09:35: Die Bauchspeichedrüse hat daraufhin panisch zu viel Insulin ausgeschüttet wodurch der Blutzucker nicht nur auf den Normalwert sank sondern weit darunter einbrach.

00:09:44: Und dieser tiefe Absturz, der signalisiert dem Gehirn sofort Lebensgefahr.

00:09:49: wir brauchen Energie schnell wieder Zucker.

00:09:52: Ein Teufelskreis!

00:09:54: Und die größte Falle lauert oft gleich morgens nach dem Aufstehen... Die Cornflakes Illusion.

00:10:02: Wir alle dachten doch jahrelang eine schale Cornflake mit fettarmer Milch sei der perfekte leichte Start in den Tag.

00:10:10: Aber die Stanford-Studie von zwei Tausend Achtzehn hat da wirklich alle Illusionen geraubt.

00:10:15: Sie haben gesunden Probanden ohne Diabetes eine ganz normale Schale Cornflakes gegeben

00:10:21: und bei sechzehnt von zwanzig dieser völlig gesunden Menschen schoss der Blutzucker danach in Bereiche, man sonst nur bei Diabetikern sieht über hundertvierzig Milligramm pro Deziliter teilweise sogar über zweihundert.

00:10:32: Warum?

00:10:33: Weil Cornflakes pure, hochverarbeitete Stärke ohne Ballaststoffe sind die meistens auch noch mit reichlich Industriezucker tragiert ist.

00:10:41: Wenn wir das auf nüchternden Magen essen wenn unser Waschbecken im Magen komplett leer ist dann schießen diese Moleküle ungehindert in den Blutkreislauf

00:10:49: Und dann wundert man sich dass man um elf Uhr schon wieder zittrig wird und den nächsten Snack braucht.

00:10:56: Das ist genau das was wir die Frühstückskurve nennen.

00:10:59: Wenn wir morgens mit einer Spitze starten, fahren wir den ganzen Tag auf dieser Achterbahn.

00:11:06: Genauso erging es auch Olivia Die dachte, sie tut sich was Gutes indem Sie ihren Marmeladentost durch einen Obst-Smooty ersetzt.

00:11:14: Die Smoothie Falle ja?

00:11:15: Ihre Freunde meinten das sei guter Zucker aus Früchten aber wenn wir Bananen Äpfel und Mangos in einen Mixer werfen dann zerfetzen die Metallklingen die sich mit hunderten Umdrehungen pro Sekunde drehen die schützenden Ballaststoff Strukturen der Pflanzenzellen völlig.

00:11:32: Was übrig bleibt ist eine flüssige Bombe aus freier Glucose und Fructose.

00:11:37: Das trinkt man in zwei Minuten weg, eine Menge Fruchtzucker für die man sonst eine halbe Stunde hätte kauen müssen.

00:11:44: Die Folge für Olivia?

00:11:45: Noch mehr Akne noch mehr Angstzustände und noch größere Erschöpfung!

00:11:50: Erst als sie auf ein herzhaftes Frühstück umgestellt hat – Ein Omelette mit Avocado etwas Väter und Spinat – kam die Wende.

00:11:58: Ihr Blutzucker blieb den ganzen Tag stabil Ihre Konzentration im Studium wurde viel besser Und sie hatte endlich wieder konstant Energie ohne diese schrecklichen Heißhungerattacken.

00:12:10: Das

00:12:10: zeigt doch ganz deutlich Maria, Zucker ist Zucker – ganz egal wie Edel oder natürlich der Name auf der Verpackung klingt!

00:12:17: Ob das jetzt dem Erara-Zucker ist, Kokosblütenzucker, Agavendicksaft oder Bioronich?

00:12:23: Für unseren Dünndarm macht das absolut keinen Unterschied.

00:12:27: Am Ende kommen dort immer nur zwei Moleküle an….

00:12:31: Ja, das war auch die schmerzhafte Lektion für Amanda.

00:12:35: Sie war ein absoluter Gesundheitsfanatiker, Schwanger mit ihrem ersten Kind und hat ihr Zuckerbedürfnis nur mit Trockenfrüchten wie Datteln oder Feigen gestillt.

00:12:45: Und dann kam der Schock – Schwangerschaftsdiabetes!

00:12:49: Sie konnte es überhaupt nicht fassen weil Dattelen doch als so gesund gelten.

00:12:54: Aber Trockenobst ist im Grunde nur extrem konzentrierter Zucker, dem das ganze Wasser entzogen wurde.

00:13:01: Man isst davon viel zu schnell, viel zu viel!

00:13:03: Und dann ist da noch der Mythos mit dem Agavendicksaft.

00:13:06: Der wird ja gerade für Diabetiker oft angepriesen weil er so einen niedrigen glykehmischen Index hat.

00:13:12: Der Blutzucker steigt kaum an.

00:13:14: aber warum ist es so?

00:13:15: Weil Agavndicks Saft bis zu neunzig Prozent aus Fructose besteht.

00:13:19: Fructose lässt dem Glutzucker zwar kurzfristig kalt, aber sie geht eins zu eins in die Leber.

00:13:25: Dort fördert sie die Insulinresistenz, blockiert die Fettverbrennung und führt direkt zur Fettleber.

00:13:30: Agavendicksaft ist für den Stoffwechsel in Wahrheit oft schädlicher als ganz normaler

00:13:35: Haushaltszucker.".

00:13:36: Das ist echt ein Augenöffner!

00:13:38: Aber wie sieht es denn dann mit den künstlichen Süßstoffen aus?

00:13:42: Ich meine viele greifen ja dann zur Leitlimo um die Kalorien-und den Zucker zu sparen... Ist das die Lösung?

00:13:49: Jein, Süßstoffe sind ein zweischneidiges Schwert.

00:13:52: Manche davon wie Aspartam oder Sucralose können über den süßen Geschmack auf der Zunge dem Gehirn vorgaukeln dass gleich Energie kommt.

00:14:01: Wenn dann nichts im Magen ankommt kann das trotzdem eine Insulinreaktion auslösen oder zumindest den Heißhunger auf echtes Essen massiv verstärken.

00:14:09: aber es gibt Ausnahmen Alulose, Mönchsfrucht oder reine Stevia-Extrakt haben in Studien tatsächlich kaum Auswirkungen auf den Insulin-Spiegel gezeigt.

