00:00:01: Tatortgesundheit, euer TrueMate Podcast ab dem Jahr oder im Jahr.
00:00:08: Was könnt ihr erwarten?
00:00:10: Ihr könnt spannende Inhalte erwarten über eure gesamten Medizin, über Nahrung und Nährstoffe, über Tricks und Kniffe eurer Gesundheit, spannende Sachverhalte aber auch einmal Kriminalfälle und nicht bekannte Hintergründe die alle von mir recherchiert worden sind und für euch spannend aufbearbeitet werden.
00:00:31: Ich bin Dr.
00:00:32: Med Frank Essers, Master für Mikronechstofftherapie und Regulationsmedizin und von Haus aus Orthopäde und kann über dreißig Jahre Medizinerfahrung in diesen Podcasts und für Euch einarbeiten!
00:00:48: Meine lieben Zuhörer seid begrüßt zum ja zur nächsten Folge im Tatort Gesundheit einer neuen thematik.
00:00:59: Es geht quasi nahtlos weiter.
00:01:00: nach dem darm, wo alles durchgeht und aufgenommen wird, geht es jetzt in die große Materie, großen Kosmos der Makromoleküle, nein, der Makronährstoffe.
00:01:10: Und zwar die Makronärstoffe sind Kohlenhydrate, Proteinen und Fette und alles was damit zusammen gehört.
00:01:18: Ich werde heute beginnen mit den Kohlen hydraten.
00:01:20: Die Kohlenhydrate Zudem die Zucker gehören, also Glucose, Fructose und all diese anderen Inhaltsstoffe sind essentiell für unsere Energieversorgung.
00:01:30: Also überhaupt um leben zu können ähnlich wie Sauerstoff.
00:01:35: Für die Aufrechterhaltung der Funktion des ganzen Körpers und vor allem auch das Gehirnverbrauch.
00:01:41: sehr viel Glucase Und natürlich nicht alleine wichtig, wie alle Makromoleküle wichtig sind.
00:01:47: Makronährstoffe wichtig sind aber eben ich möchte mit Kohlenhydraten starten weil da eben auch eine durchaus komplexe Problematik im Bereich der Gesundheit drin steckt.
00:01:58: und genau das ist das erste Thema jetzt meiner KIS-Ständen in der Debatte.
00:02:04: es geht um Diabetes, um das metabolische Syndrome also ernährungsbedingte Erkrankungen und eine durchaus kontroverse Diskussion bezüglich wie man das misst, die mir das angeht.
00:02:17: Und auch was eigentlich die wichtigen Elemente im metabolischen Sintrom überhaupt sind.
00:02:25: Und später würde ich euch ein Buch vorstellen – ein fantastisches Buch!
00:02:29: Und zwar ganz neu in einer Diskussion oder einem Interview mit mir und einer Medizinstudentin.
00:02:37: Stimmt nicht ganz mit mir sondern mit mir Als KI-Assistent, ich habe meine Stimme geklont.
00:02:42: Ich finde das ist ganz gut gelungen.
00:02:45: Ist natürlich nicht eins zu eins muss es aber auch nicht sein.
00:02:47: man darf ja durchaus hören dass es mein KI-Double ist.
00:02:51: Aber dieses Interview mit den Daten die ich natürlich da reingegeben habe Das Buch als Grundlage ist sehr schön geworden vor allem In diesen beiden Modulen, Debate also die kontroverse Debatte und die Buch-Einführung.
00:03:07: der Buchtipp ist einfach ein Superstart in das Thema Kohlenhydrate.
00:03:12: Die nächsten einen bis zwei Folgen werden dann auch noch paar Kohlenhydrate gehen.
00:03:16: da gibt es natürlich mehr um Tipps wie ihr die ganzen Informationen hier bekommt wirklich in eurem Leben umsetzen könnt.
00:03:23: Es bleibt also spannend vor allem jetzt im Thema Kohlehydrate Zucker.
00:03:30: Willkommen zu The Debate, unserem Diskursforum zur Beleuchtung vielschichtiger wissenschaftlicher Perspektiven.
00:03:38: Also stellen Sie sich den menschlichen Körper für einen kurzen Moment als ein gigantisches hochgradig bürokratisches Logistikzentrum vor!
00:03:47: Am besten ein klassisches deutsches Amt mit Formularen in dreifacher Ausfertigung?
00:03:53: Exakt Es gibt extrem klare Regeln.
00:03:56: Wer rein darf, wer wo gelagert wird und vor allem wer die Tore öffnet.
00:04:02: Die genervten Werte an den Touren sind unsere Insulinrezeptoren Und die Fracht, die ununterbrochen anrollt ist die Glucose Der einfache Zucker.
00:04:12: Richtig Wenn die Lieferwagen jetzt in einem normalen vorhersehbaren Rhythmus ankommen funktioniert das System perfekt.
00:04:20: Aber was passiert, wenn die Flotte plötzlich zu einer endlosen, hupenden Karawane anschwillt?
00:04:26: Eine Karawanne, die rund um die Uhr das Gelände flutet.
00:04:29: Dann eskaliert die Situation.
00:04:30: Vollkommen!
00:04:32: Die Wärter streiken Sie verriegeln die Tore.
00:04:35: und tja willkommen in der metabolischen Katastrophe.
00:04:39: Und genau das ist unser heutiges Thema.
00:04:41: Die Pathogenese also die Entstehung und die primären metabolischen Treiber von Typ II Diabetes und der Insulinresistenz, eine Krankheit die ja mittlerweile gerade zu epidemische Ausmaße anlimmt.
00:04:54: Absolut!
00:04:56: Die zentrale Frage, die wir hier diskutieren lautet ist Typ II Diabetes im Kern ein Problem der massiven Glucoseüberlastung?
00:05:04: Und der daraus resultierenden reaktiven Überproduktion von Insulin oder... Oder, und das ist meine Position wird das sogenannte metabolische Syndrom primär durch Fruktose induzierte Fettsstoffwechselstörungen und eine verfettete Leber angetrieben.
00:05:20: Genau!
00:05:21: Ich vertrete hier die Seite der Glukose – ich argumentiere dass chronische Glukosespitzen und die daraus folgende exzessive Insulin-Ausschüttung der absolut zentrale Mechanismus sind.
00:05:33: Es ist diese ständige Überflutung, die unsere Zellen dazu zwingt ihre Rezeptoren
00:05:38: herunterzuregulieren.".
00:05:40: Das zementiert die Insulinresistenz und meine Position ist, dass wir das nicht ignorieren dürfen.
00:05:47: Und ich betrachte dieses schöne Logistzentrum aus einem völlig anderen Winkel!
00:05:52: Der Glokose-Stau draußen vor dem Tor ist dramatisch – das ist zweifellos richtig… aber naja... was es mit dem VIP-Gast der sich klammheimlich durch die Hintertür direkt in die Chefetage schleicht?
00:06:04: Sie spielen auf die Fructose an Ganz genau.
00:06:07: Dieser VIP-Gast zertrümmert in der Chefetage genüsslich die Einrichtung, er sabotiert das gesamte System von Innen heraus – noch lange bevor der Glukose stau draußen auf der Straße überhaupt für irgendwelchen sichtbar wird.
00:06:20: Es ist die Realität!
00:06:22: Ich vertrete die Position dass isolierte Fructose also der Fruchtsucker und die durch sie ausgelöste Neubildung von Fetten in den Leber die wahren systemischen Katalysatoren für das metabolische Syndrom sind.
00:06:35: Was Sie da als Insulinresistenz beschreiben, ist für mich lediglich der späte sehr laute Kollaps eines Systems.
00:06:42: Das im Hintergrund längst ruiniert wurde.
00:06:45: Also gut das ist eine klare Ansage!
00:06:48: Ich denke wir sollten genau bei diesem Logistikzentrum bleiben und mal schauen was an den Laderampen also unseren Zellen eigentlich wirklich passiert?
00:06:57: Gerne Packen wir die Lupe aus.
00:06:58: Wenn wir uns die Entstehung von Typ zwei Diabetes ansehen, müssen wir verstehen dass Glocose nicht einfach irgendein Molekül ist.
00:07:05: sie ist die primäre ja die unverzichtbare Energiequelle unseres Körpers.
00:07:10: unser Gehirn ist existenziell auf diesen Zucker angewiesen.
00:07:14: In einem gesunden Körper wird der Blutzuckerspiegel in extrem engen Grenzen gehalten.
00:07:20: Doch unsere moderne Ernährungsweise zwingt den Körper durch raffinierte Kohlenhydrate, also Weißmehl, stärkerhaltige Snacks – all das Zeug in einen permanenten Alarmzustand.
00:07:31: Das passiert ja?
00:07:33: Diese Blutzuckerspitzen sind real!
00:07:35: Aber….
00:07:36: Moment, lassen Sie mich dem Mechanismus kurz zu Ende führen.
00:07:39: Denn genau hier passiert der fatale Fehler im System.
00:07:43: Wenn diese massive Glucosewelle ins Blut schwappt muss die Bauchspeicheldrüse reagieren.
00:07:48: Sie schüttet als Gegenmaßnahme Unmengen an Insulin aus.
00:07:52: Der Panikmodus?
00:07:53: Exakt!
00:07:54: Insulin ist quasi der gestresste Vorarbeiter mit dem Klemmbrett, der den Zellen zuruft macht die Tore auf.
00:08:00: wir müssen dieses Zeug aus dem Blutkreislauf bekommen.
00:08:03: Das Problem ist insulin ist eben auch ein extrem starkes fettaufbauendes Hormon.
00:08:08: das bestreite ich gar nicht.
00:08:10: wenn die zellen also muskeln fettgewebe leber nun ständig diesem hohen Insulinspiegel ausgesetzt sind, müssen sie sich schützen.
00:08:19: Eine Zelle kann ja nicht unendlich viel Glukose aufnehmen ohne... naja im wahrsten Sinne des Wortes osmotisch zu platzen!
00:08:27: Also macht sie dicht?