00:14:19: Alulase scheint die Glucosekurve sogar positiv zu beeinflussen.

00:14:23: Trotzdem sollten wir vorsichtig sein – die süße Geschmackserwartung unseres Gehirns ständig zu überreizen, oder?

00:14:30: Sonst verlängern wir nur die Sucht!

00:14:33: Aber weißt du Frank was mir bei all diesen Hecks so wichtig

00:14:36: ist?!

00:14:38: Wir dürfen das Essen nicht als Feind oder als mathematische Formel betrachten.

00:14:43: Unser Körper ist kein Schlachtfeld, auf dem wir Kalorien bekämpfen

00:14:46: müssen.".

00:14:47: Da sprichst du mir aus der Seele Maria!

00:14:49: Es geht nicht um Perfektionismus oder starre Verbote – wenn wir uns den Geburtstagskuchen unserer Mutter- oder das Lieblingseis komplett verbieten dann scheitern wir irgendwann frustriert an der nächsten Kekspackung.

00:15:01: Der Schlüssel ist das Wissen.

00:15:03: Wenn ich weiß, wie mein Körper funktioniert kann ich den Zucker ganz bewusst genießen.

00:15:08: Genau!

00:15:09: Wir kleiden die Kohlenhydrate einfach ein.

00:15:12: Wenn wir Lust auf etwas Süßes haben essen wir davor ein paar Mandeln einen Löffel griechischen Joghurt oder eben einen kleinen Salat.

00:15:21: Dann hat der Genuss viel weniger schädliche Folgen für unsere Zellen – wir bleiben satt und unser inneres System bleibt in einer liebevollen Balance.

00:15:31: Wissen ist am Ende eben doch die beste Medizin für ein gutes Bauchgefühl.

00:15:35: Ja, das waren die ersten fünf Hex aus dem

00:15:39: Buch

00:15:41: komprimiert und gemeinsam verpackt.

00:15:44: Ich möchte die Hecks nochmal einmal ein bisschen durchgehen, ihr könnt sie unten nachlesen und wenn ihr natürlich gespannt seid, die in einer Reihenfolge nachzulesen und natürlich auch noch genauer nachzulesen dann könnte nur eins machen das Buch euch besorgen und es euch durchlesen.

00:15:58: aber ich werde die Hex ja eh noch etwas genauer bearbeiten in der nächsten Folge oder in den nächsten zwei Folgen vielleicht.

00:16:05: also Heck Nummer Eins ist die richtige Reihenfolge Also in welcher Reihenfolge man Nahrungsmittel zu sich nimmt und warum.

00:16:13: Natürlich mit Fokus auf Zuckerarten, das ist sehr spannend und ist ja auch ganz nett umschrieben worden.

00:16:23: Und dann Text Nummer zwei ist es vor jeder Mahlzeit eine grüne Vorspeise?

00:16:28: Das ist letztendlich damit beschrieben oder erklärt dass man den Darm eben für die Zuckeraufnahme vorbereitet oder beziehungsweise schützt vorzu schneller und rascher Zuckeraufnahme.

00:16:42: Wir wollen ja den Zucker, den wir zu uns nehmen schon aufnehmen nur nicht so rasch dass es diese Zuckerspitzen nicht gibt.

00:16:49: Und deren Wertigkeit ist natürlich auch noch ein bisschen was zu sagen.

00:16:52: das kommt dann später in der Debatte und überhaupt noch in den weiteren Folgen weil Zuckermitzen durchaus auch physiologisch sind bis zu einem gewissen Punkt physiologischen Ernährung, nur leider ernähren wir uns oft eben nicht physiologisch.

00:17:08: Dann Hack Nummer drei Schluss mit dem Kalorienzielen.

00:17:11: das ist sowieso eine Sache die sehr praktisch ist hängt eng zusammen mit der richtigen Ernährungsgefühl und mit den richtigen Sättigungsgefühlen.

00:17:23: wenn wir also ernähren, dass wir auch mit der richtigen Kalorienmenge satt werden brauchen wir uns letztendlich nur noch auf unser Zettigungsgefühl verlassen.

00:17:34: Aber dieses Zettighunsgefühl haben wir eben durch ungünstige Ernährung und auch ungünstige Ernährungsformen und auch günstige Nährstoffe oder auch Nährstoffsammensetzungen einfach, ja wir haben es verlernt oder auch leider nie gelernt.

00:17:48: Heck Nummer vier ist Niedermeter Frühstückskurve.

00:17:52: Ja, das ist so ein bisschen... Das wird sich vertiefen in der nächsten Folge.

00:17:56: Da geht es einfach darum was man oder wie man seinen Frühstück zu sich nimmt und welche Arten von Ballaststoffen aber auch Zuckerarten also Kohlenhydraten da reinkommt ob du überhaupt Zucker rein gehört.

00:18:09: Also ganz ohne Zucker geht's nicht.

00:18:10: Aber welcher Zucker?

00:18:12: Und überhaupt!

00:18:12: Das ist jetzt ganz frisch.

00:18:14: Das muss ich noch vertiefen Wie in diesen Lifestyle-Produkten wie Müsli-Riegeln man mit Zuckerersatzstoffen umzugehen hat.

00:18:22: Und dann, das stimmt für die echten Zucker auf alle Fälle, Heck Nummer fünf, Zucker ist Zucker, egal wie er sich nennt.

00:18:29: Ja dem Körper ist letztendlich egal der Zucker kommt an und wird verarbeitet.

00:18:34: auch dass es nicht so ganz richtig als einzelne Überschriftung muss vertieft werden.

00:18:38: ihr habt schon in der letzten Folge festgestellt und gehört, dass natürlich Traubenzucker also die Glocose schon durchaus ganz anders ist.

00:18:47: Druckdose der Fruchtzucker auch ganz anders im Körper behandelt wird.

00:18:52: Am Ende ist es eine Energieform, aber eben doch mit unterschiedlichen Wirkungen.

00:18:57: dann gibt das natürlich Galaktose, dann gibt es die Maltdose, Milchzucker und verschiedene andere Zucker.

00:19:03: Und da kann man nicht so einfach sagen, dass Zucker egal wie er sich nennt sondern letztendlich ist es Zucker ist Zucker Egal wie er sie sich nennen, dann richtig wenn er mit irgendwelchen verschleierende Namen genannt wird.