00:08:28: Richtig Sie baut als reinen Selbstschutzmechanismus ihre Insulinrezeptoren ab.
00:08:33: Sie macht die Schotten dicht um nicht an dieser Nährstoffflut zugrunde zu gehen und das ist für mich der klare Ursprung der Insulinresistenz.
00:08:42: Das ist die absolute klassische Lehrbuchperspektive.
00:08:46: Und ich verstehe völlig, warum diese Mechanik auf den ersten Blick so... naja logisch und bestechend wirkt.
00:08:53: Aber ich muss da entschieden widersprechen!
00:08:55: Ach ja?
00:08:56: Ja!
00:08:56: Diese Theorie greift schlichtweg zu kurz.
00:08:59: Sie reduziert das Problem rein auf eine in Anführungsstrichen-Zuckerkrankheit und missversteht die Rolle des Fettes dabei völlig.
00:09:08: Inwiefern das
00:09:08: denn?!
00:09:09: Die Glucose is doch das was wir im Blut messen.
00:09:12: Ja, aber sie behaupten die Zelle schützt sich aktiv vor der Überfüllung in dem sie die Tore schließt.
00:09:18: Das ist ein extrem populärer Irrtum der Medizingeschichte.
00:09:22: Die Zelle verliert ihre Sensibilität nicht primär aus Selbstschutz.
00:09:26: Sie wird regelrecht von außen blockiert.
00:09:29: Blockiert?
00:09:30: Von was?
00:09:31: Und hier kommt der wahre Schildbürgerstreich der modernen Ernährungsmedizin ins Spiel Fructose.
00:09:37: Sie meinen die Tatsache, dass Fructose jahrelang völlig absurd als gesunde Alternative für Diabetiker empfohlen wurde?
00:09:44: Exakt.
00:09:45: Es ist fast schon tragikomisch wenn man darüber nachdenkt.
00:09:48: Man saß da und dachte großartig!
00:09:52: Fructoase wird insulinunabhängig verstoffwechselt.
00:09:55: der Blutzucker steigt direkt nach dem Essen nicht an also ist es sicher für Diabetes ein Trugschluss.
00:10:01: ja und fataler Erdturm wie zahllose Studien unmissverständlich dargelegt haben.
00:10:07: Glucose wird fast überall im Körper als Energie genutzt, vor allem in den Muskeln.
00:10:12: Fructose hingegen umgeht diese normalen Verteilungswege fast vollständig.
00:10:18: Sie landet zu beinahe hundert Prozent direkt in der Leber Und dort durchbricht sie.
00:10:24: die normalen Regulationsmechanismen Stellen sich ein Enzym namens Phosphorfruktokinase wie einen strengen Pferdner vor Der sagt, stopp!
00:10:33: Wir haben genug Energie.
00:10:35: Fructose ignoriert diesen Pferdner einfach.
00:10:38: Sie strömt ungebremst in die Leberzellen und zwingt die Leiber den Zucker direkt in Fett umzuwandeln – die sogenannte de novo lipogenese.
00:10:47: Fett aus dem
00:10:48: Nichts.".
00:10:49: Also gut das ist ein interessanter Punkt.
00:10:50: wenn gleich ich ihn quantitativ etwas anders einordnen würde.
00:10:55: Das Fructos in großen isolierten Mengen die Leba verfettet, das bestreite ich überhaupt nicht.
00:11:00: Aber wir müssen uns doch das Gesamtvolumen ansehen.
00:11:03: Das Volumen ist beim Fruchtsucker in Limonaden massiv?
00:11:07: Ja, aber der Körper eines Erwachsenen hat im müchternen Zustand gerade mal etwa vier Gramm Glucose im gesamten Blutkreislauf – Vier Gramm!
00:11:16: Wenn Sie jetzt eine ordentliche Portion Nudeln essen, überschwemmen sie das System in kürzester Zeit mit einem Vielfachen dieser Menge.
00:11:23: Nudel sind aber nicht das Hauptproblem der metabolischen Krise….
00:11:27: Die schiere Masse an Kohlenhydraten zwingt das System viel direkter in die Knie als diese isolierte Fructose-Mechanik.
00:11:34: Der größte Glukoseabnehmer ist unsere Skelettmuskulatur und genau dort entsteht die gravierendste Resistenz durch den Dauerbeschuss mit Insulin, aber genau da müssen wir doch klären warum der Muskelresistent wird.
00:11:50: Sie sagen Durchdauerbeschluss von Insulin ich sage durch toxische Funksprüche aus dem Fettgewebe.
00:11:57: Toxische Funksprüche?
00:11:59: Jetzt wird es aber abenteuerlich.
00:12:01: Nein, das ist reine Biochemie!
00:12:03: Das Fett, dass durch diese Fructose-Mast in und um die Organe herum entsteht – das viszerale Fett.
00:12:10: Das ist doch kein toter Speichersack... ...das ist nicht einfach ein Rucksack, den man mit sich herumträgt….
00:12:15: Es ist hormonell aktiv, das is klar.
00:12:17: Hochaktiv.
00:12:18: Fast wie ein eigenes Organ.
00:12:20: Es pumpt ununterbrochen entzündliche Botenstoffe, Zytokine in die Blutbahn, Resistin Tumornegrose-Faktor Alpha.
00:12:29: Diese Stoffe schwimmen zu den Muskelzellen und bildlich gesprochen, verkleben sie dort die Schlösser der Insulinrezeptoren.
00:12:36: Die Werte an den Touren streiken also nicht, Sie sind ausgesperrt!
00:12:39: Sie können die Tore nicht mehr öffnen weil das Schloss von entzündlichen Fettspam blockiert ist.
00:12:44: Die Resistenz entsteht, weil das Fettgewebe toxische Signale sendet noch lange, lange bevor der Muskel überhaupt voll ist.
00:12:51: Das bedeutet also Aus Ihrer Sicht funkt das Fettegeweber Also genauer gesagt die verfettete Leber und das Bauchfett permanent Störsignale an den gesamten Körper, die die Rezeptoren lahmlegen.
00:13:05: Ganz genau!
00:13:06: Und der Auslöser für diese spezifische Art der Organverfettung ist in unserer modernen Ernährung schlichtweg die flüssige industriell zugesetzte Fructose.
00:13:17: Denken Sie an die ganzen Limonaden mit High-Fructose Corn Syrup.
00:13:21: Das ist flüssiges Leberfett in Dosen.
00:13:24: Gut, nehmen wir mal an.
00:13:25: Das stimmt so absolut!
00:13:27: Wenn Fructose und dieses entzündliche Leberfett diese unsichtbaren Störsignale senden bevor der Blutzucker überhaupt nennenswert eskaliert dann stehen wir vor einem massiven diagnostischen Problem.
00:13:39: Wieso?
00:13:40: Na wie erkennen wir das denn rechtzeitig?
00:13:43: Denn in der klinischen Praxis verlassen wir uns ja fast ausschließlich auf Parameter des Glucosestoffwechselts.
00:13:49: Das bringt mich zu einer entscheidenden Frage Wenn das Fett das Primärproblem ist, warum diagnostizieren wir die Krankheit dann so verblüffend präzise über Glucose und Insulin?
00:14:00: Ich spreche vom Homa-R.
00:14:02: Ah der berühmte Homaindex!
00:14:05: Richtig – Der Homa ER Für mich der absolute Goldstandard in der Diagnostik der Insulinresistenz.
00:14:12: Die Berechnung ist bestechend logisch und basiert auf genau zwei Werten dem Nüchterninsulin und der Nüchterglucose Und blendet die Lipide komplett aus Weil er es kann?
00:14:22: Was uns dieser Wert sagt, ist phänomenal.
00:14:26: Er bildet die Leistungsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse und die Empfindlichkeit der Rezeptoren ab.
00:14:32: Ein Wert unter zwei bedeutet alles ist bestens.
00:14:35: Geht der Wert über zweikommer fünf schrillen die Alarmglocken.
00:14:39: Bei Werten über fünf sprechen wir von einem Manifestentyp Zwei-Diabetes.
00:14:43: Ja, das ist die mathematische Theorie dahinter.
00:14:46: Es ist klinische Praxis!
00:14:48: Wenn Fructose das Hauptproblem wäre?
00:14:50: Warum korreliert dann ein Index der das Fett völlig ignoriert so perfekt mit der
00:14:55: Krankheit?!
00:14:56: Er misst den Glukosestau vor dem Tor absolut fehlerfrei.
00:15:00: Verzeihen Sie – aber das überzeugt mich schlicht weg nicht und ich werde Ihnen genau erklären warum... Ich bitte darum!
00:15:07: Dass der Homa-IR in der Praxis korreliert, das bestreite ich nicht im Geringsten.
00:15:13: Aber sie verwechseln hier gerade den Rauchmelder mit dem Feuer.
00:15:16: Den Rauchmelder mitem Feuer?
00:15:17: Ja... Der Homa IR misst das Ergebnis der Katastrophe nicht die Ursache.
00:15:23: Um in ihrem hübschen Logistikbild zu bleiben, der Homo IR zeigt ihnen an dass die Lastwagen draufen hoopen und nichts mehr vorwärts geht.
00:15:32: Aber warum geht nichts
00:15:33: mehr?!
00:15:34: Weil drinnen im Lagerhaus bereits alles lichterloh brennt.
00:15:38: Naja, ein brennendes Lagerhaus würde man wohl auch von außen sehen?
00:15:42: Eben nicht sofort!
00:15:44: Wenn der Nüchtern Blutzucker und das Nüchternsulin im Homa IR steigen hat die Leber ihren Dienst als Puffa längst, längst aufgegeben.
00:15:53: Erinnern wir uns an die Biochemie.
00:15:55: Die Leber ist normalerweise dafür zuständig Glukose in der Nacht wohldosiert ins Blut abzugeben.
00:16:04: Ja.
00:16:04: Wird sie insulinresistent?
00:16:07: Sie reagiert nicht mehr auf das Stoppsignal des Insulins und schießt fröhlich weiter Zucker ins Blut, obwohl längst genug da ist!
00:16:15: Und dann erst dann steigen ihre Nüchternwerte diese so wunderschön in ihrem Homo-Eier berechnen.
00:16:22: Also ich muss zugeben die Metapher vom Rauchmelder ist rhetorisch stark – und es stimmt natürlich dass die Gluconeogenese in der Leber bei einer Insulinresistenz nicht mehr korrekt gebremst wird.
00:16:36: Dennoch bleibe ich dabei, selbst wenn die Leber den Blutzucker in der Nacht anhebt – so ist es doch der gewaltige Glukose-Einstrom nach jeder kohlenhydratreichen Mahlzeit, der das System primär in die Knie zwingt!
00:16:50: Aber gut… Wenn Sie sagen «der Homa AR warnt uns zu spät», weil das Feuer längs brennt Was ist dann Ihre diagnostische Alternative?
00:17:00: Wie wollen Sie das Lagerhaus
00:17:01: kontrollieren?".
00:17:02: Ich komme da von einem ganz anderen Seeg.
00:17:05: Ein Weg, der die Lipide – also die Blutfette in den Mittelpunkt stellt!
00:17:10: Ich bringe den Tügieindex ins Spiel.
00:17:13: Den Triglyceride-Glucoseindex.
00:17:16: Ah, der TÜG-Index... Er is so simpel wie genial….
00:17:20: er berechnet sich aus dem natürlichen Logarithmus von Triglysceriden mal Glucose.
00:17:25: Warum ist der meinem Verständnis nach Haus hoch überlegen?
00:17:29: Weil er das berücksichtigt, was oft Jahre vor dem Zusammenbruch des Glocose-Stoffwechsels passiert – die Entgleisung der Blutfette.
00:17:37: Sie nutzen also die Triglyceride als Frühwarnsystem.
00:17:41: Genau!
00:17:42: Triglysceride sind im Grunde die Fette, die die Leber aus der überschüssigen Fructose und den Kohlenhydraten zusammenbaut und ins Blut abgibt.
00:17:50: Wenn wir nur Insulin und Glucose anstarren wie das Kaninchen die Schlange, verpassen wir das Zeitfenster in dem diese Fette das System vergiften.
00:17:59: Das heißt ein hoher Wert beim TÜG-Index... ...wingt uns dazu die Blutfette endlich als primären Gefahren Indikator ernst zu nehmen.
00:18:07: Typischerweise ein Wert über acht Komma Acht!
00:18:10: Er ist quasi das Audit des Lagerhauses bevor die Tore geschlossen werden.
00:18:15: er zeigt uns Achtung hier wird gerade massiv fett synthetisiert Die Zytokine werden beitfeuern.
00:18:22: Das ist in der Tat ein starkes Argument, ich muss anerkennen dass die Einbeziehung der Triglyceride beim TÜG-Index den Blickwinkel extrem sinnvoll erweitert vor allem weil es ein echt kostengünstiges Routinetool im Labor ist.
00:18:35: Eben!
00:18:35: Kostet fast nichts zeigt aber alles.
00:18:38: Es illustriert auf wunderbare Weise wie untrennbar der Kohlenhydrat und der Fettstoffwechsel miteinander verwoben sind.
00:18:44: Wenn wir zu viele Kalorien aufnehmen wird der Überschuss natürlich zur Fettsäure Synthese umgeleitet.
00:18:50: Wenn wir nun dieses Audit haben und feststellen, das System ist überlastet.
00:18:55: Egal ob wir jetzt primär den Fokus auf ihre fructose Lipogenese oder auf meine Glukosespitzen legen – dann müssen wir über den Brandschutz reden!
00:19:06: Die Therapie?
00:19:07: Die Intervention ja….
00:19:09: denn interessanterweise scheinen Nahrungsfasern also Ballaststoffe für beide Probleme das universelle Gegenmittel zu sein.
00:19:17: Ballaststoffe sind zweifellos essentiell, aber es ist extrem wichtig genau zu erklären wie und wo sie wirken.
00:19:25: Denn auch da herrschen in der Leinsphäre gewaltige Missverständnisse.
00:19:29: Lassen Sie mich dazu mal die physikalische Perspektive aufmachen.
00:19:33: Die Systematik der Ballaststoffe ist faszinierend.
00:19:37: Wir sprechen hier von Kohlenhydraten, die unser Körper im Dünndarm gar nicht selbst durch Enzyme zerschneiden kann.
00:19:43: Der Körper ignoriert sie quasi enzomatisch.
00:19:46: Richtig, wenn wir jetzt wasserlösliche Ballaststoffe betrachten nehmen wir Pektine aus Äpfeln oder Schleimstoffen wie Psylium besser bekannt als Flosamen dann haben die eine herausragende Eigenschaft.
00:19:58: Wenn die im Magen und Dündar mit Wasser in Berührung kommen bilden Sie hochviskose Zähegehle.
00:20:05: das ist reine Mechanik ein Gehelfilter sozusagen.
00:20:08: exakt Stellen sich vor, dieses Gel legt sich wie ein schützender Filter um unseren Speisebrei.
00:20:14: Was passiert?
00:20:16: Die Glucose und auch die Fette können nicht mehr so rasend schnell durch die Darmwand ins Blut schießen!
00:20:25: Es bremst also den Nährstofftsunami ab.
00:20:28: Ganz genau, es kappt die Spitzen!
00:20:30: Anstatt dass unser Blutzucker nach dem Essen wie eine Rakete nach oben schießt und meine beschriebene Panikinsulin-Ausschüttung erzwingt, tröpfelt die Energie ganz entspannt ins System.
00:20:41: Das System bleibt ruhig – die Rezeptoren müssen nicht herunterregulieren.
00:20:45: Und hier möchte ich eine Brücke zu ihrer Fructose Theorie schlagen.
00:20:50: Ist es nicht so, dass der einfache Ersatz von raffinierten Kohlenhydraten durch intakte Lebensmittel also wo der Zucker noch in seiner natürlichen Zellwandmatrix verpackt ist insgesamt viel wirkungsvoller ist als sich isoliert auf die Fruktose einzuschießen?
00:21:05: Eine Karotte enthält schließlich auch Fructose.
00:21:08: Aber eben verpacked Richtig!
00:21:10: Durch das schützende Ballerststoff Letzwerk ist diese Fruktase metabolisch völlig harmlos.
00:21:16: dass die Fructose im intakten Apfel oder der Karotte harmlos ist, das stimme ich ihnen vollkommen zu.
00:21:22: Niemand in der ernsthaften Ernährungsmedizin dämonisiert ein Stück Obst – Die Gefahr geht von der isolierten künstlich konzentrierten Fructase aus.
00:21:33: Genau die!
00:21:34: Aber um auf ihre Erklärung zu den Ballaststoffen zurückzukommen….
00:21:39: Das Gel im Dündarm ist ein toller physikalischer Effekt.
00:21:43: Es ist ein großartiger Bremsklotz.
00:21:46: Aber der wahre Wert der Ballaststoffe offenbart sich erst eine Etage tiefer im Kolon, also im Dickdarm.
00:21:55: Ah!
00:21:55: Sie meinen die bakterielle Fermentation?
00:21:57: Richtig – Im Dickd arm sitzen Billionen von anaeroben Darmbakterien unser Mikrobiom.
00:22:05: Für diese sind diese Ballaststoffe etwa Inulin ein absolutes Festmal.
00:22:10: sie fermentieren diese Fasern Und das Endprodukt dieser Fermentation ist keine Mechanik mehr, das ist reine biochemische Magie.
00:22:19: Kurzkettige Fettsäuren.
00:22:21: Exakt!
00:22:22: Acetat, Propionat und Putirat Das heißt diese Fettsaueren wandern aus dem Dickdarm zurück in den Körper und modulieren dort aktiv den Stoffwechsel?
00:22:32: Ganz genau Sie werden von der Darmschleimhaut aufgenommen.
00:22:36: Putirad zum Beispiel ernährt die Darmzellen direkt und hält die Darmbarriere dicht sodass keine Entzündungsstoffe ins Blut gelangen.
00:22:46: Andere wandern direkt zur Leber und helfen ihr, den Fettstoffwechsel zu regulieren.
00:22:51: Aber – und das ist jetzt ein gewaltiges Aber!
00:22:55: Oh!
00:22:56: Hier muss sich eine sehr eindringliche Warnung aussprechen weil ihre physikalische Gelargumentation das vielleicht fälschlicherweise suggeriert hat.
00:23:05: Weil Laststoffe sind kein Freifahrtschein.
00:23:08: Wie meinen Sie das konkret?
00:23:09: Naja, selbst die Ballaststoffreichste am besten fermentierte Ernährung der Welt kann die toxischen Effekte von exzessivem Fructose-Sirup nicht ungeschehen machen.
00:23:19: Sie können sich nicht mittags einen Liter stark gesüßte Limonade hineinschücken und dann glauben ein Löffel in Wasser gerührte Flosamenschalen würde ihre Leber vor der Verfettung retten!
00:23:30: Der Löffelflosammenschalen als moderner Ablassbrief.
00:23:33: Schön gesagt ja... Der Ballaststoff bremst vielleicht die Glucose, aber die in der Limonade gelöste Fructose rauscht trotzdem in die Leber und startet dort die Fettsynthese.
00:23:44: Ein Balststoffpräparat repariert nicht den massiven biochemischen Schaden, den isolierte flüssige Fructase anrichtet.
00:23:52: Ein sehr prägnantes Bild.
00:23:53: Der Löffel flohsamen Schalen taugt also nicht als Ablassbrief für die Limonade, ich denke an diesem Punkt treffen sich unsere Argumentationslinien auf eine sehr fruchtbare Weise?
00:24:04: Das denk' ich auch!
00:24:05: Die Nahrungsfasern entfalten ihre schützende Rückung eben nicht als isolierte Kapsel, die man zu einer ungesunden Mahlzeit wirft.
00:24:12: Sie müssen in ihrem natürlichen biologischen Verbund konsumiert werden – als komplexe Struktur.