00:19:18: Das ist hier gemeint, wenn ihr zum Beispiel in irgendwelche Ernährungsmittel-Listen.

00:19:25: guckt einfach mal hinten drauf auf euer Produkt was er gerade kauft.

00:19:29: da seht ihr eben leider viele Zuckerformen die einfach nur umschrieben sind und deshalb genau dieselbe gute oder weniger gute, oder sogar schlechte Wirkung im Körper entfalten.

00:19:40: Also seid gewarnt!

00:19:41: Aber das wird alles noch vertieft.

00:19:43: Jetzt geht es rein in die Debatte.

00:19:45: In dieser Debatte werdet ihr schon erste Fallstrecke erfahren.

00:19:49: Es wird ja immer kontrovers debattiert warum eben dieses Ja, Autodoxe, Zucker gucken und Zucker zählen.

00:19:58: Zuckerspitzen nicht zu akzeptieren vor allem bei gesunden Menschen kritisch zu betrachten ist weil diese ganze Sache in erster Linie entstanden ist um Diabetiker richtig einzustellen die natürlich weder Zuckern senkungen haben dürfen noch Zuckerschwitzen weil sie darauf nicht reagieren können.

00:20:17: für den gesunden menschen sieht es schon ähnlich aus aber sicherlich nicht ganz so streng.

00:20:23: hört also rein

00:20:24: Willkommen zu The Debate.

00:20:28: Wenn man in einem Krankenhaus auf einen Monitor startet und die leuchten grüne Linie plötzlich flach wird, herrscht normalerweise absolute Panik.

00:20:37: Ja logisch!

00:20:39: Das ist der Moment in dem jemand Defibrillator ruft.

00:20:42: Genau ein Nulllinien EKG bedeutet den Stillstand das klinische Ende.

00:20:48: aber Und das ist das Verrückte.

00:20:49: Wenn man heute einen Fuß in die Welt der modernen Wellness und Gesundheitsoptimierung setzt, ist eine flache Linie plötzlich der heilige Graal der menschlichen Existenz.

00:21:01: Nur eben nicht beim Herzschlag!

00:21:03: Richtig – beim Blutzuckerspiegel.

00:21:05: Der ist ja sozusagen vom rein diagnostischen Wert für Diabetiker zum….

00:21:10: naja ultimativen Entgegner unserer Zeit aufgestiegen.

00:21:14: Jeder noch so kleine Snack wird heute analytisch sitziert und diese Kurven sollen am besten so flach gehalten werden wie das norddeutsche Tiefland.

00:21:23: Es

00:21:23: hat ja mittlerweile fast schon etwas Religiöses, oder?

00:21:27: Also wir wirklich jeden Bissen nach seinem glychemischen Sündenregister bewerten.

00:21:32: Wir behandeln völlig gesunde Menschen wie prediabetische Glasfiguren

00:21:36: Und exakt hier verläuft die Frontlinie unseres heutigen Diskurses.

00:21:40: Befinden wir uns tatsächlich in einer derart tiefgreifenden metabolischen Krise, dass wir unseren Blutzucker akribisch managen müssen?

00:21:49: Also ich vertrete hier ganz klar die Position das ein proaktives Blutzuckermanagement durch clevere Ernährungstricks zwingend notwendig ist.

00:21:57: Wir müssen den toxischen Effekten der modernen Ernährungen und eben einer vorzeitigen Zellalterung entkommen!

00:22:04: Na ja, und ich vertrete da die absolute Gegenposition.

00:22:08: Die Wellnessindustrie patologisiert hier eine völlig gesunde über jahrtausende evolutionär-perfektionierte physiologische Reaktionen.

00:22:17: Dieser ganze Trend – besonders diese kontinuierliche Messung durch Sensoren bei stoffwechselgesunden Menschen ist wissenschaftlich extrem wackelig!

00:22:31: Für mich grenzt das an eine rein technologisch befeuerte Neurose.

00:22:35: Okay, also schauen wir uns die Ausgangslage doch mal nüchtern an!

00:22:39: Wir streifen ja nunmal nicht mehr als Jäger und Sammler durch die afrikanische Savanne.

00:22:44: Wir leben in einer Welt, in der an fast jeder Ecke hochverarbeitete isolierte Kohlenhydrate lauern.

00:22:50: Das bestreitet hier auch niemand

00:22:52: Ja, aber dieses ständige Snacken von sogenannten nackten Kohlenhydraten.

00:22:57: das schickt unsere Bauchspeicheldrüse auf eine endlose Achterbahnfahrt der Insulin-Ausschüttung.

00:23:03: Wir feuern praktisch ununterbrochen auf unser metabolisches System.

00:23:07: Also dass das metabolische Syndrom in der westlichen Welt ein massives Problem ist?

00:23:12: Das steht ja völlig außer Frage!

00:23:14: Übergewicht und Bewegungsmangel fordern ihren Tributier.

00:23:18: Und wir sehen doch, dass sechzig bis achtzig Prozent der Patienten mit chronischen Lebererkrankungen bereits eine Insulinresistenz aufweisen.

00:23:26: Die Konsequenzen dieses ständigen Auf und Ab dieser glykermischen Variabilität sind verheerend – ein Blick in aktuelle Fachjournale wie Biomolecules zeigt ganz klar das diese extremen Spitzen direkt mit oxidativen Stress- und Gefäßschäden verbunden sind!

00:23:42: Moment, da müssen wir direkt mal einhaken.

00:23:44: Du bist hier von Gefäßschäden und oxidativen Stress.

00:23:48: kannst du mal erklären wie genau ein simpler Blutzucker anstieg nach sagen wir einem Tellernudeln angeblich unsere Adern ruiniert?

00:23:57: sehr gerne also.

00:23:59: stell dir vor diese massenhaft überschüssigen zuckermoleküle schwimmen in deiner blutbahn.

00:24:05: wenn der spiegel extrem in die höhe schießt kommt es zu sogenannten glückation.

00:24:10: Die Zuckermoleküle verbinden sich regelrecht mit den Proteinen in unserem Blut und in unseren Zellen.

00:24:16: Sie karamellisieren sie gewissermaßen, die Gefäßwände werden star, sie verlieren ihre Elastizität...

00:24:23: Aber das passiert doch nicht nach einem Teller Nudeln!