00:24:17: Ja, die Matrix des Lebensmittels ist entscheidend.
00:24:21: Wenn wir intakte Lebensmittel essen, volles Korn, Hösensfrüchte viel Gemüse.
00:24:26: Dann muss unser Verdauungstrakt von der ersten Sekunde anarbeiten!
00:24:30: Wir kauen länger, der Magen wird gedehnt, Sättigungs-Hormone werden ausgeschüttet – all das gehört zum
00:24:35: System.".
00:24:36: Und genau durch diese intakte Struktur umgehen wir beide Pathologien die wir heute so intensiv diskutiert haben.
00:24:43: Wenn die Kohlenhydrate verpackt sind, verhindern wir den formiergefürchteten rasanten Glucosesbike, und den Rezeptorabbau in den Muskeln.
00:24:52: Richtig!
00:24:53: Gleichzeitig vermeiden wir die von Ihnen kritisierte massive, ballaststofffreie Fruktoseflut, die in der Leber zu dieser unkontrollierten Fetteinlagerung führt... ...und den toxischen Zytokinsignalen.
00:25:04: Es scheint als ob der Kollaps des Systems sei es nun zuerst an der Tür des Glukosetransporters oder direkt beim Audit durch die Triglyceride durch denselben grundlegenden Übeltäter ausgelöst wird Die industrielle Isolation von Nährstoffen.
00:25:20: Wir haben den Zucker aus seinem schützenden Ballaststoffkäfig befreit und unseren Stoffwechsel damit restlos überfordert.
00:25:27: Exakt!
00:25:28: Die Evolution hat uns nicht auf hochkonzentrierte Nährstofflösungen ohne Sättigungssignale vorbereitet, Und dieser Diskurs heute zeigt ja auch eindrücklich wie gefährlich es ist wenn die Medizin oder die Gesellschaft den Stoffwechsel zu eindimensional betrachtet Wie mit den Diabetikersüßigkeiten?
00:25:45: Genau Wir haben jahrzehntelang Diabetikern spezielle Süßigkeiten mit Fruktose angedreht.
00:25:51: Wir haben den Blutzuckerspiegel auf dem Papier flach gehalten, uns dabei auf die Schulter geklopft und währenddessen ließen wie ihre Lebern verfetten und ruinierten ihre
00:25:59: Blutfettwerte.".
00:26:01: Ein historischer Fehlschlag.
00:26:03: Das war ein evidenzfreier Fehler monumentalsten Ausmaßes.
00:26:08: Typ zwei Diabetes ist eben keine simple Zuckerkrankheit, die man austricksen kann indem er einfach einen anderen Zucker nimmt.
00:26:14: Es ist ein systemisches Versagen von Glukose und Fettsstoffwechsel.
00:26:18: Wenn heute im Labor der TIGO-Index steigt, dann wissen wir, dass der Brand hinter verschlossenen Türen längst schwerlt.
00:26:25: Wir lernen uns dem Ende unserer heutigen Analyse – ich möchte die Erkenntnisse noch einmal verdichten!
00:26:31: Aus meiner Perspektive bleibt die massiv beschleunigte übermäßige Glucoseaufnahme Ibaufbeicheldrüse pumpt im Dauer-Akord, bis sie irgendwann aufgibt.
00:26:49: Während die Rezeptoren an den Muskelzellen vor der osmotischen Flut kapitulieren und Indizes wie der Homa AIR zeigen uns dieses Versagen nach wie vor sehr präzise an.
00:27:01: Wer diese Spikes unter Kontrolle hält bedient den wichtigsten Hebel!
00:27:05: Und ich halte mein Plädoyer für den Blick auf die Lipide aufrecht.
00:27:09: Fructose und die durch sie getriebenen Neubildung von Fetten in der Leber sind für mich das fundamentale Übel, dass den Dominoeffekt überhaupt erst anstößt.
00:27:17: Das entzündliche wisserale Fett?
00:27:20: Richtig!
00:27:21: Es blockiert die Rezeptoren von außen.
00:27:23: Ohne diese massive Fettproduktion, die wir wunderbar früh am Tügelindex ablesen könnten würde das System viel länger stabil bleiben.
00:27:31: Die Blutfette sind unser wahres Frühwarnsystem.
00:27:34: Dennoch haben wir bemerkenswerte Konvergenzpunkte gefunden.
00:27:37: Wir sind uns absolut einig, dass nicht der Kohlenhydratstoffwechsel an sich defekt ist sondern die moderne hochgradig verarbeitete Nahrung das Kernproblem darstellt.
00:27:49: Ohne jeden Zweifel!
00:27:50: Die Reduktion von Lebensmitteln auf reine nackte Makronährstoffe ohne ihre schützende faserige Matrix Vor allem ohne die für das Mikrobiom essentiellen Ballaststoffe ist ein todsicheres Rezept für ein metabolisches Desaster.
00:28:05: Dem kann ich uneingeschränkt zustimmen!
00:28:08: Wer seine Ernährung nicht kritisch hinterfragt, wer den Zucker aus dem Supermarktregal isoliert betrachtet, der spielt im Grunde russisches Roulette mit seinem Stoffwechsel.
00:28:17: Wir werden heute keinen von uns zum Gewinner ausrufen Denn die Pathophysiologie des Menschen isst schlicht zu komplex für einfache Schwarz-Weiß Antworten.
00:28:26: Ob nun das Feuer im Fettgewebe beginnt oder der Glucose-Stau die Rezeptoren überlastet, die Konsequenz bleibt dieselbe.
00:28:33: Wir ermutigen Sie sich mit Ihren eigenen metabolischen Markern auseinanderzusetzen.
00:28:38: Fragen sie bei der nächsten Blutuntersuchung nicht nur nach dem Nüchternblutzucker.
00:28:43: Schauen Sie sich auch Ihr Insulin und vor allem Ihre Triglyceride genau an!
00:28:48: Die bereitgestellten Quellenmaterialien zu unserer Diskussion bieten ihnen noch viel tieferen Einblicke in die faszinierende Maschinerie unseres Stoffwechsels.
00:28:57: Und denken Sie immer an das Bild von heute!
00:29:00: Ihr Körper ist ein meisterhaft und feinkonstruiertes Logistikzentrum, lassen sie nicht die falschen hochkonzentrierten VIP-Gäste durch die Hintertür hinein, die im Lagerhaus Chaos stiften... ...und überfordern sich nicht die Werte an den Toren mit endlosen hupenden Karawannen.
00:29:17: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal bei The Debate.
00:29:20: Auf Wiedersehen!
00:29:22: Ja, interessante und auch teilweise spaßige kontroverse Debatte über die verschiedenen Kohlenhydratmodule.
00:29:32: Und wie sie in dem Thema metabolisches Zentrum oder auch Diabetes einzubauen sind.
00:29:38: Jetzt möchte ich beginnen mit dem Buch-Tipp.
00:29:42: über das Buch der Glucose Trick Wir hören können geht es da im Wesentlichen über die Glucase.
00:29:46: Ich habe gerade schon von den beiden Hosts gehört Wie wichtig Glucos ist aber auch andere Inhaltsstoffe wie Fructose.
00:29:55: Aber jetzt geht es darum, dass ihr erstmal erfahrt wo dieses wichtige Element dieser wichtigen Nährstoffglockose überhaupt herkommt.
00:30:06: Hört also rein!
00:30:07: Stell dir einfach mal diesen winzigen zerbrechlichen grünen Trieb vor der sich im Frühjahr durch die dunkle kalte Erde nach oben kämpft.
00:30:16: Ich nenne ihn unheimlich gerne Jerry.
00:30:19: Jerry steht da im lackten Dreck Und er hat im Grunde nichts außer ein paar Sonnenstrahlen, die ihn wärmen und der Luft, die ihm umgibt.
00:30:28: Und doch durch ein pures Wunder schafft es dieser kleine Jerry aus dem Nichts Materie zu erschaffen!
00:30:36: Er nimmt das unsichtbare Kohlendioxid aus der Luft saugt ein bisschen Wasser aus dem Boden und fängt das Licht ein – und daraus webt er Glucose.
00:30:46: Das ist kein kalter mechanischer Fabrikprozess Frank.
00:30:49: Das ist wie ein liebevoller Schöpfungsakt.
00:30:52: Ein Molekül, das buchstäblich die Basis für fast alles Leben auf dieser Erde legt.
00:30:57: Hm, Cherrydirtrieb!
00:30:59: Das ist eine sehr poetische Metapher Maria... Aber weißt du was daran das Faszinierende ist?
00:31:06: Die Menschheit hat ja jahrhundertelang überhaupt nicht verstanden woher diese Masse eigentlich kommt.
00:31:12: Man dachte schlicht Bäume essen Dreck.
00:31:14: Bis in die sechzehnhundertvierziger Jahre, als der flämische Arzt Johann Baptista von Helmond ein wirklich legendäres extrem geduldiges Experiment gestartet hat.
00:31:25: Er nahm einen kleinen Weidenschössling mit einem Startgewicht von exakt zwei Komma Zwei fünf fünf Kilogramm.
00:31:31: Den pflanzte er in ein Gefäß mit genau neunzig Kilogramms absolut trockener Erde und dann tat er fünf jahrelang nichts außer diesen Baum mit destilliertem Wasser zu gießen.
00:31:43: Das ist eine unglaubliche Geduld.
00:31:45: Was kam denn am Ende dabei heraus?
00:31:50: Und von den ursprünglichen neunzig Kilogramm fehlten, halte ich fest gerade einmal etwa siebenundfünfzig Gramm.
00:32:14: Der Baum hatte seine gewaltige Masse also eben nicht aus dem Boden gesaugt – er hatte sich buchstäblich aus der Luft und dem Wasser
00:32:21: ernährt.".
00:32:21: Das ist so wunderschön!
00:32:32: Das zeigt doch, dass die Natur nicht einfach nimmt und raubt.
00:32:36: Sie erschafft etwas aus dem was scheinbar gar nicht da ist – aus dem Unsichtbaren!