00:24:26: Auf

00:24:26: Dauer eben schon.

00:24:27: dieser oxidative Stress durch extrem schwankende Glucose wirkt langfristig wie mikroskopisch kleine Glassplitter, die die Innenwände unserer feinsten Kapillaren aufrauen Und das ist der Beginn von Arteriosklerose.

00:24:41: Na ja, das ist ein sehr dramatisches Bild!

00:24:45: Bei einem Diabetiker mit chronisch entgleisten Blutzucker – also einem dauerhaft hohen HB-I C Wert – passiert genau das.

00:24:53: Aber wir müssen doch hier eine scharfe Trennenlinie zwischen Krankheit und Gesundheit ziehen...

00:24:58: Warum?

00:24:59: Die Mechanismen sind doch die gleichen…

00:25:02: Nein, sind sie nicht.

00:25:04: Für einen Stoffwechselgesunden Organismus sind Blutzuckerschwankungen im Bereich von ... Das ist schlichtweg Biologie bei der Arbeit!

00:25:18: Wenn ich einen Apfelessse steigt der Blutzucker?

00:25:21: Ja... Das ist der Treibstoff, der ankommt.

00:25:24: Der Körper schüttet Insulin aus, räumt den Zucker in die Zellen und die Sache ist erledigt – da karamellisiert überhaupt nichts, weil das System intakt ist?

00:25:32: Ja

00:25:33: aber du reduzierst es auf einen isolierten Apfel!

00:25:37: Das Problem ist aber die Kaskade, die im Alltag der meisten modernen Menschen abläuft.

00:25:42: Erlaub mir mal kurz diese Analogie, die den hormonellen Domino-Effekt wunderbar industriert….

00:25:47: Die Gummiberchen vs.

00:25:49: das Ei.

00:25:51: Okay, da bin ich jetzt gespannt.

00:25:53: Also zwei kleine Tüten Gummibärchen und ein großes Ei haben beide exakt die gleiche Energie nämlich etwa siebzig Kilo Kalorien.

00:26:01: Richtig!

00:26:02: Aber die molekuläre Realität, die Sie im Körper auslösen könnte unterschiedlicher nicht sein.

00:26:07: Wenn du das Ei ist wird das Protein und das Fett langsam verstoffwechselt.

00:26:12: Die Blutzuckerkurve bleibt flach.

00:26:14: Du bist über Stunden satt.

00:26:15: Wenn du aber die Gummiberchen isst schießt die isolierte Glucose ungebremst ins Blut.

00:26:21: Was Gummibärchen nun mal so an sich haben, ja?

00:26:24: Aber was passiert dann.

00:26:25: Die Bauchspeicherdrüse registriert diesen massiven unnatürlichen Anstieg und gerät quasi in Panik.

00:26:33: Sie schüttet eine riesige Menge Insulin aus oft viel mehr als eigentlich nötig wäre weil der Anstiegeben so abrupt kam.

00:26:41: Das Insulin räumt den Zucker dann so aggressiv aus dem Blut in die Zellen dass der Blutzuckerspiegel kurz darauf nicht nur auf den Normalwert sinkt sondern regelrecht abstürzt.

00:26:51: Wir landen in einer reaktiven Hypoglychemie, also im Unterzucker.

00:26:55: Du meinst das viel beschworene Mittagstief?

00:26:58: Es ist eben nicht nur ein Tief – es ist eine echte physiologische Krise!

00:27:02: Dieser Absturz signalisiert dem Gehirn akuten Energiemangel.

00:27:06: die Symptome sind bleiernde Müdigkeit, Konzentrationsverlust und vor allem rasender Heißhunger auf noch mehr schnelle Kohlenhydrate.

00:27:14: Wir geben uns da in eine hormonelle Achterbahn, die unsere Willenskraft im Alltag völlig untergräbt.

00:27:20: Die Obesity Pillars Studie hat das an übergewichtigen Frauen wunderbar gezeigt.

00:27:25: Ein proteinreicher Snack wie griechischer Joghurt hielt die Insulinreaktion extrem ausgeglichen – die Sättigung hielt an!

00:27:31: Ein fettreicher snackt hat das nicht im selben Maß.

00:27:34: Die Zusammensetzung der Lebensmittel diktiert unsere hormonelle

00:27:37: Antwort.".

00:27:38: Da gehe ich ein Stück weit mit, also das Protein besser settigt als reiner Zucker.

00:27:42: Das bestreitet ja keinen ernst zu nehmen der Ernährungswissenschaftler.

00:27:46: Siehst du?

00:27:47: Aber aus der Erkenntnis dass isolierter Zucker schnell ins Blut geht abzuleiten, dass wirklich jede Blutzuckerspitze verteufelt und mikrogemanaged werden muss... ...das ist für mich eine massive logische Verränkung.

00:27:59: Biologie

00:28:00: gibt uns doch diese Hebel in die Hand!

00:28:02: Nehmen wir mal das Beispiel Ballaststoffe.

00:28:04: Okay Wenn

00:28:05: du vor der Hauptmahlzeit einen großen Teller Brokkoli oder einen Salat isst, senkt das die darauffäugende Glucose-Spitze um bis zu seventy drei Prozent.

00:28:15: Na ja weil der Magen voll ist?

00:28:17: Nein eben nicht!

00:28:18: Der Mechanismus ist viel faszinierender.

00:28:20: Es ist kein simples Auskleiden des Magens wie man früher vielleicht dachte.

00:28:25: Lösliche Ballaststoffe bilden im Dündarm zusammen mit Wasser ein extrem viskoses Gehl.

00:28:30: Ein Gehl!

00:28:31: Ja,

00:28:32: stell dir das vor wie ein dichtes klebriges Netz in dem sich die Kohlenhydrate aus der darauf folgenden Mahlzeit regelrecht verfangen.

00:28:40: Die Verdauungsenzyme kommen physisch viel schwerer an diese Kohlenhydrate heran.

00:28:46: Die Spaltung verzögert sich enorm und die Glucose tröpfelt nur noch langsam ins Blut statt wie eine Flutwelle hineinzubrechen.

00:28:53: Das ist doch keine Esoterik – das ist knallharte Biochemie, die wir nutzen sollten.

00:28:58: Biochemies?

00:29:00: Aber ist das notwendig für jeden gesunden Menschen?