00:32:42: Wenn wir heute in die Baumkronen schauen sehen wir eigentlich gefrorenes Licht und geraunte Luft.
00:32:48: Meinst du nicht auch?
00:32:49: Gefroren es Licht.
00:32:50: Du hast wirklich eine Ader für diese Bilder.
00:32:53: Chemisch gesehen ist es der sogenannte Kelvin-Benson-Bessem-Kreislauf, für dessen Aufklärung Melvin Kelvin übrigens nineteenhundertsechzig den Nobelpreis für Chemie erhalten hat.
00:33:04: Die Pflanze nutzt die Energie der Photonen um in einem hochkomplexen zyklischen Prozess Kohlendioxidmoleküle zu fixieren.
00:33:12: Wenn man sich das mal mathematisch verbildlicht Es ist als würde man eine reichhaltige nahhafte Linsensuppe kochen Aber die Zutatenliste besteht ausschließlich aus Wind und warmem Sonnenschein.
00:33:24: Und das Endprodukt dieser kosmischen Küche ist eben das Glucose-Molekül!
00:33:33: die alle von dieser einen Glucose abstammen und doch so völlig unterschiedliche Charaktere haben.
00:33:55: Und die Pflanze nutzt diese Bausteine auf ganz unterschiedliche Weise, je nachdem was sie gerade braucht.
00:34:01: Nehmen wir zum Beispiel die Stärke.
00:34:02: Eine Pflanzen kann ja nachts keine Fotosynthese betreiben wenn es dunkel oder stark bewirkt ist also muss sie vorsorgen.
00:34:09: Sie produziert tagsüber mehr Glucase als sie verbraucht und lagert sie für schlechtere Zeiten ein.
00:34:15: Aber Glukose ist flüchtig, sie neigt dazu einfach davon zu laufen.
00:34:19: Wie eine Horde aufgeregter Schulkinder wenn die Pausenglocke läutet – alle rennen wild durcheinander!
00:34:25: Und da kommen ganz wunderbare kleine Helfer ins Spiel… Die Enzyme.
00:34:29: Sie fungieren quasi wie geduldige Schulassistenten.
00:34:32: Sie nehmen die Glukosemoleküle sanft an die Hand, linke Hand an rechte Hand, linke hand an rechter Hand, hunderte und tausende Male bis eine geordnete lange Kette
00:34:42: entsteht.".
00:34:43: Und diese Kette, diese disziplinierte Reihe – das ist die Stärke.
00:34:48: Die läuft nicht mehr weg und lässt sich hervorragend in den Wurzeln und Samen
00:34:52: speichern.".
00:34:52: Also!
00:34:53: Das erste Geschwisterkind isst die Stärke... ...und wenn wir uns die Sterke vorstellen….
00:34:58: …dann ißtas wie ein wildes Gewusel von Glukose-Kindern auf dem Pausenhof.
00:35:03: Die sind voller Energie, rennen kreuz und quer.
00:35:07: Und damit da kein Chaos entsteht gibt es die Enzyme.
00:35:10: Das sind unsere sanften geduldigen Schulassistenten.
00:35:14: Die nehmen die wilden Kinder an die Hand, bei der Stärke läuft das ganz ordentlich ab!
00:35:19: Die linke Hand des einen Kindes fasst die rechte Hand des nächsten Kindes.
00:35:24: Sie bilden lange wunderschöne Ketten, die sich manchmal sogar verzweigen und weil diese Ketten so kompakt und friedlich sind kann die Pflanze sie wunderbar in ihren Wurzeln abspeichern wie zum Beispiel in einer Kartoffel oder in Getreidekörnern.
00:35:40: Das ist pure gespeicherte Energie, die ganz friedlich darauf wartet abgerufen zu werden.
00:35:45: Genau, Zellulose ist im Grunde die C-Schwester der Stärke.
00:35:49: aber während bei der Stärke die Glucosekinder ordentlich Hand in Hand gehen verbindet das Enzym für Zellule jeweils eine Hand mit einem Fuß.
00:35:58: dadurch entsteht ein unglaublich stabiles CS Gewebe.
00:36:02: es ist wie der Mörtel zwischen den Ziegelsteinen.
00:36:05: zellulosse sorgt dafür dass Pflanzen stabil in die Höhe wachsen können ohne beim kleinsten Windhauch umzukippen.
00:36:12: Sie steckt in Stämmen, Ästen, Blüten und Blättern – und wir Menschen nutzen diese Zellulose schon seit den alten Ägyptern, um Papier herzustellen!
00:36:22: Wenn sie also ein gedrucktes Buch über Glucose lesen, halten sie quasi Glocose auf Glucase in den Händen.
00:36:28: Ist das nicht ein faszinierender Gedanke?
00:36:30: Oh, das zweite Geschwisterkind ist die zähle unerschütterliche Zellulose.
00:36:36: Hier läuft es im Klassenzimmer ganz anders ab….
00:36:39: Die Kinder verbinden sich nicht Hand in Hand, sondern Hand an Fuß.
00:36:43: Jedes zweite Glokosekind stellt sich sozusagen auf den Kopf und durch diese verrückte umgedrehte Verbindung entsteht eine Kette die so fest, so starre und unbezwingbar ist das kein normaler Sturm sie brechen kann.
00:36:59: Das ist der unzerstörbare Mörtel der Natur.
00:37:03: Zellulose gibt den Pflanzen ihre Struktur.
00:37:05: Sie formt die Stämme der riesigen Mamutbäume.
00:37:09: Und weißt du was das Schöne ist?
00:37:12: Das Buch, dass wir gerade besprechen – der Glukosetrick.
00:37:16: Die Seiten die wir umblättern sind im Grunde gepresste Zellulose.
00:37:20: Wir halten also die umgedrehten Glukosekinder direkt in unseren Händen.
00:37:25: Diese vier Geschwister bilden zusammen die große Familie der Kohlenhydrate.
00:37:29: Aber wie kommt diese botanische Familie nun in unserem eigenen Körper?
00:37:33: Das ist der Moment, indem die Menschen die Bühne betreten.
00:37:36: Wir Menschen können zwar keine Photosynthese betreiben, aber unser Körper läuft mit genau demselben biologischen Treibstoff wie die Pflanzen.
00:37:43: Mit Glucose.
00:37:45: Jede unserer Billionen Zellen braucht ununterbrochen Glucase um zu funktionieren – die Muskelzellen zum bewegen, die Gehirnzellen vom Denken, die roten Blutkörperchen für den Sauerstofftransport.
00:37:56: Pro Sekunde verbrennt unser Körper fast acht Trillionen Glucosemoleküle.
00:38:01: Um uns das bildlich vorzustellen, wäre jedes Glukosemolekül ein Sandkorn würden wir alle zehn Minuten den gesamten Sand aller Strände unserer Erde verfeuern.
00:38:10: Der Energiebedarf unseres Körpers ist also gigantisch und da wir uns nicht einfach in die Sonne stellen können um Glucose zu erzeugen müssen wir sie essen.
00:38:18: Oh ja!
00:38:19: Die Nummer drei ist die Fructose.
00:38:30: Und sie hat eine ganz bestimmte Aufgabe in der Natur.
00:38:33: Sie will verführen!
00:38:35: Die Pflanzen packen die Fruktose in ihre reifen Früchte, um Tiere anzulocken.
00:38:41: Wenn ein Reh oder ein Vogel diese süße Frucht frisst verbreitet es ganz nebenbei die Samen der Pflanze.
00:38:48: Fructose ist also – ja-, ein evolutionärer Liebesbrief an die Tierwelt Aber chemisch und da weißt du sicher mehr Verhält sie sich in unserem Körper ganz anders als ihre Schwester Glucose.
00:39:00: Das zeigt so schön, wie lebendig Biologie ist wenn wir Sie an uns selbst erfahren!
00:39:05: Aber wie ist das mit dem Obst?
00:39:06: Das schmeckt ja von Anfang an süß.
00:39:08: Obst enthält freie Glucase die wir direkt aufnehmen können aber eben auch Fructose und Saccharose also die Kombination aus beiden.
00:39:17: Die Saccharos wird von einem speziellen Enzym blitzschnell in Glucosse und Fructouse zerlegt.
00:39:23: Ein Teil der Fructose wird im Dünndarm in Glucose umgewandelt, der Rest bleibt Fructase und gelangt so in unserem Blutkreislauf.
00:39:32: Aber das Wichtigste was wir verstehen müssen ist dass unser Körperfructose überhaupt nicht für die normale Funktion unserer Organe braucht!
00:39:38: Wenn wir also heute viel mehr süße Dinge essen als früher fluten wir unseren Körper mit Fructese, die eigentlich gar nicht benötigt wird.
00:39:47: Und was passiert mit dem vierten Geschwisterchen der Sacharose?
00:39:50: Da wird es besonders spannend.
00:39:52: Genau Das vierte Geschwisterkind ist die Sacharose.
00:39:56: Und das ist im Grunde eine innige Umarmung aus zwei Welten – ein Glukosekind und ein Fructosekind halten sich ganz fest an den Händen!
00:40:06: Die Pflanze nutzt diese Kombination als ihr Reisespeichermolekül, um Energie von den Blättern in andere Teile zu transportieren.
00:40:15: Und wir?
00:40:16: Wir Menschen kennen diese Verbindung heute im Alltag.
00:40:22: Siehst du, wie faszinierend das ist?
00:40:24: Ob Kartoffelstärke.
00:40:26: Das Holz eines Baumes.
00:40:27: Die Süße einer Erdbeere oder der Zucker im Café – alles stammt von demselben elastischen wunderbaren Elternteil ab!
00:40:36: Der Glucose.
00:40:37: Das ist fasziniert.
00:40:38: Ballaststoffe, Stärke, Fructose und Sacharose.
00:40:42: Sie stammen alle vom selben Ursprung ab.
00:40:45: Der Glukose die Jerry damals aus dem Sonnenlicht erschaffen hat.
00:40:49: Im Jahr nineteenhundertneunundsechzig gaben Wissenschaftler dieser großen Familie den offiziellen Namen Kohlenhydrate, abgeleitet vom Kohlenstoff und dem Wasser.
00:40:59: Und innerhalb dieser Familie gibt es die Untergruppe der Zucker zu der die kleinsten Moleküle gehören – Blukose, Fructose und Sacharose.
00:41:09: Obwohl wir keine Kohlenhydrate essen müssen um zu überleben weil unsere Leber über die Gluconeogenese selbst Glukose aus Fett und Proteinen herstellen kann, sind sie seit Jahrmillionen ein natürlicher Teil unserer Ernährung.
00:41:22: Solange wir sie so essen wie die Natur sie uns schenkt verpackt in einen Schützen des Netzs aus Ballaststoffe.
00:41:29: Ach Trillionen!
00:41:30: Das verschlägt mir glatt den Atem... Und wir spüren das gar nicht während wir hier sitzen und reden.
00:41:37: aber das ist genau der Grund warum wir essen müssen.
00:41:40: Die Pflanzen können sich einfach in die Sonne stellen und ihre Linsensuppe kochen.
00:41:45: Wir Menschen müssen uns diese Energie mühsam von außen holen, indem wir die Pflanzen oder die Tiere, die sie gegessen haben zu uns nehmen.
00:41:53: Und dieser Prozess – dieser wunderbare Tanz der Energiegewinnung beginnt ja nicht erst im Magen!
00:42:00: Er beginnt mit einem ganz einfachen fast magischen Experiment das wir alle aus der Schule kennen dem Weißbrotexperiment.
00:42:09: Auf Wiedersehen und denken Sie daran, beim nächsten Bissen kurz in sich hinein zu spüren.
00:42:13: Ihr Körper spricht mit Ihnen!
00:42:15: Oh das ist so ein schöner Moment!
00:42:17: Stell dir vor du nimmst ein Stück trockenes Weißbrot.
00:42:21: Am Anfang schmeckt es nach fast nichts Einfach neutral Vielleicht ein bisschen staubig Aber dann fängst Du an zu kauen Und du kaust weiter Eine Minute lang Ganz geduldig Und plötzlich auf einmal passiert etwas auf Deiner Zunge.
00:42:38: Das Brot wird süß.
00:42:40: Das ist kein Zaubertrick, sondern in unserem Speichel arbeitet ein Enzym namens Alphaamylase.
00:42:47: Ich stelle mir die Alphaarmylase wie eine kleine unheimlich fleissige und liebevolle Schere vor.
00:42:54: Sie läuft an den langen ordentlichen Stärkeketten des Brotes entlang Und schnippelt sie Schnipschnapp In winzige Glucose-Einheiten auf.
00:43:04: Aus der geschmacksneutralen Stärke wird auf einmal pure, süße Glucose direkt auf deiner Zunge.
00:43:10: Genauso ist es!
00:43:11: Die Alpha amylase spaltet die Alpha-I-IV-glycosidischen Bindungen der Stärke auf.
00:43:15: dadurch entstehen Malthose und schließlich freie GlucOSE, die von den Geschmacksknospen als Süß wahrgenommen werden.
00:43:23: Aber jetzt müssen wir über das schwarze Schaf der Familie sprechen wenn man so will – die Cellulose.
00:43:29: Warum funktioniert das mit ihr nicht?
00:43:31: Wenn wir auf einem Stück Holz oder auf einem Blatt Papier herumkauen, wird es egal wie lange wir kauen niemals süß.
00:43:38: Weil unsere kleinen Enzymscheren die Alphaarmylasen spezialisiert sind.
00:43:45: Sie können nur die Hand in Handverbindung der Stärke schneiden.
00:43:49: wenn sie auf die Zellulose treffen wo die Kinder ja alle umgedreht also Hand an Fuß stehen dann stehen unsere Scheren ratlos davor.
00:43:58: sie passen einfach nicht in das Schloss.
00:44:01: Die Zellulose bleibt für uns unknackbar.
00:44:04: Aber weißt du was, Frank?
00:44:06: Das ist kein Fehler der Natur sondern ein absoluter Segen!
00:44:11: Diese unverdauten Ballaststoffe sind das Beste, was uns passieren kann.
00:44:15: Ein
00:44:15: Segen?!
00:44:17: Für viele Menschen klingen Ballaststoffe ja eher nach unverdaulichem Ballast den man irgendwie mitschleppt.
00:44:23: Warum ist das biochemisch so wichtig?
00:44:26: Weil sie wie ein sanfter liebevoller Besen durch unseren Darm fegen.
00:44:30: Da wir sie im Dünndarm nicht aufspalten können, rutschen Sie unbeschadet weiter nach unten in den Dickdarm.
00:44:38: Und dort wartet unser Mikrobiom – Billionen von winzigen fleißigen Bakterien die unglaublich neugierig auf uns sind und sich nach genau dieser Nahrung sehnen!
00:44:49: Für sie ist die Zellulose ein Festmal.
00:44:52: Sie fermentieren sie und stellen daraus kurzkettige Fettsäuren her, Es ist, es ist ein wunderbarer Kreislauf der Fürsorge.
00:45:06: Was wir selbst nicht nutzen können, füttert die treuen Helfer in unserem Inneren.
00:45:11: Ein sanfter Besen, der das Mikrobiom füttern.
00:45:15: Ja, das trifft es medizinisch tatsächlich auf den Punkt!
00:45:18: Ohne diese unverdaulichen Strukturen würde unser Speisebrei viel zu schnell reserviert werden was wiederum zu massiven Glucosespitzen im Blut führen würde.
00:45:27: Die Ballaststoffe verlangsamen die Aufnahme der Glucose und halten das System in Balance.
00:45:32: Genau so ist es!
00:45:34: Es geht immer um die Balance, um das Zusammenspiel dieser wunderbaren Geschwister.
00:45:40: Und ich denke, dass ist ein fantastischer Punkt, um für heute aufzuhören.
00:45:44: Es hat mir wieder riesigen Spaß gemacht Frank.
00:45:47: Mir auch Maria dann bis zum nächsten Mal.
00:45:49: Ja Glucose und das Thema wo kommt Glucosä her?
00:45:53: Das große Thema Photosynthesin unglaublich fantastische Erfindung der Natur.
00:46:03: Man müsste sich vorstellen, man könnte die Fotosynthese beschleunigen und möglicherweise industriell nutzen und vor allem dann auch Kohlenstoff CO² bei unserer CO²-Überflutung und wir müssen CO² einsparen in Baustoffe wie Zellulose oder auch Holz künstlich herstellen.
00:46:23: die Sonnenenergie, die Bäume ja nutzen müsste dann eben auch genutzt werden.
00:46:26: Das hochspannende Sache!
00:46:27: Ich weiß gar nicht wie da die Forschung ist.
00:46:28: ich glaube ich werde das Thema Photosynthese in den nächsten Folgen nochmal genau beleuchten.
00:46:32: eine Sache so Fotosynthesie isst Auch dass wir dich unten in den Show-Nutz noch ein bisschen vertiefen.
00:46:37: es gab früher die Theorie ich weiss gar nicht ob sie bewiesen ist das werde ich nochmal nachforschen der endokarionten Symbiose oder Endokarionen Vereinigung und das war eben eine Hypothese Es irgendwann mal blau und grün Algen gab.
00:46:54: Und diese Algen sich vereint haben, ich vertiefe das nochmal, ich werde es unten auf alle Fälle verlinken und dann in der nächsten Folge noch einmal darauf eingehen weil die Entstehung der Fotosynthese auch überhaupt in der Evolution und damit natürlich auch das entstehen des Sauerstoffs auf der Erde also des freien Sauerstoffes weil die ja nun auch die Pflanzen freien Sauerstoff ausatmen, zumindest ins Taksüber wenn die Sonne scheint.
00:47:18: Das ist hoch hoch interessant!
00:47:20: Jetzt geht es aber weiter, dass ihr überhaupt erst mal erfahrt wer ist denn überhaupt?
00:47:23: Die Autoren des Buches und wie ist sie zu dem Buch gekommen?
00:47:30: Also das war eigentlich der Anlass, dass sie dieses Buch geschrieben hat und das alleine erscheint eine ganz spannende Lebensgeschichte Und es geht auch darum schon erste Tipps zu erfahren.
00:47:38: Das sind also wirklich mehrere Tipps.
00:47:42: Und auch warum ihr euren Glucose-Spiegel überhaupt Zuckerspiegel und vor allem den Bereich Zuckerkreislauf.
00:47:51: Aus Zucker wird ja letztendlich auch Fett und Fettsäuren, also da ist Fett auch gleich wieder mit dabei.
00:47:56: Auch wenn es separat behandelt wird.
00:47:57: das werden euch als... Host als KI-Host und Maria, die ihr gerade schon gehört habt.
00:48:04: Wir würden euch das Buch noch weiter vertiefen auch so interessant motivieren dass ihr euch das bestimmt hinterher bestellt.
00:48:11: ich habe es mir nun auch gelesen.
00:48:13: Es gab da diesen einen Moment Frank dieser eine furchtbare Moment auf Hawaii der wirklich alles verändert hat.
00:48:22: Jesse also Jessie in Chos P steht oben an diesem wunderschönen Wasserfall Die Sonne brennt Der Dschungel riecht nach feuchter Erde und sie... ...sie springt.
00:48:34: Aber sie springt nicht einfach nur ins Wasser, Sie stürzt ab!
00:48:38: Ein Sturz aus über zehn Metern Höhe direkt auf die Klippen.
00:48:43: Und als sie aufschlägt hört sie dieses grauenhafte Klack-klack in ihrem eigenen Körper Ihre Wirbelsäule.
00:48:52: Sie ist einfach in vierzehn Teile zerschmettert.
00:48:55: Vierzehnteile Frank.
00:48:57: Stell dir das mal vor.
00:48:59: Die totale Zerstörung in einer Sekunde Ein absolut verheerendes Traumamaria Neurochirurgisch gesehen ein Albtraum.