00:29:03: Nein.

00:29:04: Professor Dr.

00:29:05: Carsten Köhler von der TU München bringt da einen entscheidenden Punkt in die Debatte ein, der von eurer Optimierungsfraktion völlig ignoriert wird.

00:29:13: Und wer wäre?

00:29:14: Insulin ist nicht unser Feind!

00:29:16: Insulin isst ein extrem starkes anabolisches also aufbauendes Hormon.

00:29:21: Wir brauchen diese Insulinspitze nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit zwingend Für

00:29:26: den Muskelaufbau?

00:29:27: ja

00:29:27: Exakt.

00:29:28: Insulin ist der Schlüssel, der die Türen zu den Muskelzellen überhaupt erst aufstößt.

00:29:33: Ohne diese physiologische Spitze nach dem Essen wird kaum Muskelglycogen eingelagert.

00:29:38: Wenn du nun krampfhaft versuchst mit Essig-Schots und Ballaststoffgelts jede noch so kleine Kurve flachzubügeln nimmst du dem Körper dieses essenzielle Anabolesignal.

00:29:49: aber Lass mich das kurz zu Ende führen.

00:29:52: Du verringerst damit aktiv die Fähigkeit zur Glycogen-Speicherung, da schadet der Ausdauer Leistungsfähigkeit und der Regeneration massiv.

00:29:59: Das Gehirn läuft auf Glucose Der Muskel braucht das Insulin.

00:30:04: Ein extrem flacher Blutzucker ist bei einem aktiven Menschen oft gleich bedeutend mit einer flachen Leistung.

00:30:09: Ich

00:30:10: verstehe deinen Gedankengang aber du blendest da die Realität ein bisschen aus.

00:30:13: Wir reden in der breiten Bevölkerung doch nicht vom Hochleistungssportler den nach einem Marathon seine Speicher füllen muss.

00:30:20: Wir reden aber auch von Freizeitsportlern.

00:30:22: Ja, aber vor allem vom Büro angestellten der sich am Schreibtisch kaum bewegt und morgens ein süßes Croissant ist.

00:30:29: Aber gerade weil du den Sport ansprichst genau dort sehen wir doch den massiven Nutzen der neuen Technologien das kontinuierliche Glucose-Monitoring kurz CGM.

00:30:40: Ah die Sensoren.

00:30:41: ich habe mich schon gefragt wann wir endlich bei den Gadgets ankommen

00:30:44: Weil sie ein fantastisches Werkzeug sind.

00:30:47: Bisher war der Blutzucker für uns so eine Art Blackbox.

00:30:51: Man fühlte sich vielleicht nachmittags müde, wusste aber nicht warum.

00:30:55: Heute klebt man sich einen kleinen Sensor an den Oberarm und sieht in Echtzeit auf dem Smartphone wie der Körper reagiert

00:31:01: In Echt-Zeit?

00:31:02: Naja

00:31:03: Ja man sieht die Reaktion auf Stress Auf Schlafmangel Auf den Haferbrei.

00:31:09: Wie wollen wir den das metabolische Gel der Ballaststoffe, dass wir gerade besprochen haben überhaupt in seiner Wirkung überprüfen wenn wir nicht messen?

00:31:19: Wir machen unsichtbare metabolische Gefahren endlich sichtbar.

00:31:23: Das ermächtigt den Einzelnen!

00:31:24: Also...das überzeugt mich überhaupt nicht.

00:31:27: Was du als Ermächtigung bezeichnest verkauft den Menschen eine absolute Illusion von Präzision.

00:31:33: Besonders bei gesunden und Sportlern grenzt der Einsatz dieser Sensoren oft an Desinformation.

00:31:39: Eine Illusion.

00:31:41: Diese Sensoren messen kontinuierlich und objektiv, das ist harte Telemetrie.

00:31:47: Sie messen continuierlich ja Aber wo sie messen?

00:31:50: Und wie sie das interpretieren Das ist der riesige blinde Fleck dieser Technologie.

00:31:55: Zunächst einmal zur Physiologie diese Pflaster-Sensoren am Arm Messen den Glucosewert gar nicht im Blutplasma

00:32:01: Das stimmt!

00:32:01: Sie mess'n in Gewebe

00:32:03: Genau Im Interstitium Also im Zell zwischen Wasser.

00:32:07: Es gibt eine leichte Verzögerung, ja.

00:32:17: Das Blut transportiert den Zucker und es dauert bis dieser ins Gewebe diffundiert wo der Sensor sitzt.

00:32:24: Stell dir vor du fährst mit einem Sportwagen auf der Autobahn aber dein Tacho ist defekt und hängt immer fünfzehn Minuten hinterher.

00:32:31: Du fährste in eine scharfe Kurve bremst ab Aber deinen Tacho zeigt immer noch Hundert Achtzig km an.

00:32:38: Du gerätzt in Peilig und trittst noch härter auf die Bremse, obwohl du längst stehst.

00:32:43: Genauso funktioniert CGM bei aktiven Menschen.

00:32:46: Für den Alltag ist diese Verzögerung aber meistens völlig irrelevant.

00:32:50: Ist

00:32:50: sie nicht?

00:32:51: Die Sportwissenschaftlerin Helen Bauhaus von der Deutschen Sporthochschule Köln hat das sehr präzise untersucht.

00:32:58: Was in der Wissenschaft Maat genannt wird.

00:33:01: die mittlere absolute relative Abweichung, also im Grunde die Fehlerquote des Sensors gerät unter körperlicher Belastung völlig aus den Fugen.

00:33:10: Naja, unter extremer Belastungen vielleicht!

00:33:12: Hier intensiver der Sport, desto ungenauer die Messung und Hatchens und Kollegen haben gezeigt dass diese CGM-Systeme postprandiale Blutzuckerspitzen systematisch überschätzen.

00:33:25: Das Gerät schlägt auf deinem Handy Rotalarm und meldet einen gigantischen Pieck, obwohl in deinem Blutplasma alles absolut im grünen Bereich ist.

00:33:34: Die Folge ist keine Ermächtigung – die Folge ist das völlig gesunde Menschen Neurosen entwickeln und plötzlich ganze Lebensmittelgruppen aus ihrem Speiseplan

00:33:42: streichen.".

00:33:43: Natürlich hat jedes Werkzeug seine technischen Grenzen!

00:33:46: Das räume ich ein... Besonders während eines intensiven Sprints ist die Mikrozirkulation im Geweber einfach zu dynamisch.

00:33:55: Aber du ignorierst das gigantische Potenzial dieser Sensoren außerhalb der akuten Belastungsphase.

00:34:02: Ach ja, zum Beispiel?

00:34:03: Sie decken tiefgreifende gesundheitliche Trends auf, die sonst komplett im Verborgenen bleiben würden.

00:34:09: Nehmen wir das relative Energiedefizit im Sport – kurz Reds!

00:34:15: Das ist ein massives Problem im Ausdauer- und Kraftsport.

00:34:18: Viele Athleten verbrennen Unmengen an Kalorien, essen aber nicht ausreichend!

00:34:24: Kognitiv wissen sie das vielleicht, aber sie verdrängen es.

00:34:28: Der Dessensor macht dieses Defizit brutal sichtbar weil die Nüchternwerte kontinuierlich in den Keller rutschen.

00:34:34: oder nehmen wir nächtliche Hypoglykeminen.

00:34:36: du wachst morgens wie gerädert auf und weißt nicht dass dein Blutzucker um drei Uhr nachts massiv abgestürzt ist, weil du abends die falschen Kohlenigrate gegessen hast.

00:34:47: Wenn du diesen Zusammenhang morgens auf dem Display siehst ändert das deinen Verhalten radikal.

00:34:52: Es ist ein pädagogisches Instrument ersten Ranges.

00:34:54: Also, ich finde es hochpognomatisch normale biologische Reaktionen als pädagogisches Material zu nutzen wenn der Nutzer die Mechanismen dahinter gar nicht versteht.

00:35:03: Lass mich dir mal ein klassisches Szenario schildern umzuzeigen warum diese Daten gesunde oft völlig in die Irre führen.

00:35:10: Bitte Weißt du was im Körper passiert?

00:35:12: Wenn Du intensive Kniebeugen machst oder einen harten Sprint hinlegst.

00:35:17: Dein Körper erkennt eine Stresssituation und schüttet Katticholamine aus, Primäradrenalin.

00:35:23: Richtig!

00:35:23: Der klassische Kampf- oder Fluchtmodus – das Nervensystem fährt hoch.

00:35:29: Exakt!

00:35:30: Und die Leber, unser wichtigster Energiespeicher reagiert auf dieses Adrenalin.

00:35:35: Sie sagt sich, oh Lebensgefahr wir müssen sofort fliehen oder kämpfen.

00:35:40: und feuert massiv Glucose aus ihren Speichern in die Blutbahn um die Muskulatur für den Notfall mit Brennstoff zu fluten.

00:35:48: Das bedeutet, der Blutzuckerspiegel schießt extrem in die Höhe und zwar völlig unabhängig davon ob du vorher einen Apfel ein Gummibärchen oder gar nichts gegessen hast.

00:35:59: Dass es ein brillanter evolutionärer Überlebensmechanismus.

00:36:02: das ist physiologisch absolut korrekt.

00:36:05: Und nun, stellt ihr unseren Freizeit-Atleten vor.

00:36:07: Er macht sein hartes Intervalltraining, setzt sich danach völlig erschöpft auf die Bank, schaut auf seine App und sieht eine tiefrote gigantische Blutzuckerspitze.

00:36:18: Er gerät in Panik, er denkt – mein Stoffwechsel ist komplett kaputt!

00:36:22: Ich bin

00:36:23: insulinresistent.".

00:36:24: Das ist natürlich ein Missverständnis der Daten ja?

00:36:27: Aber

00:36:28: ein Fatales….

00:36:29: Als Konsequenz fängt er an, abends Kohlenhydrate wegzulassen und zerstört damit seine Regeneration.

00:36:35: Dabei hat er einfach nur die Endokrinologie des menschlichen Körpers nicht verstanden.

00:36:40: CGM-Sensoren bei gesunden suggerieren ein Kontrollbedürfnis für Systeme, die der Körperautonom viel besser regelt.

00:36:47: Aber der Körper regelt es in unserer modernen Umwelt eben bei den meisten nicht mehr von selbst – das ist doch der Dreh-und Angelpunkt meiner Argumentation!

00:36:55: Ach komm!

00:36:56: Wenn das System so perfekt autonom funktionieren würde, hätten wir nicht hunderte Millionen von Menschen mit metabolischen Störungen.

00:37:05: Wir sind durch unsere Umgebung – den Stress, den Schlafmangel -, dass ständige Sitzen metabolisch derart abgestumpft, dass wir die Selbstregulation teilweise verloren haben.

00:37:16: Ja beim Sitzen gebe ich dir recht

00:37:18: Aber ich gebe dir in einem Punkt Recht Es muss nicht zwingender Sensor sein.

00:37:22: Wir können die Physiologie auch ohne Technik wunderbar steuern, wenn wir die Wissenschaft klug anwenden.

00:37:29: Du

00:37:29: sprichst von Bewegung?

00:37:30: Ich spreche vom Tining der Bewegungen im Einklang mit unserer Biologie.

00:37:35: Nehmen wir die spanische Extremstudie der Universität Granada, die erst kürzlich im Fachjournal Obesitiv veröffentlicht wurde.

00:37:42: Ah ja, die kenn ich!

00:37:43: Hier wurden knapp hundertneinzig übergewichtige Erwachsene über einen längeren Zeitraum genau überwacht.

00:37:49: Das Ziel war, zu sehen wann Bewegung den größten Einfluss auf den Stoffwechsel hat.

00:37:54: Weil die Insulin-Sensitivität tageszeitlichen Schwankungen unterliegt.

00:37:59: Genau!

00:38:00: Unser Stoffwechsel folgt einem zerkardianen Rhythmus.

00:38:03: Morgens reagieren die Zellen meist sehr sensibel auf Insulin.

00:38:07: Abends wird diese Sensibilität natürlicherweise träger Und das Ergebnis der Studie ist extrem praxisnah.

00:38:14: Wenn diese Menschen mehr als fünfzig Prozent ihrer körperlichen Aktivität in die Abendstunden legten, senkte das ihren Blutzuckerspiegel über die gesamte vierundzwanzig Stunden signifikant.

00:38:26: Wir sprechen hier von messbaren Verbesserungen im Tagesdurchschnitt und vor allem in der Nacht.