00:49:09: Diese Instabilität der Wirbelsäule, die Angst vor der Querschnittslähmung während der stundenlangen Notoperation.
00:49:17: Das macht etwas mit der Psyche Vor allem dieses Phänomen das danach kam diese Depersonalisationsstörung die sie beschreibt.
00:49:26: Das ist klinisch hochspannend Aber für den Betroffenen die absolute Hölle.
00:49:31: Ja, sie hat beschrieben dass sich wie eine völlig fremde im eigenen Körper gefühlt hat.
00:49:38: Sie schaut in den Spiegel und denkt wer ist diese Person da drüben?
00:49:42: Das bin doch nicht ich!
00:49:44: Ihr Körper war wie ein feindliches kaltes Raumschiff indem sie gefangen war.
00:49:49: aber weißt du was?
00:49:51: Dieses extreme Gefühl der Entfremdung war letztlich ihr ganz persönlicher Wendepunkt.
00:49:57: Sie musste einfach lernen, die Signale ihres Körpers wieder zu verstehen um diese Kluff zu überwinden.
00:50:03: Sie musste – wie soll ich sagen?
00:50:06: Die stumme Sprache ihrer eigenen Biologie lernen.
00:50:09: Und diese Sprache hat sie Jahre später im Silicon Valley gefunden als sie bei einem Biotec-Unternehmen gearbeitet hat.
00:50:16: Da ist sie über CGMs gestolpert.
00:50:18: Diese Continuous Glucose Monitors also diese kleinen Sensoren, die man sich auf den Arm klebt um den Gewebezucker in Echtzeit zu messen, eigentlich für Diabetiker entwickelt.
00:50:30: Aber für sie wurde es zum ultimativen Fenster in ihr inneres
00:50:33: Cockpit.".
00:50:34: Genau und das ist so faszinierend!
00:50:37: Sie hat plötzlich auf ihrem Smartphone in Echzeit gesehen wie jede Achterbahnfahrt ihrer Gefühle – jeder Heishunger, jede Panikattacke eins-zu-eins mit den Ausschlägen ihrer Glukosekurve zusammenhängen.
00:50:50: Der Blutzucker wie der einflussreichste Hebel im Cockpit.
00:50:56: Und ich weigere mich ja strikt, den Körper als eine kalte seelenlose Maschine zu sehen!
00:51:02: Wir sind doch kein Verbrennungsmotor in denen man einfach oben Kalorien rein steckt und unten kommt Energie raus.
00:51:09: Das ist so ein veraltetes mechanistisches Denken.
00:51:13: Der Körper ist ein lebendiges atmenes Ökosystem.
00:51:17: Wenn wir Kalorinen zählen ignorieren wir völlig die feine poetische Biochemie, die hinter jedem Bissen steckt.
00:51:25: Da hast du völlig recht Maria!
00:51:27: Die Thermodynamik ist zwar im Labor wahr aber die menschliche Endocrinologie ist weitaus komplexer.
00:51:32: Wenn wir uns die klinische Realität ansehen dann sind die üblichen Labornormwerte für den Nüchtern Blutzucker oft viel zu weit gefasst.
00:51:40: Im Standardlabor gilt alles unter einhundert Milligramm pro Dezilitern noch als normal Aber die moderne Präventivmedizin zeigt uns ein ganz anderes Bild.
00:51:50: Ein wirklich optimaler, gesunder Nüchternblutzucker liegt in einem sehr viel engeren Korridor – nämlich exakt zwischen seventy zwei und fünfundachtzig Milligramm pro Deziliter.
00:52:00: Alles was dauerhaft darüber liegt auch wenn es im Labor noch als grün markiert wird, zeigt uns schon eine beginnende metabolische Schieflage an.
00:52:08: Siehst du?
00:52:10: Das ist es!
00:52:11: Wir wiegen uns in Sicherheit, weil ein starrer Laborwert sagt es sei alles okay während unsere Zellen im Hintergrund schon leise um Hilfe rufen.
00:52:21: Wir müssen anfangen die Zwischentöne zu verstehen anstatt nur auf die großen Katastrophen zu warten.
00:52:27: und diese Zwischen-Töne Frank fangen tief in unseren Zellen an Wenn wir eine riesige Welle von Glucose in uns hineinschütten sagen wir durch ein schnelles Croissant oder ein süßes Getränk Dann passiert in den Zellen etwas dramatisches.
00:52:43: Stell dir die Mitochondrien vor!
00:52:46: Das sind für mich nicht einfach nur Kraftwerke der Zelle, das klingt so kalt.
00:52:51: Für mich sind das die liebevollen alten Großfelter, die als Heizer auf einer alten Dampflok arbeiten.
00:52:58: Sie stehen da mit ihrer Schaufel und wollen einfach nur gemütlich und gleichmäßig Kohle ins Feuer werfen damit der Zug sanft rollt Aber plötzlich bricht die Glukoselawine über sie herein.
00:53:11: Der ganze Tender wird mit Tonnen von Kohle überschüttet, Die armen Großväter ersticken fast unter diesen Bergen!
00:53:18: Sie käuchen – sie können die Schaufel gar nicht so schnell bewegen.
00:53:22: und in ihrer puren Not Da müssen sie diese heißen glühenden Kohlensstücke einfach unkontrolliert aus dem Zugfenster werfen.
00:53:31: Und diese glühende Kohlen Das sind die freien Radikale.
00:53:35: Das ist eine wunderbare Metapher für den oxidativen Stress-Maria.
00:53:40: Medizinisch ausgedrückt, wenn die Mitochondrien mit Glucose überschwemmt werden, kollabiert die Elektronentransportkette.
00:53:48: Es entsteht ein massiver Überschuss an reaktiven Sauerstoffspezies eben diesen freien Radikalen.
00:53:54: Und diese chemisch-hochreaktiven Moleküle greifen sofort die Zellmembranen an, schädigen unsere DNA und führen zu chronischen stillen Entzündungen im gesamten Körper.
00:54:07: Aber das ist noch nicht alles!
00:54:09: Es gibt noch einen zweiten fast noch tückischeren Prozess der direkt in Gewebe stattfindet wenn zu viel Zucker im System kreist – die Glykation.
00:54:21: Das ist wie ein inneres Tosten, oder?
00:54:25: Wenn wir ein Stück Brot in den Toaster stecken wird es braun und knusprig.
00:54:30: Das is die Maillardreaktion – Die Verbindung von Proteinen und Zuckern unter Hitze.
00:54:36: Und genau das passiert auch im unserem Körper.
00:54:39: nur ganz langsam bei siebenunddreißig Grad Körpertemperatur Wir...wir toasten von Innen heraus Unsere Collagenfasern in der Haut verzuckern Sie werden starr und brechen Und Schwups haben wir Falten.
00:54:56: Aber viel schlimmer ist, dass dieses Toasten auch unsere inneren Organe betrifft – unsere Gefäße.
00:55:02: Absolut!
00:55:03: Diese Advanced Lication End Products treffend als AGEs abgekürzt was ja im Englischen auch für Altern steht verändern die Struktur unserer Proteine dauerhaft.
00:55:13: und hier müssen wir unbedingt über Fructose sprechen.
00:55:16: Viele denken ja, Fruchzucker sei die gesunde Infligungsalternative weil er den Insulinspiegel nicht sofort in die Höhe treibt.
00:55:24: Aber das ist ein fataler Irrtum!
00:55:26: Fructose glückiert unsere Zellen also toastet sie bis zu zehnmal schneller als normale Glucose.
00:55:33: Sie wandert ohne Umwege direkt in die Leber und wird dort in Fett umgewandelt.
00:55:37: Das ist der direkte Weg zur nicht alkoholischen Fettleber Und die FMRT-Studien aus Yale zeigen uns sogar, dass Fructose im Gehirn eben nicht die Sättigungszentren aktiviert sondern im Gegenteil den Heißhunger über das Belohnungssystem noch weiter anheizt.
00:55:53: Das ist so fies!
00:55:55: Fructase tut so als wäre sie die nette natürliche Cousine der Glucose.
00:56:00: aber im Hintergrund stiften Sie gemeinsam absolutes Chaos an und dann muss das arme Insulin kommen.
00:56:07: Ich sehe das Insulin immer wie einen total gestressten Tetris-Spieler vor dem Bildschirm.
00:56:13: Die Glukoseblöcke fallen viel zu schnell herunter.
00:56:16: Klack, klack, Klack!
00:56:18: Das Insulin versucht verzweifelt diese Blöcke irgendwo einzusortieren.
00:56:22: Zuerst in die Muskeln, dann in die Leber.
00:56:26: Aber diese Speicher sind winzig – die sind ruckzugvoll.
00:56:30: Und wenn dass Insulin die Blöcke nicht mehr unterbringt muss es sie in Fettsellen umwandeln und dort weg sperren.
00:56:37: Und das Schlimmste ist, solange das Insulin im Blut so hoch ist um diese Krise zu bewältigen schließt es alle Fettzellen ab.
00:56:45: Die Fettverbrennung ist komplett blockiert.
00:56:48: Der Schlüssel steckt von außen im Schloss und lässt sich nicht umdrehen.
00:56:52: Mhm ganz genau!
00:56:53: Das sind die sogenannte hormonelle Fettsperre.
00:56:56: Solange der Insulinspiegel erhöht ist, ist die Lipolyse also der Fettabbau biochemisch unmöglich.
00:57:02: Der Körper befindet sich in permanenten Speichermodus.
00:57:05: Die Duke-Studie zu PCOS, dem Polizistischen Ovarial-Syndrom hat übrigens eindrucksvoll gezeigt wie eng diese Insulinresistenz mit hormonellen Störungen bei Frauen verknüpft ist.
00:57:17: Erst wenn wir diese chronischen Insulinspitzen kappen bekommt der Körper überhaupt wieder die biochemische Erlaubnis an seine Fettreserven heranzugehen.
00:57:25: Aber Frank das Schöne ist ja Wir müssen nicht verzweifeln!