00:38:31: Eine spannende Beobachtung!

00:38:33: Ja?

00:38:34: Aber was ist der eigentliche Mechanismus dahinter?

00:38:37: Wenn Sie als Zuhörer abends auf dem Sofa sitzen und nach dem Abendessen überlegen, ob sich die zehn Minuten Spaziergang um den Block überhaupt noch lohnen, metabolisch gesehen ist das der beste Gefallen, den sie ihren Körper tun können.

00:38:50: Absolut!

00:38:51: Diese milde Bewegung sorgt dafür, dass die arbeitende Muskulatur wie ein biologischer Schwamm fungiert und die überschüssige Glucose aus dem Blut sorgt, noch bevor sie Unheil anrichten kann.

00:39:02: Die Spitzen werden geglättet Die nächtliche Regeneration wird beruhigt.

00:39:06: Das ist doch ein wunderbares Werkzeug!

00:39:08: Das ist in der Tat ein hervorragendes Werkzeug, aber merkst du nicht dass genau diese Studie deine ganze Argumentation über Tech-Hype und strenge Ernährungsdiktate widerlegt?

00:39:20: Wie kommst du denn darauf?

00:39:21: Für mich beweist die extreme Studie, dass wir keine Sensoren, keine Panik vor Gummibärchen und keine Apfelessigrituale brauchen.

00:39:30: Es bestätigt das der Körper über geniale archäische Reparaturmechanismen verfügt.

00:39:35: sobald wird das tun wofür wir gebaut sind – uns bewegen!

00:39:39: Naja es bestätig doch

00:39:40: v.a.,

00:39:41: dass wir den Blutzucker aktiv managen müssen.

00:39:43: Lass uns doch mal darüber sprechen, was bei diesem abendlichen Spaziergang auf zellulärer Ebene im Muskel passiert.

00:39:50: Das ist nämlich das eigentlich Faszinierende!

00:39:53: Du meinst die Glut-IV-Transporter?

00:39:54: Richtig – Glut IV sind Transportproteine, die normalerweise tief im Inneren der Muskelzelle schlummern.

00:40:01: Wie wir vorhin besprochen haben öffnet Insulin normalerweise die Tür damit sie die Glucose hereinholen.

00:40:07: Aber wenn sich ein Muskel zusammenzieht, also wenn wir spazieren gehen, Gewichte heben oder Radfahren passiert etwas Magisches.

00:40:15: Die mechanische Kontraktion des Muskels allein reicht aus um diese Glutviertransporter an die Zelloberfläche zu pressen.

00:40:23: Sie wandern an die Membran und saugen die Glucose wie Millionen kleiner Stabsauger aus dem Blut.

00:40:31: Es ist

00:40:33: unser stärkster Puffer!

00:40:35: Wir versuchen in der modernen Wellness-Zene permanent ein mechanisches Problem, nämlich unseren fatalen Mangel an körperlicher Bewegung im Alltag mit biochemischen Taschenspielertricks starren Diäten und teuren Sensoren zu hacken.

00:40:53: Wir zäumen das Pferd völlig von hinten auf.

00:40:56: Anstatt die Menschen dazu zu erziehen, Angst vor der völlig normalen physiologischen Antwort auf eine Schüssel Haverflocken zu haben sollten wir ihnen einfach sagen benutzt eure Muskulatur geht nach dem Essen eine Runde um den Block.

00:41:10: Der Stoffwechsel erledigt den Rest ganz von allein ohne dass ein Sensor rot blinkt.

00:41:15: Da machst du es dir meiner Meinung nach so einfach.

00:41:18: Es geht bei der Blutzockeroptimierung doch nicht um Angst, es geht um Aufklärung und Bewusstsein in einer Umgebung die evolutionär schlichtweg nicht für uns gemacht ist.

00:41:28: Fassen wir doch mal zusammen wo wir nach dieser Debatte stehen.

00:41:31: Gerne!

00:41:32: Ich bleibe entschieden beim meinem Standpunkt.

00:41:34: Unsere heutige Umwelt vor allem die ständige und allgegenwärtige Verfügbarkeit von hochverarbeiteten Kohlenhydraten ist so dysfunktional dass bewusste Gegenmaßnahmen keine Neurose sind sondern reine Notwehr.

00:41:47: Doch

00:41:48: wenn Entzündungen und Insulinresistenz uns chronisch krank machen, dann müssen wir die Werkzeuge nutzen, die uns die Forschung liefert.

00:41:57: Das wissen darüber wie lösliche Ballaststoffe im Dünndamen ein Gehl bilden das Wissen um das Timing von Mahlzeiten und ja auch die Sichtbarkeit durch Sensoren all das sind hochwirksame Hebel.

00:42:11: Wer seine Glukosekurve glättet, schützt seine Gefäße vor vorzeitige Alterung, bewahrt seinen Gehirn vor Energieeinbrüchen und behält die Kontrolle über seinen Hunger.

00:42:20: Und ich halte mit Nachdruck fest, dass eine gesunde Ernährung basierend auf echten Lebensmitteln, Ballaststoffen und ausreichend Protein erstrebenswert ist?

00:42:32: Das ist in der seriösen Wissenschaft unbestritten!

00:42:35: Wogegen ich mich aber vehement wäre, ist die zunehmende Pathologisierung normaler Körperfunktionen.

00:42:42: Ein gesunder Körper ist keine Maschine, die konstant auf einer flachen Nulllinie laufen muss – er braucht physiologische Schwankungen!

00:42:50: Das Gehirn braucht Glukose als Treibstoff, der Muskel braucht die Anabole Insulinspitze umwachsen zu können….

00:42:57: den eigenen Stoffwechsel mit ungenauen Sensoren überwachen zu wollen und normale biologische Antworten als Fehlfunktion zu deuten, führt bei Gesunden am Ende zum mehrpsychologischen Stress als zu tatsächlicher physischer Gesundheit.

00:43:11: Am Ende dieses Diskurses sehen wir sehr deutlich dass die Wahrheit wohl wie so oft in der komplexen Welt der Biologie irgendwo zwischen diesen beiden Polen liegt.

00:43:20: zwischen einer extrem achtsamen, proaktiven Ernährung einerseits und einem physiologischen Urvertrauen in die Selbstregulation des Körpers andererseits.

00:43:30: Das

00:43:40: nächste Mal, wenn Sie als Hörer also herzhaft in ein Brötchen beißen, müssen sie weder in Schockstarre verfallen und sofort einen Sensor abonnieren.

00:43:50: Noch sollten Sie jeden Tag gedankenlos Zucker in sich hineinschaufeln!

00:43:54: Denken Sie einfach an unseren Startpunkt zurück – eine komplett flache Linie auf dem Monitor ist im Krankenhaus das allerletzte Signal, dass Sie sehen wollen.

00:44:04: Im echten Leben ist ein gesundes Maß an Auf- und Abschlichtweg der beste Beweis dafür, dass sie über ein lebendiges funktionierendes und reagierendes System verfügen.

00:44:15: Man darf eben nur nicht dauerhaft aus der Kurve fliegen!

00:44:18: Wir danken Ihnen fürs Zuhören und Mitdenken – bis zum nächsten Mal!

00:44:31: Dann eine Debatte, die das ja teilweise wieder auseinandernimmt.

00:44:37: Ja warum nicht?

00:44:38: Ich bin hier im Tatort Gesundheit und will ja True-Mate machen also dass was wir draußen lesen können Und auch im Spiegelbestzeller für barer Münze betrachten Dass wir das auch mal setzieren und uns angucken.

00:44:52: Es ist vieles richtig in dem Buch.

00:44:55: Deswegen ist es auch richtig das Buch zu empfehlen Aber es trifft eben noch manches und schon gar nicht so explizit, wie das die Autoren im Buch beschreibt.

00:45:08: Schon gar nicht für gesunde Menschen.

00:45:09: Allerdings ist es auch nicht so, wie in der Debatte, wie die kritische Version oder die kritischen Töne ansprechen dass das Ganze auch Quatsch ist oder nur Quatsche ist.

00:45:20: Es ist so, dass wir uns über diese ganzen Sachen wenig Gedanken machen müssten wenn wir uns normal ernähren würden Also wenn wir schon alleine die hoch verarbeiteten Speisen rauslassen würden.

00:45:33: Ich habe gerade mal zuletzt, ich esse ganz gerne Heringssalat.

00:45:41: So ein Paketchen, ne?

00:45:42: Zwei Hundertfünfzig Gramm da sind in hundert Gramm.

00:45:45: warum auch immer in diesem bearbeitetem Zeug sieben Kommt fünf Gramm Zucker drin.

00:45:51: also unverständlich eigentlich, weil in dem Fisch ist kein Zucker drin.

00:45:56: Natürlich in diesem Quark was da drin ist ein bisschen Zucker drin auch in der Sahne die ja vielleicht drin ist aber auf keinen Fall so viel.

00:46:04: das ist nämlich weil Zucker teilweise auch zur Geschmacksverstärkung aber auch zur Konservierung und ähnlichen Dingen benutzt wird und einfach in vielen vielen Produkten.

00:46:13: Eigentlich fast in allen Produkten die hoch komplex erzeugt sind fertigprodukte zu viel Zucker dran ist.

00:46:22: Wenn wir das nicht zu uns nehmen, im Hintergrund bin mit ein bisschen weil ich gerade Messages bekommen und diese Mittlerin nicht ausgestellt habe sorry Und dass natürlich dann auch die Zuckerkurve anders ansteigt als wenn man nicht diese Produkte nimmt.

00:46:37: Aber wir ernähren uns eben auch nicht alle immer gesund.

00:46:41: Auch der beste Ernährungspapst Ich bin ja gar kein Papst aber ich versuche es ja trotzdem gut zu machen.

00:46:46: Ich ernähre mich auch nicht nach orthodoksaliste und mache das hundert prozent noch nicht mal siebzig Prozent wahrscheinlich.

00:46:53: aber ich bin mir bewusst was da passiert.

00:46:56: Und da sind natürlich diese Sensoren zumindest einmal ein Gadget die ganz individuelle Reaktion, die doch unterschiedlich ist auf den verschiedenen Nahrungsmittel zu verstehen und zu sehen.

00:47:07: wir sind oft optisch und brauchen eben eine optische Kurve.

00:47:11: Aber diese ganzen Sachen wie die Fünfex es kommen ja noch in der nächsten Folge.

00:47:15: Eine noch tiefere Debatte ne also fast ein Debattensturm kommt in der nächsten Folge, alles schon vorbereitet.

00:47:24: Die Hex six bis zehn eingearbeitet in die Hex eins bis fünf etwas anders aufbearbeitets wie beim bei diesem Mal damit ihr auch wirklich oder wird wir wirklich verstehen Wie wir mit dem Zucker In Zukunft umzugehen haben schon gar nicht mit Angst Mit den richtigen Zuckern und wieder zurückzukommen auf eine natürliche Ernährungsweise die uns leider in der modernen Ernährungsindustrie mehr und mehr abhandengekommen ist.

00:47:57: Denk mal drüber nach, schraubt mal hinten auf eurer Nahrungsmittel, guckt mal was da alles an Zucker drin steht, gehört euch die ersten beiden Folgen an und freut Euch auf die nächste Folge in zwei Wochen!

00:48:07: Ja meine lieben Zuhörer ihr hört den TrueMate Podcast Tatort Gesundheit überall da wo Ihr Podcast

00:48:15: hört's

00:48:16: Und freut euch auf die nächsten Folgen, ich hatte schon darüber gesprochen was da kommt.

00:48:20: Gerne könnt ihr mir eine Sterne geben, ihr könnt mich verlinken verleiten und an andere Hörer empfehlen weil ich glaube das was ich hier zu sagen habe eben als true mate oder ehrliche oder wahre Medizin geht eigentlich niemanden nicht an sondern jedem.

00:48:39: es geht jeden an und deshalb gibt's kaum jemanden der meinen Podcast nicht hören sollte Und ich freu mich, wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet.

00:48:48: Wenn es wieder heiß ist, taler Gesundheit euer TrueMate Podcast von Dr.Mate Frank Essers

00:48:53: eurem

00:48:55: Gesundheitskompass euren Reiseleiter auf eurem Reise zu eurer wahren Gesundheit

00:49:01: dem

00:49:02: Master der Mikronährstofftherapie und Regierungsphysitie und noch viel mehr!

00:49:07: Bis demnächst tschüss.