00:57:30: Wir müssen Nicht aufhören Das Leben und das Essen zu genießen.
00:57:34: Es gibt diese wunderbaren, fast magischen Hecks die unsere Biochemie völlig verändern ohne dass wir auf unsere geliebten Kohlenhydrate verzichten müssen.
00:57:44: Und der erste absolut grundlegende Heck ist die richtige Reihenfolge beim Essen!
00:57:50: Es macht einen himmelweiten Unterschied für unseren Körper ob wir zuerst das Brötchen oder zuerst als Gemüse essen.
00:57:58: Wenn wir zu erst die Ballaststoffe essen also das Gemüses den Salat dann bauen diese Ballaststoffe im Dünndarm ein wunderschönes, engmaschiges Schützendes Netz auf.
00:58:09: Sie verlangsamen die Aufnahme von allem was danach kommt!
00:58:13: Die Proteine und Fette, die wir als nächstes essen, verlangsamen die Magenentlehrung zusätzlich.
00:58:20: Und wenn dann ganz am Schluss die Kohlenhydrate und der Zucker eintreffen?
00:58:25: Dann treffen sie auf dieses schützende Netz und können nicht mehr wie eine Sturzflut ins Blut schießen sondern tröpfeln nur noch ganz sanft hinein.
00:58:34: Aus einer steilen Bergspitze wird ein sanfter, harmloser Hügel... Das ist klinisch so elegant gelöst Maria!
00:58:41: Durch diese einfache Abfolge erst Ballaststoffe dann Proteine und Fette und erst ganz am Schluss die Stärke und der Zucker dämpfen wir den postbrandialen Glucoseanstieg massiv oft um bis zu seventy-fünf Prozent ohne dass wir die Kalorienmenge reduzieren müssen.
00:58:58: Und wir können diesen Effekt sogar noch verstärken mit einem weiteren sehr simplen Trick, dem Essighack.
00:59:04: Ein Esslöffel Essig am besten Apfelessig in einem Glas Wasser kurz vor dem Essen bewirkt biochemisch Erstaunliches.
00:59:12: Die darin enthaltene Essigsäure blockiert temporär die Alphaarmylase.
00:59:17: Das ist das Enzym in unserem Speichel dass Stärke in Glucose aufspaltet.
00:59:22: Dadurch wird die Stärke viel langsamer abgebaut und gelangt verzögert ins Blut.
00:59:27: Das ist wie ein sanfter Bremser für die Zuckerlokomotive.
00:59:31: Und es schmeckt mit etwas Eiswasser sogar richtig erfrischend!
00:59:35: Und wo wir gerade beim Start in den Tag sind, das Frühstück – oh, wie oft starten wir mit einer süßen Marmeladensämmel oder einem Müsli mit Fruchtjoghurt?
00:59:46: Das ist die perfekte Einladung für eine emotionale Achterbahnfahrt für den Rest des Tages.
00:59:52: Wir schießen den Blutzucker direkt nach dem Aufstehen in den Himmel, das Insulin schießt hinterher, drückt den Zucker in den Keller und um elf Uhr stehen wir zitternd vor dem Bäcker und brauchen dringend den nächsten süßen Kick.
01:00:06: Ein herzhaftes Frühstück dagegen mit Eiern, Avocado, Nüssen vielleicht etwas griechischem Joghurt hält den Bluzucker flach und durchbricht diesen Dopamin-Teufelskreis noch bevor er überhaupt anfangen kann.
01:00:20: Absolut, ein protein- und fettbasiertes Frühstück stabilisiert das Sättigungshormon Leptin... ...und verhindert den Absturz des Krelinspiegels der uns sonst diesen unkontrollierbaren Heißhunger beschert.
01:00:31: Und wenn wir dann doch mal sündigen was völlig okay ist gibt es noch die wunderbare zehn Minuten Regel nach dem Essen.
01:00:38: Wenn wir uns innerhalb von siebzig Minuten nach einer Mahlzeit für nur zehn Minuten leicht bewegen Ein zügiger Spaziergang Die Treppe statt dem Aufzug oder einfach ein bisschen in der Wohnung aufräumen, dann aktivieren wir unsere Muskeln.
01:00:50: Und das Geniale daran ist – unsere Muskelzellen können Glucose völlig ohne die Hilfe von Insulin aufnehmen wenn sie kontrahieren!
01:00:58: Sie öffnen einfach ihre Pforten, die sogenannten Glut-Viertransporter und saugen den überschüssigen Zucker direkt aus dem Blut um ihn als Energie zu verbrennen.
01:01:07: Wir entlasten die Bauchspeicheldrüse damit enorm.
01:01:10: Ist das nicht wunderschön?
01:01:12: Die Muskeln sagen einfach zum gestressten Insulin-Tetrisspieler, hey mach mal Pause wir übernehmen das für dich.
01:01:21: Das ist für mich echte gelebte Liebe zum eigenen Körper.
01:01:25: keine Verbote kein Kampf sondern ein liebevolles Hand in Hand arbeiten mit unserer wunderbaren Biologie.
01:01:32: diese kleinen Hacks verändern einfach alles wie wir uns fühlen wie viel Energie wir haben und es tut so gut sich selbst diese Fürsorge zu schenken.
01:01:42: Besser hätte man es nicht zusammenfassen können, Maria.
01:01:44: Es ist der Weg weg vom Kampf hin zum Verstehen und damit sind wir für heute auch schon am Ende unserer Folge angelangt.
01:01:52: Es war mir wie immer ein absolutes Vergnügen mit dir in diese biochemischen Tiefen abzutauchen.
01:01:57: Mir auch.
01:01:58: Frank macht es gut da draußen.
01:02:00: passt auf eure Mitochondrien Großväter auf und bis zum nächsten Mal!
01:02:05: Ja ihr duftet eine ganze Menge.
01:02:07: heute lernen.
01:02:08: erst die Debatte über kontroverse Themen im Bereich der Kohlenhydrate und Zucker.
01:02:13: Und dann die zwei Diskussionen mit mir als KI-Assistent oder als KI Klon, mit Maria über das Buch Der Lukosetrick.
01:02:26: Ich weiß es war relativ viel Es wird unten sogar noch vertieft in den Shownotes Aber sich der Kreis wird sich schließen in den nächsten ein bis zwei Folgen wenn ich vor allem auch noch birgit Zuckerspezialistin in einem Interview mit einbauen werde.
01:02:41: Ich bin ganz optimistisch, dass ich die Zeit nah zu einem Interview motivieren kann und das wird jetzt mal so ein bisschen das Thema sein für den nächsten ein zwei fests sogar drei folgen heute Theorie!
01:02:56: Ich kann euch die Theorie auch nicht immer ersparen.
01:02:58: aber in den nächsten Folgen geht es tatsächlich um die Take Home Message.
01:03:03: was kann man machen?
01:03:04: Wie kann man den Zuckerkreislauf, den Zuckerstoffwechsel so günstig beeinflussen?
01:03:09: Wie gibt es auch verschiedene Menschen die verschieden reagieren.
01:03:12: Thema ist dann natürlich auch das Langzeitzucker, also der Langzeit-Zucker HBR I C, der einfach auch familiär unterschiedlich sein kann.
01:03:19: Das gibt es... Auch der Ruhmeindex von ihm habt ihr heute gehört wie der eingeordnet wird und natürlich ganz wichtig die Fructose.
01:03:26: Das Thema nicht alkoholische Leberverfettung und dann auch leberzerose, nicht alkoholische toxische Leberzerosse.
01:03:38: Und auch nicht Infektions also durch Hepatitis sondern tatsächlich durch Ernährung.
01:03:42: Fructose ist ein ganz zentrales Thema das Thema fructose und auch fructase Intoleranz aber auch vor allem fructoses Stoffwechsel wobei den brauchen wir eigentlich gar nicht Aber das habt ihr ja schon gehört heute und was man dagegen machen kann oder wenn man erkennen kann dass es da auf dem falschen Weg ist.
01:04:00: Wenn ihr hier im Hintergrund Autos hört Ich sitze ja ein bisschen im Durchzug, weil in der Dachesschusswohnung hier sind es schon dreißig Grad oder immer noch dreißzig Grad und das wird noch wärmer werden wahrscheinlich.
01:04:10: Deswegen muss ich hier das ganze bei Fenstern machen.
01:04:14: Anders geht's leider nicht.
01:04:16: Genau!
01:04:16: Und das wird Thema der nächsten einen zwei- oder sogar drei Folge sein mit einem tollen Interview mit Birgit, der Zucker-Spezialistin.
01:04:25: Ich werde nochmal auf das Buch zurückgreifen... Der Blukhose-Trick besorgt euch das gerne.
01:04:31: Ich verlinke es unten auch und natürlich auch.
01:04:34: Es wird die ein oder andere spannende und auch kontroverse und lustige, hitzige Debatte geben mit meinen beiden Hosts Die das Format The Debate bei mir präsentieren Bis demnächst.
01:04:49: Ja meine lieben Zuhörer ihr hört den TrueMade Podcast Tatort Gesundheit überall da wo ihr podcast hört Und freut euch auf die nächsten Folgen, ich hatte schon darüber gesprochen was da kommt.
01:05:02: Gerne könnt ihr mir eine Sterne geben, ihr könnt mich verlinken, verleifen und an andere Hörer empfehlen weil ich glaube das was ich hier zu sagen habe eben als True-Mate oder ehrliche oder warme Medizin geht eigentlich niemanden nicht an sondern jedem.
01:05:21: Das geht jeden an und es hat jetzt kaum jemanden der meinen Podcasts nicht hören sollte Und ich freu mich wenn ihr nächste Woche wieder einschaltet, wenn es wieder heißt Tag und Gesundheit euer TrueMate Podcast von Dr.Mate Frank Essers eurem Gesundheitskompass euren Reiseleiter auf eurem Reise zu eurer wahren Gesundheit dem Master der Mikronährstofftherapie und Revierzone Physizin und noch viel mehr.
01:05:48: bis demnächst tschüß.